Höchst brisant: Die Marxisten lassen die Maske fallen

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Nicole Höchst vom AfD Landesverband Rheinland-Pfalz; Foto: Screenshot Youtube
Nicole Höchst vom AfD Landesverband Rheinland-Pfalz; Foto: Screenshot Youtube

Die Büchse der Pandora ist geöffnet: Von ganz links über grün bis zur SPD wird ein furchterregendes neues Frauen- und Gesellschaftsbild propagiert / von Nicole Höchst

Die selbsternannten Kümmerer, die Haltungsguten, die Gesellschaftskorrektive, die Solidarität- und Gerechtigkeitseinkläger, die Weltenretter, die naturgemäß bei  Links, Grün und Rot verortet sind, oft mit starkem Zuspruch der FDP und leider auch aus CDU-Kreisen: Sie haben die Hosen heruntergelassen und in der vergangenen Woche ein Geschlechterparadigma offenbart, welches menschenfeindlicher nicht sein kann: Zum vorgezogenen Frauentag gab es wieder eine volle Breitseite gegen Männer, den ewig bösen Erbfeind, den es aus Prestige, Macht und Geldpositionen per Quote zu verdrängen gilt. Der Geschlechterkampf und Gleichstellung wurden beschworen, statt Gleichberechtigung zu fördern und Verständnis und Miteinander zu säen.

Was ich davon halte, habe ich auf Jouwatch bereits in meiner Kolumne „Warum ich quotophob bin“ ausführlich dargelegt. Dabei waren es die Männer, die in gutem Glauben mit den besten Absichten in den Parlamenten den Frauen ihre eingeforderten Rechte zugestanden haben. Zum Dank sollen „männliche, potente, weiße Männer“ nun im Idealfall als „toxisch“ ausgemerzt werden. „Ein neues T-Shirt von Gucci sagt viel aus über das Männerbild unserer Gesellschaft: Nicht weiße, nicht alte Impotente sind zum Ideal geworden. Unsere Autorin erinnert sich mit Nostalgie an eine Zeit, in der ein Mann noch Mann war. Und mit Gucci nichts am Hut hatte„, überschreibt die „Welt“ einen Artikel zum Thema.

Ministerin Giffey tönte: „Frauen können alles„, und machte ihr Familienministerium kurzerhand zum Frauenministerium. Dabei ist dies natürlich gelogen – denn Frauen können nicht alles. Sie können beispielsweise nicht zeugen. Um Leben klassisch biologisch zu erschaffen, benötigt die Natur Männer und Frauen. -denn Männern wohnt die Gnade inne, Leben zeugen zu können, und Frauen wohnt die große Gnade inne, Leben schenken zu können. Das eine geht nicht ohne das andere. Männer und Frauen sind zwei Seiten der Medaille Mensch, die, wenn man sie rotieren lässt, unendliche Facetten dieser beiden Seiten in ihrem oszillierenden Drehprozess zeigt (Tip: Gerne diese Idee mal bei Derrida, La Fausse Monnaie nachlesen).

Männer zeugen Leben, Frauen schenken Leben

Aber am Ende des Tages, wenn sich die unendliche Vielfaltsrotation, die alle gleichberechtigten Wahrnehmungen ermöglicht, allmählich verlangsamt: Dann beginnt die Münze zu eiern, und fällt in die ihr von der Natur zugewiesene Zweideutigkeit zurück. Kopf oder Zahl, Mann oder Frau. Ja, die Biologie wies diese Dichotomie den Menschen ebenso wie allen Säugetieren zu. Und ja, um in unserem Bild der rotierenden Münze zu bleiben: auch auf der Vergleichsebene beendet die Natur – in Form der Schwerkraft – die scheinbare unendliche Vielfalt der zwischen Mann und Frau oszillierenden Möglichkeiten recht unsensibel – und führt die philosophisch ausgehebelte, binäre Opposition zwischen männlich und weiblich wieder zu genau dieser zurück. Ying und Yang. Mann und Frau. Adam und Eva.

Menschen mag man philosophisch verschwurbeln, man kann ihnen einhämmern, alle Wahrnehmungen seien gleichberechtigt (hochinteressant hierzu Paul Watzlawicks Buch „Wie wirklich ist die Wirklichkeit?„); schwarz sei weiß, zwei plus zwei ergäbe fünf, Krieg sei Frieden und Unwissenheit Stärke. Und man mag postieren, dass Wahrnehmungen und Bezeichnungen allesamt gleichberechtigt nebeneinander gelten müssten und alle eine gültige Wirklichkeit stiften. Aber ist dem tatsächlich so?

Stellen wir diese krude These doch mal auf die Probe: Viele Menschen stehen am Strand und bemerken eine heranrollende Tsunamiwelle fern am Horizont. Einer sieht den Tsunami, unterwirft sich der Realitätswahrnehmung und den damit einhergehenden Handlungsweisheiten, setzt sich auf sein Motorrad und sucht den höchstgelegensten Ort in der Nähe auf. Der nächste sieht den Tsunami, und denkt sich: „Ja, ein Tsunami. Aber was hat der mit mir zu tun? Ich bin ein Berg, die Welle kann mir nichts anhaben und bleibt stehen.“ Wiederum der nächste denkt sich: „Das könnte eine Tsunamiwelle sein. Aber weil ich sie als Brötchen wahrnehmen möchte, und meine Wahrnehmung genauso viel wert ist und dieselbe Berechtigung hat wie alle anderen Wahrnehmungen, wird mir nichts passieren.“ Wiederum der nächste meint: „Dies ist ein Auswuchs des Klimawandels. Aber weil ich CO2 Steuern bezahle, passiert mir nichts.“ Und so weiter, und so fort (man lese hierzu den modernitätskritischen Philosophen Hans Blumenberg).

Wirklichkeitsverleugnung des „neuen Menschen“

Viele betriebsblinde Anhänger dieser Philosophie, genau wie die der Dekonstruktion und des Poststrukturalismus, ertrinken im Tsunami, weil sie ihre eigene Schöpfungskraft und die Macht der Gedanken und Möglichkeiten absolut setzen und meinen, sie seien die Schöpfer und beherrschten die Natur. Selbige hingegen schert sich nicht darum, welcher Philosophie die Menschen anhängen, die sie ertrinken lässt. Einzig Überlebender dieses Szenarios ist übrigens allein der erste Mensch, der versteht, dass er der Natur und Schöpfung untergeordnet ist und dass seine (gedankliche) Macht Grenzen hat. Er bringt sich in Sicherheit und überlebt. Alle anderen qualifizieren sich für den Darwin Award.

Und aus der gleichen Ecke kommt auch die Philosophie, nach der Geschlechter arbiträr seien, also nichts mit den natürlichen Gegebenheiten zu tun hätten und deshalb ständig neu verhandelt werden müssten. Verstrahlte Feministinnen fordern immerzu, dass das Frau-Sein „sichtbar“ gemacht werden müssten. Diese Sichtbarwerdung, die uns nun auch in der so verhunzten Sprache täglich um die Ohren gehauen wird, ist nichts anderes als ein schlecht kaschierter Exhibitionismus. Es müssen auf Biegen und Brechen Busen und Vaginas sprachlich sichtbar gemacht werden, damit Frauen als solche wahrgenommen werden können.

Diese zutiefst sexistische Einstellung führt uns ganz weit weg von der Anerkennung von Frauen, von der Wertschätzung für das, was sie außer ihren Geschlechtsorgane auch noch sind: Wesen mit Charakter und Eigenschaften wie zum Beispiel Wissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Motivationen, Kompetenzen. Auf die Idee, dass Frauen im generischen Maskulinum unserer deutschen Sprache in Wahrheit gar nicht mitgemeint seien, konnten nur Tanten kommen, die denken, die Welt würde verschwinden, wenn sie sich die Augen zuhalten.

Egomasturbation der narzisstischen Xanthippen

Und in ihrem grenzenlosen feministischen Narzissmus gefallen sich diese Xanthippen, und gehen auf in ihrer ständigen sprachlichen Selbstbespiegelung. Exhibitionismus ist zu Recht strafbar und öffentliche, sternchengeprägte sprachliche Egomasturbation zu Lasten der vergewaltigten deutschen Sprache als Vehikel für Sinn und Ideen sollte gleichsam geächtet werden. Die Botschaft der Feministinnen ist sprachlich immer nur: „Frau, Frau, Frau“; Sinn und Inhalt von Aussagen wird ist zunehmend sekundär.

Dumm bloß, dass dem Wunsch der Feministinnen nach  die schnöde Geschlechtlichkeit allem anderen voransteht; wichtig ist, ob man Busen, nicht, was man zu sagen hat. Die Botschaft rückt in den Hintergrund. Sprachlich verkämpfen sie sich also bigotterweise für die binäre Opposition zwischen Mann und Frau. So rücken andere Arenen der Dekonstruktion in den Hintergrund: nämlich das Menschenbild der Marxisten. Selbiges gilt es in diesem Kontext dringend genauer zu betrachten – denn genau dorthin soll die Reise hingehen, in Richtung eines neuen, totalitären Kulturmarxismus.

Für linke, grüne und rote Marxisten hat ungeborenes Leben keinen Anspruch auf Würde, keinen Anspruch auf Schutz. Dabei ist beides fest im Grundgesetz verankert. Die Linkspartei rief gerade erst wieder, am 4. März, das Thema Schwangerschaftsabbrüche mit einem eigenen Antrag auf den Plan – und argumentierte fleißig zum angeblichen Wohle von Frauen und zum Nachteil des ungeborenen Kindes. Dabei sind ungeborene Kinder durch das Grundgesetz, gleich zu Beginn in den Artikeln 1 und 2, geschützt: Das Grundgesetz untersagt dem Staat erstens unmittelbare Eingriffe in das menschliche Leben, und zweitens wird der Staat verpflichtet, sich schützend und fördernd vor jedes menschliche Leben zu stellen. Das heißt: Jeder ungeborene Mensch ist bereits Träger von Grundrechten.

Biologisierung des weiblichen Körpers und Abtreibungsexzesse

Die Linkspartei stellt sich mit ihrem Antrag – mit Zustimmung von Grünen und SPD  – einmal mehr gegen unsere Verfassungsordnung und will die Fristenlösung aufkündigen; Sie fordert einen völlig deregulierten Abtreibungsmarkt, diesmal unter dem Etikett „körperliche und sexuelle Selbstbestimmung„. Dies in allen Ehren – aber Selbstbestimmung kann wohl niemals bloßes Recht zur Durchsetzung von Eigeninteressen sein, sondern sie findet ihre natürlichen Grenzen dort, wo das vermeintliche Recht des einen die Würde und das Recht auf Leben des anderen verletzt. Die linke Missachtung werdenden Lebens und dessen Entmenschlichung als „Zellhaufen“ oder „Schwangerschaftsgewebe“ wird hier auf die Spitze getrieben.

Somit wird der Uterus der Mutter zum gefährlichsten Ort, den werdende Menschen erst überleben müssen, um mit ihrer Geburt dann ihre grundgesetzlich verbrieften Rechte zu erhalten. Bis noch fünf Minuten vor dem Übertritt zum ins „werte Leben“ aber sollen Kinder im Mutterleib getrost straffrei getötet werden können. Welch eine Perversion unserer grundgesetzlichen Rechtsauffassung! Die Achtung der Menschenwürde des anderen gehört zu den grundlegenden Werten unseres Menschenbildes und damit ganz grundlegend zu unserer freiheitlich-demokratischen Rechtskultur. Die Linkspartei hingegen möchte Schwangerschaftsabbrüche verharmlosen und sie wie jede andere medizinische Leistung bewerben, behandeln und diese „Dienstleistung“ anbieten lassen. Dabei tritt vollkommen in den Hintergrund, welches Elend, welche Nöte und welcher Zwang hinter einer so weitreichenden und tiefgreifenden Entscheidung jeder einzelnen betroffenen Frau steht. Unsere Gesellschaft muss kinderfreundlicher werden – nicht abtreibungsfreundlicher!

Das ungeborene Leben ist aber nicht das einzige, welches in dem genannten Antrag der Linkspartei missachtet und geringgeschätzt wird. Modern, queer und fortschrittlich soll die Vorlage im Bundetsag daherkommen, und die mächtige LGTBI-Lobby bedienen, indem sie fortan wirklich jedem das Recht auf das zum Konsumgut degradierte eigene Kind verbrieft. Der Entwurf versteht sich als „pro Frau“ – und atmen doch eine nie dagewesene Frauenfeindlichkeit: „Eine solche angenommene Austragungspflicht macht gebärfähige Körper, in der überwiegenden Mehrzahl Frauenkörper, zum Objekt dieser Austragungspflicht„, heißt es darin. Und weiter: „Während niemand dazu gezwungen werden darf, den eigenen Körper, Körperflüssigkeiten oder Körperteile gegen den eigenen Willen anderen zur Verfügung zu stellen, gilt dies für ungewollt Schwangere nicht. Sie werden verpflichtet, den eigenen Körper für mindestens neun Monate zur Verfügung zu stellen.

Verkommenes und rücksichtsloses Geschlechter- und Familienkonzept

Frauen werden hier also zu „gebärfähigen Körpern“ degradiert, zu Körperflüssigkeiten und einer Art Maschine Gebärfunktion. Zugleich wird selbstverständlich postuliert, dass noch andere Körper als biologisch weibliche in der Lage seien, Schwangerschaften auszutragen. Zu diesem ideologischen Überwindungsversuch der Natur habe ich bereits oben alles gesagt. Meine Kollegin Beatrix von Storch bemerkte zu Recht in ihrer Rede vor dem Plenum: „Die Linke führt nicht nur einen Kampf gegen den Klassenfeind und nach den Vorstandsneuwahlen jetzt ganz offiziell auch gegen die FdGO und unser Wirtschaftssystem; sie kämpft mit diesem Antrag nun auch noch gegen die Realität, hier insbesondere gegen die Biologie und gegen die Menschenwürde.“ Wohl wahr.

Eine verkommenere, rücksichtslosere und kaputtere Definition von Mensch, Familie, Frau, Mann, Kind, wie sie die marxistische Linkspartei unter dem Applaus von Grünen und SPD schaffen will, hat es in der Geschichte der Menschheit noch nie gegeben. Fassen wir also zusammen (so wie ich das übrigens auch in meiner Rede zum Frauentag dieses Jahres tat): Frauenrechtlerinnen haben in den vergangenen Jahrhunderten die Gleichberechtigung erstritten – und Männer mussten ihnen den Zugang zu den Parlamenten gewähren. Für diese Emanzipationsleistung gebührt ihnen für immer der Dank der nachfolgenden Generationen.

Doch leider ist in unserer ach so „verbunteten“ Gesellschaft aus dem Kampf für die soziologische Rolle Frau längst der Kampf gegen die biologische Frau geworden – multikulturell, aber vor allem auch ideell. Nichts scheint für Linke, Grüne und SPD heutzutage verachtenswerter als eine klassische Familie, in der die Frau einfach nur die treusorgende Mutter ist. Dabei ist dies ein urgewaltiger Topos in Kunst, Literatur und Religion, der im Innersten der meisten Menschen bis heute liebevoll im Gedanken an die eigene Mutter widerhallt. Für die schöne neue Welt der amtierenden Frauenrechtlerinnen muss dieses archetypische Bild der Mutter weichen – und zwar zugunsten eines Bildes von Frauen und anderen gebärfähigen Personen, die bei Schwangerschaft Körper, Körperflüssigkeiten oder Körperteile für mindestens neun Monate zur Verfügung stellen, so wie es im Antrag der Linken unter großer Zustimmung von SPD und Grünen propagiert wurde.

Die Mutter ist tot, es lebe der gebärfähige Körper

Für die Marxisten aller Couleur gilt anscheinend: Die Mutter ist tot! Es lebe der gebärfähige Körper! Eine zutiefst frauenfeindliche Einstellung. Frauen wohnt die Gnade inne, Leben schenken zu können und die tiefsten und innigsten Beziehungen und Bindungen stiften zu können, die es auf der Welt gibt, nämlich die zwischen Müttern und ihren Kindern. Diese sollen zugunsten einer unbedingten Beruflichkeit überwunden werden. Bereits die Lissabon-Strategie der EU besagt: Frauen, die nicht lohnabhängig oder erwerbstätig sind, sind steuerlich schlicht ungenutztes Humankapital: „Übergreifendes Ziel war die Erhöhung der allgemeinen Beschäftigungsquote in der EU auf 70 Prozent und die von Frauen auf einen Durchschnitt von mehr als 60 Prozent und die von älteren Menschen auf 50 Prozent bis 2010. 2011 wurde die Lissabon-Strategie durch die EUROPA 2020-Strategie ersetzt.“ So steht es im Glossar zum Europäischen Sozialfonds für Deutschland. .

Und an dieser Stelle muss es noch einmal betont werden: Die einst konservative CDU sieht dies inzwischen genauso wie die rotgrünroten Marxisten – zumindest auf EU-Ebene; Frau Merkel hat auch noch Angst vor einer Retraditionalisierung. Ja, wieso wohl?! Hier wird unter dem Deckmäntelchen der Gleichberechtigung eine völlig berechnende Geldpolitik gemacht. Denn würden sich Millionen Frauen plötzlich darauf besinnen, dass sie lieber in Vollzeit Hausfrau und Mutter sein wollten, stünde die Nation und damit die EU nur mehr mit der Hälfte der Steuereinnahmen da.

So etwas geht natürlich gar nicht. Der Verdacht liegt nahe, dass unsere Mädchen also vor allem aus monetären Gründen von der Kita an das Gesellschaftsbild erlernen müssen, wonach Frauen zwingend berufstätig sein müssten, weil sonst „ihr Potenzial brachliegt“ oder „ihre Talente und ihr Recht auf Karriere ungenutzt bleiben.“

Bärendienst an der weiblichen Selbstverwirklichung

Dass viele Frauen dabei menschlich oftmals beziehungs- und kinderlos emotional auf der Strecke bleiben, will von den Feministinnen, die die Frauen längst an die Genderlobby verkauft haben, natürlich niemand wissen; Hauptsache, der Rubel rollt! Wenn diese von ihrer eigenen Natur zutiefst entfremdeten Politiker an der Macht bleiben und weiter Zulauf erhalten, werden aus Frauen langfristig Körperteile und Körperflüssigkeiten mit Steuernummern – auf immer dazu verdammt, mit Männern wahnhaft und auf allen Ebenen, in allen Funktionen – soziologisch und biologisch – „gleichgestellt“ sein zu müssen. Ein humanistischer Offenbarungseid!

Und weil sie in den Augen ihrer eigenen Geschlechtsgenossinnen grundsätzlich benachteiligt und anscheinend zu doof sind, ihre eigenen Füße zu finden, beschert „frau“ ihnen sicherheitshalber noch die Quote, diesen Bärendienst an der weiblichen Selbstverwirklichung. Aber auch die Quotendebatte und das Busenzählen sind virtuose Schattenboxkämpfe von Feministinnen, die spüren, dass ihre Zeit abgelaufen ist.

Neue, wertkonservative Frauenrechtlerinnen braucht das Land: Solche, die mit allem, was sie haben, für das Frauenrecht eintreten, eben nicht ständig mit Männern konkurrieren zu müssen, und die die echte Wahlfreiheit zu haben, ob sie erwerbstätig und/oder Hausfrau und Mutter sein wollen. Der Irrsinn der biologistischen Gender-Bevormundung muss ein Ende haben. Es ist Zeit für eine neue, wertkonservative Frauenpolitik!

Zur Person:

Nicole Höchst, Jahrgang 1970, ist AfD-Bundestagsabgeordnete aus Rheinland-Pfalz. Sie trat 2015 in die AfD ein und zog 2017 über die Landesliste Rheinland-Pfalz für den Wahlkreis 201 (Bad Kreuznach) in den 19. deutschen Bundestag ein. Dort ist sie unter anderem als Obfrau der Enquete-Kommission für Berufliche Bildung, als Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie im Unterausschuss für Bürgerliches Engagement tätig. Bis 2012 unterrichtete sie als Studienrätin am Staatlichen Speyer-Kolleg, anschließend war sie bis Oktober 2017 Referentin am Pädagogischen Landesinstitut (vormals IFB). Höchst war 2015 Mitglied der AfD-Bundesprogrammkommission und ist Schatzmeisterin des AfD-Kreisverbands Speyer. Sie ist katholisch, hat vier Kinder und lebt mit ihrer Familie in Speyer, wo sie auch Stadträtin ist.

Auf jouwatch veröffentlicht Nicole Höchst alle 14 Tage die kritische Kolumne „Höchst brisant“ zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Unter demselben Titel veröffentlicht sie in unregelmäßigen Abständen Videobeiträge auf ihrem YouTube-Kanal.

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