Corona-„Krisenmanagement“: Merkels Deutschland verkommt zur weltweiten Lachnummer

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Angela Merkel und ein zerstörtes Land; Bild: © jouwatch Collage
Angela Merkel und ein zerstörtes Land; Bild: © jouwatch Collage

Als Tiger gesprungen, als Bettvorleger gelandet: Nach einem Jahr Corona steht die Merkel-Regierung vor einem Scherbenhaufen. Aus dem einstigen Primus der Pandemiebekämpfung ist die Witzfigur der westlichen Staatengemeinschaft geworden. Das Führungsversagen der Bundesregierung trat während der zweiten Welle im Winter in voller Schonungslosigkeit zutage, und es steht für jeden Betrachter längst außer Frage: Wenn in den ersten Monaten der Krise irgendetwas geklappt hat, dann wegen und nicht trotz der Politik. Respekt und Ansehen hat Deutschland inzwischen nachhaltig verwirkt.

Als sich noch im April verwundert die anderen Regierungen über das „German Wunder“ der niedrigen Todeszahlen die Augen rieben, da wollte jeder das Geheimnis wissen, was Deutschland denn anders mache als die damals in einem noch deutlich schärferen Lockdown steckenden, hauptbetroffenen Staaten. Frankreich, Italien und USA wiesen ein Vielfaches an Toten auf. Keine sechs Monate später stand fest: Ein Geheimnis gab es nie. Einfach die Tatsache, dass in Deutschland die überängstliche und staatshörige Bevölkerung während des ersten Lockdowns die Gefahr von vornherein sehr ernst genommen hatte und freiwillig massiv Abstand hielt, und dass die Hochrisikogruppen damals brutal wegisoliert wurden, aber auch das deutlich leistungsstärkere Gesundheitssystem führten zu einer niedrigen Sterberate.

Im Winter dann, als Folge der grandiosen Fehlentscheidung, anstelle selektiven Risikogrippenschutzes einen erneuten breitflächigen Lockdown durchzuführen, der sich vor allem gegen Branchen richtete, in denen es nachweislich überhaupt kein signifikantes Infektionsgeschehen gab, starben auch bei uns zehntausendfach die Senioren – zwar ganz überwiegend in einer Altersgruppe, die über dem durchschnittlichen Sterbealter lag, aber doch in schmerzhaft hoher Zahl. Vorbei war es mit dem Mythos der deutschen Krisenzauberei.

Noch schlimmer jedoch ist der unverzeihliche und kaum mehr einholbare Impfrückstand, den niemand anderes als die Bundeskanzlerin zu verantworten hat, die alles auf die „europäische Karte“ setzte – und die Beschaffung der Vakzine für 450 Millionen Menschen  in die Hände einer Kommissionspräsidentin legte, von der Merkel besser als irgendein anderer europäischer Politiker genau wusste, dass sie völlig führungsunfähig war – hatte ihre CDU-Parteifreundin Ursula von der Leyen unter ihr doch schon „effektiv“ die Bundeswehr in Trümmern hinterlassen. Impfdebakel, steigende Zahlen, Digitalisierungsrückstau, Tote, mittlerweile knapp fünf Monate währender Endlos-Lockdown – und jetzt auch noch sich abzeichnendes Test-Chaos.

Fassungslosigkeit im Ausland

Im Ausland herrscht daher Verwunderung und Häme, kommentieren selbst regierungsfreundliche Medien. Sogar China sieht Deutschland inzwischen warnendes Negativbeispiel sieht. „In der Bewertung könnte stehen: stets bemüht, aber dann doch zu stark an Regeln orientiert und zu wenig kreativ„, kommentiert „Focus„, und schreibt: „Ist das noch Deutschland?, fragen sich nicht nur viele Deutsche, auch im Ausland reiben sich die Menschen verwundert die Augen.

Während in den Staaten, die von Deutschland stets als von Idioten regierte Autokratien belächelt wurden – vor allem Großbritannien, USA und Israel unter ihren geschmähten populistischen Führern Johnson, Trump (bis Januar) und Netanyahu – konsequent durchgeimpft wird und allmählich eine echte Normalität wieder Einzug hält, herrschen in Deutschland Inzidenzen-Hokuspokus und surreal anmutende Auflagen mit jederzeit drohender Widerrufsgefahr. Viele mittelständische Firmen, soweit noch nicht pleite, schwanken zwischen Resignation und Rebellion. Niemand weiß, ob überhaupt noch einmal – selbst im Herbst, wenn angeblich die „Impfangebote für jedermann“ gemacht wurden, so etwas wie Freiheiten und gewohntes Alltagsleben zurückkehren werden.

In den USA hingegen, wo Trump rückblickend einen Top-Job nicht nur bei den Impfungen machte, heben nach und nach immer mehr Bundesstaaten sämtliche Corona-Beschränkungen auf. In Texas und Mississippi gibt es nicht einmal mehr Maskenzwang – auch in Florida ist der Lockdown Geschichte. „Strandpartys in Tel Aviv, Spring Break in Florida, britische Urlauber auf Mallorca: Der Kontrast zu Deutschland wird immer deutlicher„, schlagzeilt bitter der „Tagesspiegel„.  Und Großbritannien wird sogar pünktlich zum Sommerbeginn im Juni alle Pandemieauflagen aufheben. Dort ist Corona dann beendet – und jeder kann damit planen und sich freuen. In Deutschland aber hat Merkel ihr Volk in die Finsternis ohne Erwachen geführt.

 

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