Das dreckige Geschäft mit der Pandemie: Nächster CDU-Maskenabsahner aufgeflogen

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Nikolas Löbel, "geschäftstüchtiger" CDU-MdB (Foto:Imago/masterpress)

Die nächste krumme Nummer im Umfeld des neuen Multi-Milliarden-Big-Business namens Corona-Pandemie fliegt im deutschen Bundestag auf: Noch ist die Aufklärung der Affäre um CDU-MdB Georg Nüßlein um mutmaßliche 660.000 Euro Provision für Masken erst ganz am Anfang – da steht auch schon der nächste CDU-Abgeordnete im Verdacht, ebenfalls munter mitkassiert zu haben: Nikolas Löbel soll über seine Firma 250.000 Euro für Maskendeals eingesackt haben. Es dürfte nicht der letzte Fall gewesen sein, in dem diese hausgemachte Krise für eigenen Profit genutzt wird – denn hier geht es NUR noch ums Geld, nicht um Gesundheit.

Auf dem Höhepunkt des von Jens Spahn verantwortungslos losgetretenen Goldrauschs der Maskenbestellungsmanie im ersten Lockdown schrieb Löbel, so deckt „Bild“ heute auf, im April 2020 per Mail zwei Vorstandsmitglieder eines großen Unternehmens im Gesundheitssektor an, und pries seine Expertise „bei der Beschaffung von medizinischen Schutzgütern“, mit der er bereits mehr als fünf Unternehmen habe „behilflich sein“ können. Der Inhaber des Direktmandats für den Wahlkreis Mannheim gerierte sich wie ein professioneller Klinkenputzer.

Über seine GmbH würde er Maskenbestellungen in großen Volumina gerne vermitteln – und zwar an einen angeblichen chinesischen Abgeordneten des Volkskongresses in Peking, der die deutsche Firma „Bricon Technology GmbH“ besäße und der noch Masken liefern könnte, obwohl „normalerweise schon gar keine Aufträge mehr“ angenommen würden, so Löbel. „Je nach Auftragsmenge ist hier am Stückpreis noch etwas machbar“, pries der CDU-Abgeordnete (der eigentlich die Interessen der deutschen Wähler, nicht chinesischer Unternehmer vertreten müsste) die möglichen Deals an – laut „Bild“ etwa FFP2-Masken zu 4,40 Euro pro Stück plus Mehrwertsteuer. Und ganz freimütig räumt der 34-jährige ein: „Für jede Maske, die über mich bei Bricon bezogen wird, erhalte ich vom Käufer 0,12 € zzgl. MwSt. je nach Bestellmenge.“ Am Ende sollen dann über seine Firma 250.000 Euro Provision geflossen sein – für diesen und weitere Bestellvorgänge.

Parlamentsdevise: Epidemische Lage verlängern und weiter mit abkassieren?

Um einen Einzelfall dürfte es auch bei dieser weiteren Sauerei nicht handeln. Wo der epidemische Zweck alle Mittel heiligt, wo Schuldengrenzen entdeckelt werden und im Namen eines instrumentalisierten angeblichen Lebensschutzes auf Kosten der Gemeinschaft geaast wird, was das Zeug hält, da will keiner zu kurz kommen – erst recht nicht, wenn er selbst exklusiven Zugang zu den Fleischtöpfen hat. Jetzt wird auch verständlich, wieso der Corona-Ausnahmezustand vom Parlament wieder und wieder verlängert wird. Anscheinend wird die „epidemische Lage“ erst enden, wenn jeder der sie beschließenden Abgeordneten selbst zum Zuge gekommen und saturiert ist.

So lohnt sich diese Pandemie für immer mehr Akteure und Institutionen, und wo Staatswirtschaft, Verschwendung öffentlicher Gelder und Missmanagement das Zepter schwingen, haben Ehrlichkeit, Transparenz und Effizienz der Mittel ausgedient. Fehlanreize und Versuchungen verleiten überall zum Missbrauch – ob in den Kliniken, die von vorgehaltenen Covid-Intensivbetten durch Regierungsgelder direkt profitieren, ob Ärzte, die für einen einminütigen PCR-Test 18 Euro erhalten, ob Labore, die mit Tests und neuerdings Mutanten-Gensequenzierungen den Reibach ihres Lebens machen, ob Masken-, Hygienemittel- und medizinische Ausrüstungshersteller, ob Schnelltestanbieter oder natürlich die pharmaindustrielle Impflobby.

Und wer sich wundert, warum es mit Corona kein Ende mehr nimmt, der findet genau hier die Antwort. Es mag sich zwar bei der Pandemie um eine „neue Herausforderung“ handeln, doch in ihr sind uralte Mechanismen am Werk: Basale Kenntnisse über die menschliche Natur (vor allem Angst und Gier), über natürliche ökonomische Motive und systemimmanente Korruptionsanfälligkeiten erklären auch diese Krise hinlänglich. (DM)

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