Ausnahmezustand für immer – auch nach Abschluss der Impfkampagne

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Maske in Coronazeiten (Bild: shutterstock.com/Von Awana JF)

Naive Gemüter glauben noch immer an das Märchen, diese Pandemie hätte spätestens dann ihr Ende gefunden, wenn endlich auch bei uns die Impfungen abgeschlossen sind; dann würde alles wieder öffnen, die Exekutive würde die unfassbare und in der Bundesrepublik nie für möglich gehaltene Machtkonzentration freiwillig zurückgeben, und es würde sich nach und nach wieder so etwas wie Alltag und Normalität einstellen. Sie alle haben NICHTS begriffen.

Dass wir keine temporäre Gesundheitskrise durchlaufen, sondern diese nur Vorwand für einen historischen Paradigmenwechsel ist, ist Beobachtern, die die überkomplexen Zusammenhänge auf dem globalen politischen Parkett in Echtzeit mitverfolgen, schon lange klar: Verlagerung von nationalen und souveränen Kompetenzen hin zu demokratisch nicht länger legitimierten superstaatlichen Gremien von WHO bis Weltklimakonferenz; internationale Vertragswerke; Global Governance unter Einbeziehung von NGOs, die von illiberalen Großmächten und/oder Milliardären mit persönlichen Agenden gesteuert und finanziert werden.

Dieser Wandel, ob man ihn nun als „Great Reset“ oder als opportunistisch eingeleitete Umsetzung bereits seit langem klandestin entwickelter Planspiele von Eliten betrachten mag, braucht die Aufrechterhaltung des Ausnahmezustands und deshalb liegt es gar nicht im Interesse der entscheidenden Akteure, die Bürger je wieder vom Haken zu lassen. Und Wissenschaftler, die die vor einem Jahr losgetretene Psychose begleiten und die Regierungen im Gegenzug zu unbegrenzten Budgets, Auszeichnungen, kultischer medialer Verehrung und mächtigen Beraterposten mit dem jeweils gewünschten Datenmaterial versorgen, tun alles dafür, dafür die entsprechenden Notwendigkeiten zu konstruieren.

Ganz in diesem Sinne ist eine Modellrechnung britischer Forscher zu interpretieren, über die „Focus“ diese Woche berichtete. Dieser zufolge müssen die Maßnahmen – Abstand, Desinfektionen und vor allem Maskentragen – nach Abschluss der Impfkampagne trotzdem unbedingt auch künftig beibehalten werden. Der Grund: „Die Pandemie kann weiterlaufen, wenn wir alle einmal geimpft sind“ – denn es sei unwahrscheinlich, dass die Covid-Pandemie „durch eine erfolgreich abgeschlossene Impfkampagne alleine ganz beendet werden kann.“ Konkret heißt das, was der Studienleiter Matt Keeling von der University of Warwick am Beispiel Großbritanniens im Fachmagazin „Lancet Infectious Diseases“ da vorrechnet, folglich nichts anderes als sinngemäß das: Lasst euch alle unbedingt und schnellstmöglich hochexperimentelle Impfstoffe in die Körper spritzen – aber erwartet davon nicht zu viel – denn die Impfungen bringen am Ende gar wenig bis gar nichts!

Maske und Beschränkungen für alle Zeiten

Man muss sich dies auf der Zunge zergehen lassen – ebenso wie folgenden Satz, den „Focus“ ganz nonchalant dahinschreibt: „Zwar seien Lockerungen der Maßnahmen zum Infektionsschutz vertretbar, sobald ein großer Teil der Bevölkerung mit einigem Erfolg geimpft ist. Komplett verzichten kann man auf Masketragen, Abstandhalten und begrenzte Lockdowns aber nicht.“ Lockerungen nur „vertretbar“? Wie krank und wahnsinnig müssen Wissenschaftler sein, die Dauerbeschränkungen mit AHA und gelegentlichen Shutdowns für eine Art neuen Normal- oder Grundzustand halten, von dem gnädigerweise vielleicht durch gelegentliche „Lockerungen“ abgewichen werden „kann“? Wie wirr und weltfremd Journalisten, die so etwas unreflektiert und unkritisch wiedergeben?

Und sollte sich hier einer Hoffnungen machen, es handele sich wohl auch bei einer Beibehaltung der Maßnahmen nur um einen Übergangszeitraum, der muss leider enttäuscht werden: Der Zeitrahmen, auf den sich die Modellierung der Warwick-Wissenschaftler bezieht, erstreckt sich „bis in das Jahr 2024 hinein“ – und auch nur dann, wenn bis dahin die gesamte Weltbevölkerung allmählich geimpft ist und „schließlich im Durchschnitt zu 85 Prozent gegen eine Infektion mit dem Coronavirus geschützt sein sollte„. Doch auch in diesem Fall, rapportiert „Focus“, „verschwindet das Infektionsrisiko keineswegs, wenn nicht weitere Maßnahmen zum Schutz aufrechterhalten werden.

Also gibt es es jetzt Herdenimmunität noch nicht einmal mehr durch die Impfungen. Was einst der Normalzustand war, wird hier einfach zur ewigen Krankheit erklärt – und deshalb auch ein ewiger Ausnahmezustand? Wir können aus solchen Veröffentlichungen nur einen Schluss ziehen: Unsere Freiheit, unser Recht auf unbeschwertes Leben (inklusive etwaiger Gesundheitsrisiken durch Viren und viele andere Faktoren!) werden wir nicht wieder von denen zurückerhalten, die uns dies alles unter dem Vorwand einer zentralisierten Gesundheitsfürsorge geraubt haben. Wir müssen sie uns zurückholen, notfalls mit allen Mitteln. (DM)

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