Neues aus dem Corona-Irrenhaus Deutschland: Testergebnisse schon vor dem Test mitgeteilt

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Testen und Impfen ohne Morgen (Symbolbild: DCStudio/Shutterstock)

Die ganze Corona-Idiotie trägt mittlerweile so imbezille und verrückte Züge, dass man sich auf den ersten Blick sogar über offenkundige Pannen nicht mehr wundert: In Duisburg erhielten Bürger bereits ihre Corona-Testergebnisse, bevor sie überhaupt beim Test waren. So schnell wurde bislang noch nirgendwo getestet…

Wer weiß, ob das RKI auch solche „Testergebnisse“ gelten lässt? Wundern würde es jedenfalls nicht. In den betreffenden Fällen hatten Personen, die einen Test-Termin vereinbart hatten, ihr Resultat bereits zugesandt bekommen, noch ehe ihnen der Abstrich genommen wurde, wie „Bild“ gestern berichtet. Die Ruhrstadt hat sich mit diesem „spektakulären“ Tempo gleich zum zweites Mal binnen kurzer Zeit in die Schlagzeilen gepusht: Zuvor war Duisburg geradezu abgefeiert worden dafür, dass die Stadt als erste in Deutschland ihre Impftermine per SMS verschickt hat.

Impftermine im besten Deutschland aller Zeiten, das mit Ach und Krach rund ein Zwanzigstel der Bevölkerung geimpft hat und dann noch zu einem Zeitpunkt, da andere Staaten schon fast mit ihren Impfungen durch sind: Das ist sogar noch alberner als der Kommunikationsweg SMS, den eigentlich kaum mehr jemand nutzt. Aber in einem Land, dem in puncto Digitalisierung sogar Schwarzafrika den Rang abläuft und wo der Gesundheitsminister es im Jahr 2021 als triumphalen Fortschritt verkündet, dass die Meldungen ans Gesundheitsamt nicht länger per Fax erfolgen, sind SMS-Impftermine offenbar ein echter Durchbruch und machen Duisburg prompt zur „Impf-Modellstadt“.

Statt Impfweltmeister Digitalisierungs-Kellermeister

Der allerdings, wie gesagt, gleich wieder durch die alberne „Test-Zeitmaschine“ – Wirkung kommt vor Ursache – relativiert wird. Die Feuerwehr Duisburg, wo die Tests und Impfungen durchgeführt werden, beschwichtigte: Soweit die von den „Vorab-Tests“ Betroffenen auch einen Impftermin bekommen hätten, solle an diesem festgehalten werden. Es werde, so die Behörde laut „Bild“, „mit Hochdruck an der Behebung des Problems“ gearbeitet, auch wenn es „mitunter zu längeren Wartezeiten an den Teststellen kommen könnte.

Interessant ist hierbei natürlich die Frage, auf die weder das RKI noch sonst eine Instanz Antwort geben wird: Handelt es sich bei den falschen Testmeldungen wirklich nur um eine Ausnahmepanne – oder geschah bzw. geschieht es etwas womöglich viel häufiger (und vor allem auch ohne Informierung der Testpersonen), dass Phantasie-Testresultate nach Berlin gemeldet werden? Wer kann, bei der Fehlerpersistenz im Einflussbereich des Jens Spahn, ernsthaft so etwas ausschließen? (DM)

 

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