Uni Kassel: Wer nicht gendert, bekommt schlechtere Noten

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Gendermist (Bild: Shutterstock.com/Von pathdoc)

Gender-Totalitarismus an der staatlichen Universität Kassel: Studenten, die nicht gendern, erhalten Punktabzug und schlechtere Noten. Sprachschützer des Vereins Deutsche Sprache wollen nun gegen die politisch motivierte Spracherziehung vor Gericht ziehen.

Ohne die Bürger jemals um Erlaubnis gefragt zu haben, ob diese einverstanden sind, wenn links-grüne Gesellschaftsumformer ihre Genderaxt an die deutsche Sprache anlegen, nimmt die Sprachverstümmelung insbesondere an Universitäten mittlerweile totalitäre Züge an. So können Studenten an der staatlichen Uni Kassel sogar eine schlechtere Note bekommen, wenn sie das, an Blödheit kaum zu überbietende Gendersternchen oder andere, sprachzerstörende links-grüne „Sprachgerichtigkeitsformen“ nicht verwenden.

Auf der Seite der Uni Köln ist dazu zu lesen: „Im Sinne der Lehrfreiheit steht es Lehrenden grundsätzlich frei, die Verwendung geschlechtergerechter Sprache als ein Kriterium bei der Bewertung von Prüfungsleistungen heranzuziehen.“ Angeblich sei, so zumindest Dr. Sylke Ernst, Leiterin der – Achtung! – „Stabsstelle Gleichberechtigung“, „die geschlechtergerechte Sprache längst weitgehend Konsens an der Kasseler Uni. In Anbetracht der Tatsache, dass die Mehrheit der Deutschen der kampffeministischen Spracheverstümmelung kritisch gegenüber stehen, eine gewagte Behauptung. Laut der Kasseler Uni-„Stabsstellerleiterin“ sei es aber „tatsächlich“ an der Uni Kassel so, dass  „Lehrende“ bei Weigerung, sich dem Genderdiktat zu beugen, dem „Studierenden“ Punkte in Abzug bringen und dem Deliquenten eine schlechtere Note verpassen können. Dieser selbstherrliche Umgang mit unserem Kulturgut Sprache müsse aber – so Frau Ernst –  angekündigt und begründet werden. Beschwerden deswegen habe sie deshalb nie erhalten. „Dieses Vorgehen wird an der Universität auch nicht als Problem thematisiert“, bekräftigt Frau Stabsstellenleiterin. An dieser Stelle wird unterstellt, dass mutmaßlich nur „StudentINNEN*“ aus dem Bereich der Neigungs- und Gesinnungsfächer sich diesem Vorgehen versammeln.

Denn: Der Kassler Lehramtsstudent Lukas Honemann, der für den Ring Christlich-Demokratischer Studenten im Studentenparlament sitzt, scheint nicht die Auffassung von Frau Stabsstellenleiterin zu teilen: Honemann war der Überzeugung, fachlich alles richtig gemacht zu haben bei seiner Arbeit. Sein Vergehen: Er hatte das generische Maskulinum verwendet. Weil der 20-Jährige nur die männliche Wortform benutzte, die deutsche Sprache nicht vergewaltigte, bekam er Punktabzug. Honemann habe bisweilen den Eindruck, dass „die Leute auf eine Linie eingeschossen werden“. Er findet, dass Gendern freiwillig sein sollte: „Politische Akte dürfen nicht benotet werden.“

Der Rechtswissenschaftler Christoph Gröpl hält das Vorgehen der Uni für „rechtlich unvertretbar“. Der Experte, der in Saarbrücken Professor für Staats- und Verwaltungsrecht ist, urteilt: „Die Durchsetzung einer nicht regelkonformen, aktiv-kämpferischen Sprachpolitik mittels universitärer oder anderer Prüfungen genießt nicht den Schutz der Lehrfreiheit.“ Walter Krämer, Vorsitzende des Vereins Deutsche Sprache – der Verein kämpft seit Jahren bereits gegen den Gendersprachwahnsinn – zweifelt ebenfalls, dass die Verfahrensweise mit den Grundsätzen des Prüfungsrechts in Einklang zu bringen ist.  Krämer moniert, dass Studenten nicht nur in Kassel „mit allen möglichen Methoden drangsaliert werden“. Der Verein wartet „nur noch auf den ersten Betroffenen, der den Mut hat, dagegen zu klagen. „Dann finanzieren wir einen Prozess bis zum Bundesverfassungsgericht“. (SB)

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