Nach dem Apocalypse-Lockdown: Explodiert jetzt der Kessel?

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Wer diese Dame kennt, weiß, dass sie gerne die Daumenschrauben noch etwas anzieht, wenn die Schmerzensschreie der gefolterten Bürger bislang noch nicht überzeugend geklungen haben. Und siehe da, sie und ihre Vasallen in den Bundesländern haben aus dem Hardcore-Lockdown einen Apocalypse-Lockdown gemacht. Zu Ostern wird das Volk ins Koma versetzt.

Aber das Aufwachen kann ziemlich schrecklich werden. Vielleicht auch für die Kanzlerin, denn der Kessel scheint schon jetzt kurz vor der Explosion zu stehen:

Hier eine Auswahl an Reaktionen:

„Vor dem Autogipfel am Dienstagabend mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) haben Deutschlands Autohändler die Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns kritisiert. „Wir können und dürfen nicht warten, bis die Pleitewelle rollt“, sagte Jürgen Karpinski, Präsident des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Die Politik muss Handlungswege aufzeigen und darf unser Land nicht länger stilllegen.“

„Viele Existenzen im mittelständischen Kraftfahrzeuggewerbe stünden auf dem Spiel. Die Geduld und das Verständnis seien aufgebraucht, machte Karpinski deutlich. Mit ihren großen Verkaufsräumen, der geringen Kundenfrequenz und Schutzauflagen seien Autohäuser laut Robert-Koch-Institut fast so sicher wie Aufenthalte im Freien, sagte der ZDK-Präsident.“

„Wenn die Autohäuser also praktisch nichts zum Infektionsgeschehen beitragen, wie soll ihre Schließung dann bei der Eindämmung des Virus helfen? Und mit welcher Rechtfertigung soll den Unternehmen ein derartiges Opfer aufgezwungen werden“, fragte Karpinski.

Nach dem Corona-Gipfel hat die Immobilienbranche mit Unverständnis auf den Streit zu den Reiserückkehrern reagiert. „Wie kann man stundenlang über Mallorca reden, wenn im Handel und in der Hotel-Branche täglich Existenzen zerstört werden“, sagte Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Er warf den Spitzenvertretern von Bund und Ländern eine falsche Prioritätensetzung vor: „Statt alternative Strategien zu erörtern, wie sie in vielen Staaten der Welt erfolgreich gefahren werden, wurde über den Nebenkriegsschauplatz Mallorca heftig gestritten“, sagte Mattner.

Für etwas Hoffnung sorgt beim ZIA, der viele Vermieter von Hotel- und Gewerbeflächen vertritt, die Aussicht auf weitere Hilfen. „Letztlich werden in wenigen Sätzen am Ende des Beschlusses vage zusätzliche Hilfsprogramme erwähnt. Diese müssen nun zügig konkret ausgestaltet und unbürokratisch ausgezahlt werden“, forderte Mattner.

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat von der Regierung eine Entschuldigung gefordert, als ob das ausreichen würde. „Die Kanzlerin und ihre Minister sollten sich bei den Bürgern entschuldigen, um für neues Vertrauen in die Maßnahmen zu werben“, sagte Bartsch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Denn die Verlängerung ist maßgeblich ein Weil-es-die-Bundesregierung-vergeigt-hat-Lockdown.“ Sowohl beim Impfen, als auch beim Testen und der Digitalisierung spiele Deutschland „weit unter seinen Möglichkeiten“, so der Linken-Politiker.

Max Otte:

Benedikt Brechtken/Autor bei Cicero Online: „Ist Angela Merkel, @OlafScholz, @Markus_Soeder und den ganzen anderen Clowns eigentlich bekannt, dass Millionen Deutsche Ende des Monats kein Geld mehr haben, um vorsorglich für ne ganze Woche einzukaufen? Was genau sollen die machen?“

Paul Brandenburg / Mediziner / Publizist / Initiative „1bis19 – Initiative für Grundrechte und Rechtsstaat e.V.:
„Mit ihrer absurden „#Osterruhe“ beweisen #Merkel und die #Ministerpräsidenten, dass es längst nicht mehr um #Vernunft geht. Diese Regierung will nur noch #Gehorsam erzwingen und jede rationale #Legitimation für ihre Taten verloren.“

Birgit Kelle / Publizistin / Autorin:
„Vorschlag zur Güte: #Ausgangssperre für Regierung und alle Mitglieder des Bundestags im Reichstagsgebäude bis sie ein vernünftiges, nachvollziehbares, effizientes und befristetes #Corona-Konzept vorlegen.
Denke wir könnten den #Lockdown damit kurzfristig beenden. #CoronaKonklave“

Boris Reitschuster: 
„#Merkel setzt sich nach Krach-Gipfel durch: Sie macht über Ostern dicht. Aber mit ihren radikalsten Ideen wie einer Ausgangsbeschränkung und einem Schließen sogar von Lebensmittelläden über die Feiertage konnte sich die Kanzlerin nicht durchsetzen.“

Paul Ronzheimer / Stv. Chefredakteur Bild-Zeitung:„Ich bin schockiert über das Schönreden des Voll-Versagens.“

Stimme aus dem Netz:
„Liebe Untertanen, weil wir das mit dem Impfen verkackt haben, dürft Ihr Euch jetzt zu Ostern um Euer Brot prügeln! Selber schuld, warum wählt Ihr auch solche Idioten wie uns?

Alexander Mitsch / WerteUnion:
„Bevölkerung und Wirtschaft sollen nun also erneut pauschal mit unverhältnismäßigen und unsinnigen Einschränkungen der Freiheitsrechte für das Fehlen von durchdachten Schutzkonzepten und Impfchaos büßen. Ich bin fassungslos.“

Judith Sevinc Basad / Bloggerin:
„Erweiterte Osterruhe“ – dreister kann man die eigene Bevölkerung eigentlich nicht verhöhnen.

Alexander Kissler / Autor:
Kirchen, die sich vom Staat am höchsten Fest der Christenheit – das ist Ostern – abermals die Türen verrammeln liessen, bräuchten diese danach nicht mehr zu öffnen. Sie hätten sich ihrer Verzichtbarkeit überführt.

Stimme aus dem Netz: 
Ich frage doch #Merkel nicht, ob ich meine Eltern besuchen darf!!! NUR meine Eltern dürfen das entscheiden und kein anderer!!!!!!!!!!!

Ralf Schumacher: Angela Merkel glaubt, dass ein einsamer Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern ein Problem ist. Immer mehr Deutsche glauben, dass Angela Merkel das Problem ist.

Dr. Malte Kaufmann / AfD:
Was ist das für eine Regierung, die uns deutschen Familien verbietet, #Ostern mit Oma und Opa zu feiern? Hallo, findet ihr das normal und akzeptabel??? Aufwachen! Wütendes Gesicht.

Stimme aus dem Netz: Ostern 2x hintereinander abgesagt. Kein Aufschrei in der Bevölkerung. Der wird auch nicht mehr kommen, selbst wenn Ostern u. Weihnachten für immer abgeschafft werden. Ich hab meinen Rest-Glauben an die Menschheit verloren.

Steinhoefel:
Unsere Kanzlerin, Angela Merkel, sie lebe hoch, hoch, hoch! Und jetzt schnell die Nachrichten anschalten und gucken, was sie „Gutes“ (ihr Lieblingswort im restringierten Code) für uns plant und was sie uns für Ostern erlaubt. Hoch! Hoch! Hoch!

Stimme aus dem Netz:
„Erweiterte Ruhezeit zu Ostern“ – Die wollen anscheinend dass wir den ganzen Tag vor der Glotze sitzen und Tagesschau gucken.
Aber die können mich mal! Meine Tochter und meine Eltern kommen auf jeden Fall über Ostern.

Markus Hibbeler

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nichts mehr zu Corona zu posten. Doch angesichts der aktuellen Beschlüsse kann ich einfach meine Klappe nicht halten. Es ist schon ein Hohn, dass die Regierung die neuerlichen Verschärfungen zu Ostern (sollte es nicht eigentlich Lockerungen geben?) ernsthaft „Ruhepause“ nennt und sie damit als etwas Positives verkauft. Ob und wann ich eine „Ruhepause“ – womit mal wieder der Entzug essentieller Grundrechte gemeint ist – benötige, möchte ich gern selbst entscheiden, und mir das nicht von oben herab vorschreiben lassen. Zumal all diese Einschränkungen mal wieder am Parlament vorbei beschlossen wurden. Schlimmer noch: der neuerliche Oster-Hammer wurde im Vorfeld nicht mal diskutiert.
Hat der so genannte „Wellenbrecher-Lockdown“ von Dezember irgendetwas gebracht? Schließlich hieß es damals, als man dem Handel und den Friseuren das so wichtige Weihnachtsgeschäft zerstörte, man müsse nur ein paar Wochen stark sein, und dann sei wieder alles gut. Pustemachen. Nichts hat es gebracht. Die Länder mit den härtesten Lockdowns (Spanien, Italien) hatten am Ende sogar mit die meisten Corona-Fälle. Harte Lockdowns sind ein Mittel von gestern. Man kann die Menschen nicht einsperren.
Was ist mit Impfungen? Luftfilter in öffentlichen Gebäuden? Selbsttests? Schutz der vulnerablen Gruppen? Digitale Lernkonzepte für Schulen? Nichts von alldem wurde zufriedenstellend umgesetzt. So genannte Kollateralschäden wie Depressionen, häusliche Gewalt, wirtschaftliche Existenzvernichtung, nicht aufholbare Bildungslücken oder nicht erkannte Krankheiten durch nicht getätigte Arztbesuche werden nach wie vor weder erfasst noch ausreichend kommuniziert. Stattdessen wird Angst verbreitet und der Panikmodus möglichst hoch gehalten.
Ganz ehrlich: ich brauche nach einem Jahr der Einschränkungen keine Ruhepause mehr, sondern möchte mehr denn je das alte Leben zurück oder zumindest spürbare Lockerungen: Hygienekonzepte für die Gastrobranche und selbst für Veranstaltungen gibt es, doch warum haben die Restaurants, Kino und Theater immer noch geschlossen, obwohl dort viel Geld und Aufwand in entsprechende Konzepte gesteckt wurde? Warum können jetzt, wo es wärmer wird, der Biergarten oder die Eisdiele nicht öffnen, wenn die Menschen mit Abstand im Freien sitzen? Warum darf ich mit meiner Familie nicht in eine Ferienwohnung in die Lüneburger Heide, in den Harz oder an die Ostsee, wenn wir dort niemanden treffen und lediglich spazieren gehen? All diese Regeln machen selbst aus virologischer Sicht keinen Sinn.
Überhaupt habe ich die ganze Zeit das Gefühl, Grundrechte seien großzügige Geschenke, die die Regierung vergibt, wenn wir brav sind. Nein, umgekehrt wird ein Schuh draus: jede Einschränkung muss ständig überprüft, hinterfragt, begründet und auf ihre Verhältnismäßigkeit hin überprüft werden. Kritik und Hinterfragen sind kein Leugnen eines Virus, sondern essentiell in einer Demokratie. Ich möchte in unserer Welt nicht nur überleben, sondern vor allem leben: Freunde treffen – natürlich erstmal draußen und mit gebotenem Abstand; ins Restaurant gehen – natürlich mit den entsprechenden Hygiene-Konzepten; reisen – natürlich nicht in den vollen Urlaubsflieger nach Mallorca, aber wenigstens in die Ferienwohnung in den Harz. Die Menschen brauchen jetzt Licht am Ende des Tunnels und keine sinnlosen Verschärfungen oder Panikmache – das ist vor allem wichtig für die Psyche und damit auch fürs Immunsystem. Viele Politiker haben sich leider zu weit von den Menschen entfernt. Die gestrige Corona-Gipfel war jedenfalls für die Tonne.
Weitere Stimmen
Leute, zählt mal die Tage über Ostern:
1.4. Gründonnerstag
2.4. Karfreitag
3.4. Ostersamstag
4.4. Ostersonntag
5.4. Ostermontag
Wenn die #MPK jetzt vorschlägt „sie wollen über Ostern alles für 5 Tage zumachen“, dann reden wir über den Gründonnerstag und den Ostersamstag…
Das gibt massivste PANIKKÄUFE davor und MASSENANSTURM danach…
Besser, man hätte den Karfreitag und die Osterfeiertage geöffnet, damit sich die Einkäufe „entzerren“…
#Merkel und den #Ministerpräsidenten ist nicht mehr zu helfen. Sie sind wie hilflose Despoten vor dem Volkszorn halt so sind… von Angst getrieben.
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