Der nächste Todesfall: Allgäuer Krankenschwester stirbt nach Astrazeneca-Impfung mit Verdacht auf Hirnthrombose

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AstraZeneca (Bild: shutterstock.com/Von Tobias Arhelger)

Obwohl der Astrazeneca-Impfung unter dem massiven Verdacht steht, Hirnthrombosen auszulösen, wird munter weitergeimpft. Nun ist eine 55-jährige Krankenpflegerin aus dem Allgäu mit Verdacht auf eine Hirnvenenthrombose nach einer Astrazeneca-Impfung verstorben. Auch im Zusammenhang mit dem Biontech-Vaccine gibt es Meldungen über Thrombosen.

Eine 55-jährige Krankenpflegerin aus Immenstadt verstarb am Samstag im Klinikum Kempten mit Verdacht auf eine Hirnvenenthrombose. Am 3. März sei an sie der Astrazeneca-Impfstoff verimpft worden. Nach sieben bis acht Tagen habe sie unter starken Symptome gelitten und kam mit schweren Kopfschmerzen in die Notaufnahme der Immenstädter Klinik. Ab 19. März wurde sie dort erneut stationär behandelt und einen Tag später in die Klinik nach Kempten verlegt, wo sie wenig später der akuten Erkrankung erlag. Das teilte das Krankenhaus der „Augsburger Allgemeinen“ (AZ) und „Allgäuer Zeitung“ mit. Die Zahl der bekannten Fälle mit gefährlichen Hirnvenenthrombosen in Zusammenhang mit dem Impfstoff von Astrazeneca würde sich damit offiziell auf 15 erhöhen.

Die Mediziner gehen mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass der Tod der Pflegerin im Zusammenhang mit der Impfung stehe. Wie eine Sprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts der AZ bestätigte, hatte sich die Zahl gemeldeten Sinusvenenthrombose nach Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff bereits bis zum vergangenen Freitag auf 14 erhöht, wobei der Allgäuer Fall noch nicht miteingerechnet sei. „Mit Ausnahme eines Falles betrafen alle Meldungen Frauen im Alter von 20 bis 63 Jahren“. In neun der 14 Fälle in Kombination traten die schwerwiegenden Hirnvenenthrombosen in Verbindung mit einem Mangel an Blutplättchen auf.

Auch beim Biontech-Impfstoff Comirnaty sind dem Paul-Ehrlich-Institut zwei weitere Hirnvenenthrombose bekannt, berichtet hierzu der Focus. „Zwei Fälle einer Sinusvenenthrombose wurden nach Impfung mit Comirnaty gemeldet“, erklärte die Sprecherin. Das Alter der Betroffenen habe in einem Fall bei 47 und im anderen bei 86 Jahren gelegen. (SB)

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