WDR-1Live informiert: Deutsche, die ausländische Vornamen nicht richtig aussprechen, sind Rassisten

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Wahnsinn (Symbolbild: shutterstock.com/Von marcogarrincha)
Damit die große Fata Morgana namens „Alltagsrassismus“ irgendwie Gestalt annimmt, treibt die blühende Phantasie linker Polit-Soziopathen immer bizarrere Blüten. Kein Anlass ist zu beknackt, kein Einfall zu abstrus, um beliebige Alltagsbefunde zu Beweisen für rassistische Grundhaltung umzudichten. Diese muss denjenigen, denen sie angedichtet wird, dabei neuerdings nicht einmal bewusst sein – nach dem Motto „Rassismus liegt immer im Auge des Betrachters“. Und dieses Auge ist allzu oft vom rotgrünen Star befallen.
So wie im Fall von Tan Caglar, Moderator und laut Eigenbeschreibung Vertreter der „Generation Gag“ beim WDR-Spartenradio „1Live“, das sich an eine junge, migrantische Zielgruppe der Generation „Wallah – AMK – Brudaa“ richtet – an jene Event- und Partyszene also, die sich selbst gerne trendy als „Kanaken“ ironisieren. Wenn sich solche bunten Spaßvögel ans Thema Rassismus machen, kann nichts Gutes dabei herauskommen. Und in der Tat: Caglar hat eine neue Manifestation von Rassismus ausfindig gemacht: In der falschen Namensaussprache von Migrationsstämmigen durch die hier lebenden Einheimischen. Rassistisch sind demnach alle deutschen Kartoffeln, die die kein akzentfreies Türkisch, Arabisch, Urdu oder Farsi sprechen.
Wo fängt Rassismus an? Wenn der Name falsch ausgesprochen wird? Wenn man sich über die Schwierigkeit deines Namens beschwert?“, setzt Caglar mit einer rhetorischen Frage an, und führt aus: „Das ist in den meisten Fällen wahrscheinlich nicht böse gemeint oder bewusst rassistisch, für Betroffene ist es aber verletzend und diskriminierend. Studien zeigen nämlich: Menschen, deren Namen ständig falsch ausgesprochen werden, bekommen so das Gefühl, sie seien weniger wert.“ Nun gibt es für so ziemlich alles Studien, über das Innenleben von Pflastersteinen bei senkrechter Mondbeleuchtung bis hin zum empirischen Nachweis von 173 Geschlechteridentitäten, und nicht alle davon sind das Papier oder den Speicherplatz wert, auf dem sie niedergeschrieben sind. Doch was ins politische Bild und die WDR-Grundagenda passt, kann noch so irre sein – Hauptsache, es lässt sich eine Brücke ins Regenbogenland der permanenten Rassismuswahrnehmung bauen.
(Screenshot:Facebook)
Wer also etwa „Caglar“ gutmeinend mit „Zaglar“ statt „Tschagla“ ausspricht, wer beim Italiener Gnocci als „Knotschi“ statt „Nnnjocki“ bestellt oder beim Chinesen gleich nach Nummern statt in korrekter han-chinesischer Diktion, ist folglich Rassist. Auch Deutsche, die sich mit dem Englischen „th“ schwertun oder mit den französischen Nasallauten, sind eingefleischte Ur-Rassisten. Wir haben es immer schon geahnt – danke, Caglar, Du türkischer Abkömmling eines großen Volkes, das bekanntlich Rassismus in all seinen Schattierungen längst überwunden hat, dass Du uns den Spiegel vorhältst!
Der Rassismusbefund gilt übrigens nur unilateral, versteht sich – wenn Deutsche nicht richtig die Muttersprache ihrer aufgenommenen Neubürger beherrschen; nicht etwa, wenn sich diese – die in Deutschland als Gast aufgenommen wurden und hier doch eigentlich eine neue Heimat gefunden haben sollten – auch nach vielen Jahren Aufenthalt weigern Deutsch zu lernen, oder wenn die Schüler mancher deutscher Schulen zuhause zu 80 Prozent kein Deutsch sprechen. Und Polizisten, die allabendlich von Jungmigranten mit Akzent beleidigt werden, haben ebenfalls keinen Anlass, sich „gekränkt“ zu fühlen. Denn parallelgesellschaftliche Integrationsverweigerung ist dann kein Ausdruck von Rassismus, sondern von kultureller Selbstbehauptung. (DM)