Merkels Rache?: „Bild“-Chef Reichelt vorerst freigestellt

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Bei "Bild" vorerst auf Eis gelegt: Julian Reichelt (Foto:Imago/Schüler)

Berlin – Der Linksstaat zeigt sich immer gnadenloser. Wer es wagt, gegen die Regierung anzustinken, oder sich mit den Bolschewisten anzulegen, wir politisch wie gesellschaftlich und eben auch beruflich einen Kopf kürzer gemacht. Jetzt hat es den wohl einzigen Chefredakteur erwischt, der die katastrophale Coronapolitik kritisiert hatte:

Julian Reichelt, Chefredakteur der „Bild-Zeitung“, ist vorerst von seinem Posten freigestellt. Das teilte der Axel-Springer-Verlag am Samstag mit. Der Verlag untersuche derzeit „Hinweise auf mögliche Compliance-Verstöße innerhalb der Bild-Redaktion“.

Reichelt weist die Vorwürfe zurück. „Um eine ungestörte Aufklärung sicherzustellen und die Arbeit der Redaktion nicht weiter zu belasten, hat er den Vorstand darum gebeten, bis zur Klärung der Vorwürfe befristet von seinen Funktionen freigestellt zu werden“, hieß es in der Mitteilung des Axel-Springer-Verlags. Die Freistellung sei inzwischen erfolgt.

Die Führung der Redaktion soll vorerst Alexandra Würzbach, Chefredakteurin der „Bild am Sonntag“, übernehmen. Irgendwelche Beweise gegen Reichelt soll es bisher nicht geben. „Auf Basis von Gerüchten Vorverurteilungen vorzunehmen, ist in der Unternehmenskultur von Axel Springer undenkbar“, hieß es in der Verlagsmitteilung.

Nein, natürlich nicht. Deshalb wurde er wohl auch freigestellt. Was für eine üble, vom „Spiegel“ angezündete Intrige. Man darf jetzt gespannt sein, ob die „Bild“ ihren Corona-Kurs ändert. Dunkle Wolken ziehen am Horizont auf, die Meinungsfreiheit, die Demokratie und die Vierte Gewalt werden wir wohl noch vor der nächsten Bundestagswahl zu Grabe tragen müssen. (Mit Material von dts)

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