Wundert sich noch jemand? Millionen fehlerhafte FFP2-Masken sind im Umlauf

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Ausgabe von FFP2-Masken (Foto:Imago/Cord)

Die nächste Pointe im endlosen Narrenspiel Corona zeichnet sich ab: Wegen Pannen beim Messverfahren fiel anscheinend nicht auf, dass viele Millionen der in Deutschland getragen FFP2-Masken gar nicht richtig schützen – und viele gefährliche Partikel, insbesondere virentragende Aerosole, durchlassen. Dies erbrachten Nachprüfungen der DEKRA. Vor allem Masken aus den von Corona-Totalversager Jens Spahn im Blindflug bestellten Kontingenten weisen die Mängel auf.   

Die Panne fiel auf, als die Dekra Stichproben aus insgesamt 44 Millionen vom Land Baden-Württemberg beschafften, an Heime, Schulen und Behörden kostenlos verteilten Masken   nahm. Bei 13 von insgesamt 27 Herstellern erbrachten die Masken massive Mängel. Ein Grund, warum dies bei den ersten Prüfungen nach Abnahme nicht auffiel, sollen unterschiedliche Messmethoden der zuständigen Überwachungsinstanzen gewesen sein. Die meisten Masken der baden-württembergischen Fehlercharge hatte das Land allerdings nicht selbst bestellt, sondern aus den Beständen des Bundesgesundheitsministeriums.

Bei den geprüften Modellen ergaben sich Durchlässigkeiten für Partikel, die „teilweise erheblich oberhalb der Normwerte, lagen“, berichtet die „Welt“, und schreibt: „Nun ist die Verunsicherung groß.“ Inzwischen räumte Spahn ein, dass 8,5 Millionen Masken der betroffenen Hersteller bundesweit auch an andere Stellen ausgegeben worden. Natürlich weiß niemand genau, wann er womöglich wirkungslose Masken getragen hat – und keiner kann sagen, wieviele weitere unter den hunderten Millionen seit Einführung getragenen Masken für Partikel (und damit erstrecht Viren) permeabel waren.

So geräuschlos, wie die biederbraven deutschen Untertanen alle bisherigen Widersprüche und 180-Grad-Kehrtwenden rund um die Maskenpflicht akzeptierten, so passiv und duldsam, wie sie das Milliarden-Maskendebakel eines frei dilettierenden Gesundheitsministers Jens Spahn vergangenes Jahr zur Kenntnis nahmen, so gleichgültig schlucken sie derzeit auch die sich mehrenden Hinweise auf Korruption und Provisions-Abzocke im Kontext staatlicher Maskenbestellungen durch Bundestagsabgeordnete der Partei, die uns das ganze Desaster eingebrockt hat. Deshalb kann man getrost annehmen, dass auch diese neuesten Enthüllungen zur mangelnden Wirksamkeit der Masken keinen wirklich interessieren.

Die Deutschen schlucken alles

Um Gesundheit und reale Infektionsschutz geht es in dieser politischen Pandemie schon längst nicht mehr; die Befolgung von Regeln ist zu Ritualen erstarrt, zu Autoritätsübungen des neuen Corona-Obrigkeitsstaates. Wichtiger ist es, andere anzuschwärzen und wegen nicht richtig sitzender oder fehlender Masken zurechtzuweisen, so wie es für Polizisten und Ordnungsbüttel das Größte ist, endlich für sichtbares Masken-Fehlverhalten Bußgelder zu verteilen. Ob und wieviel diese wirklich gegen Viren schützen, ist in diesem absurden alltäglichen Schauspiel völlig nachrangig. An den Schutz der Masken glauben die meisten derer ohnehin nicht, die sie dennoch tragen – und offenbar auch viele Politiker nicht, die uns diese aufgezwungen haben, wie diverse Fälle der vergangenen Monate zeigten.

Wäre es anders, dann hätte sich Unmut über den bizarren Schabernack geregt, als es zuerst hieß, Masken seien wirkungslos – bis es dann genügend von ihnen gab und sie Ende April 2020 zur Pflicht wurden – als dann im Herbst plötzlich die Stoff- und Alltagsmasken unter Strafe verboten waren, die bis dahin zwingend getragen werden mussten. Dass sich jetzt auch etliche der seither vorgeschriebenen FFP2-Masken als überhaupt nicht partikeldicht genug erweisen, stört vermutlich die indolente Volksmehrheit auch nicht mehr. Die Regierung könnte uns morgen zwingen, gebrauchte Windeln im Gesicht zu tragen – die Deutschen würden auch dies gerne mit sich machen lassen. (DM)

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