Wie konnte das passieren? Zahl ausländischer Straftäter hat die letzten 10 Jahre um 50 Prozent zugenommen

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Straftäter (bild: shutterstock.com/Von Atstock Productions)

Das Bundesjustizministerium teilt auf Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten René Springer mit, dass die Zahl verurteilter Deutscher in den vergangenen zehn Jahren deutlich gesunken ist. Hingegen hat sich die Zahl der ausländischer Straftäter in Deutschland im gleichen Zeitraum um 51 Prozent erhöht.

Während die Deutschen in den letzten zehn Jahren immer weniger Straftaten begingen, schnellte die Zahl der Verurteilungen von ausländischen Straftätern massiv nach oben.

Eine Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten René Springer an die Bundesregierung ergab folgende Faktenlage: Die Zahl der verurteilten Deutschen ist zwischen 2010 und 2019 um fast ein Drittel (27 Prozent) zurückgegangen. Das sind 171.000 Verurteilungen weniger. Im Vergleichszeitraum hat sich allerdings die Anzahl der verurteilten Ausländer um 51 Prozent erhöht. Im benannten Zeitraum wurden im Vergleich 86.000 Ausländer mehr verurteilt. Die Welt, die zuerst über diese Anfrage berichtete, verwies hierbei auch auf den möglichen Migrationshintergrund bei manchen deutschen Straftätern: „Damit hatte 2019 mehr als ein Drittel der Verurteilten keinen deutschen Pass.“

Demnach waren Türken, Rumänen, Polen, Italiener, Serben, Iraker und Russen am häufigsten unter den nichtdeutschen Verurteilten. 2019 waren die häufigsten von Ausländern begangenen Delikte Diebstähle (38.000 Fälle), Fahren ohne Führerschein (20.000), Betrug (19.000), Erschleichen von Sozialleistungen (18.000), Trunkenheit im Verkehr (14.000) und Körperverletzung (12.000). In der Statistik nichtdeutsche Verurteilte sind auch Gesetzesbrüche erfasst, die nur von Ausländern begangen werden können. So verzeichnet sie für 2019 genau 9.313 Straftäter, die gegen das Aufenthaltsgesetz verstoßen hatten.

Im gleichen Jahr waren waren 37,5 Prozent aller verdächtigen Gewalttäter Ausländer. Darunter waren Syrer mit 12,2 Prozent am stärksten vertreten. Von 2010 bis 2019 wuchs die ausländische Bevölkerung in Deutschland laut Statistischem Bundesamt von 7,2 auf 10,1 Millionen Personen an, was einer einer Zunahme von 40 Prozent entspricht.

AfD-Abgeordneter Springer forderte die Bundesregierung auf, Konsequenzen zu ziehen. Wer die Gastfreundschaft missbrauche, müsse „sein Aufenthaltsrecht verlieren und abgeschoben werden“. (SB)

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