AHA-Regeln für immer – trotz Schnelltest: Tübingen probt schonmal für die künftige Gesundheitsdiktatur

0
Boris Palmer setzt jetzt auch auf Corona-Maßnahmen forever (Foto:Imago/Ulmer)

Gestern berichtete Jouwatch über das vielgepriesene „Tübinger Modell“ zur Einführung und praktischen Umsetzung der Testpflicht im Einzelhandel, die in dieser oder ähnlicher Form – den Vorstellungen abgedrehter Politiker nach zumindest – bundesweit als Voraussetzung für „Öffnungen“ kommen soll. Es handelt sich um bürokratisches und für alle Beteiligten hyperstrapaziöses Ungetüm. Jetzt wird OB Boris Palmer konkreter – und macht verräterische Bemerkungen, die tief blicken lassen, was uns für alle Zukunft blühen könnte.

Auf seiner Facebook-Seite führte Palmer en detail aus, wie sein „Modell“ in der Praxis aussieht – Zahl der Testzentren im Stadtgebiet, Pflicht zum Vorzeigen des tataktuellen Schnelltests, drohende Kontrollen durch den städtischen Vollzugsdienst. Höchst aufschlussreich jedoch liest sich dann eine Passage in seinem Post zum „Tübinger Tagesticket“. Der grüne Verwaltungschef schreibt: „Das Tübinger Tagesticket bescheinigt, dass die Besitzerin oder der Besitzer dieses Nachweises am selben Tag einen Corona-Schnelltest durchgeführt hat und dass das Ergebnis negativ war. Das heißt, dass die Person am Tag des Tests mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ansteckend ist. Allerdings kann das schon am nächsten Tag anders sein, und der Test entdeckt nicht alle Infektionen. Daher gilt weiterhin: vorsichtig bleiben und die AHA-Regeln beachten (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske).“

Mit dem letzten Satz bestätigt Palmer somit klipp und klar: Die Tests sind keinesfalls zuverlässig und zumindest nicht annähernd so sicher, dass ein negatives Resultat als Garant für Infektionsfreiheit taugt. Wenn dies so ist und deshalb die Vorkehrungen der AHA-Regeln beibehalten werden müssen, die ja gerade dafür gelten (und bei korrekter Befolgung völlig ausreichend sind) Infektionen auszuschließen  – wozu dann überhaupt noch zusätzlich die Tests mit ihrem riesigen logistischen und finanziellen Background?

Eine Perversion für die Ewigkeit

Noch schlimmer jedoch ist die Implikation, die sich hier ergibt: Wenn man nun nicht einmal als „Negativer“ frei ist, weil ja „nicht alle Infektionen“ entdeckt werden und somit ja potentiell jeder dem Bruchteil falschnegativer Testergebnisse zuzuordnen sein könnte, dann bedeutet das: Maske, Abstand, Desinfizierungswahn für immer und alle Zeiten – denn ein risikofreies und keimfreies Leben gibt es nicht. Wir werden erleben, dass dieselben Vorbehalte auch nach erfolgter Durchimpfung der Bevölkerung von der Politikk geltend gemacht werden und deshalb, wenn es soweit ist, auch die Geimpften – mit digitalem Impfpass – weiterhin Vereinzelung und Vermummung mit medizinischen Masken praktizieren müssen. Mit „Rückkehr zum Alltag“ hat all dies nichts mehr zu tun.

Dass das körperliche Immunsystem durch die AHA-Regeln immer weniger beansprucht und trainiert wird und wir dadurch noch anfälliger für Erreger aller Art werden, was dann immer weitere Vereinzelungen und Isolationsmaßnahmen zur Folge hat – mit all den verheerenden Folgen auf Sozialverhalten, gesellschaftliches Miteinander und psychisches Wohlbefinden in einer dystopischen Gesundheitsdiktatur – all dies scheint mittlerweile keine Rolle zu spielen. Menschen, die maskiert wie Pharma-Sklaven, misstrauisch und scheu kurz zum Einkauf huschen, stets ihren Tagestest oder Impfnachweis vorzeigebereit im Anschlag und immer in der Angst, von anderen „Gefährdern“ infiziert zu werden: Diese perverse Schreckensvision droht Wirklichkeit zu werden und es ist mehr als traurig, dass ausgerechnet der einstige Hoffnungsträger der Realisten in dieser „Pandemie“, Boris Palmer, in Tübingen nun zum Pionier dieser neuen „Normalität“ wird. (DM)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram