Rassismus-Vorwurf: Sechs Kinderbücher von Dr. Seuss werden nicht mehr gedruckt

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Dr. Seuss - der Rassist (Bild: shutterstock.com/Von Ron Ellis)
Dr. Seuss - der Rassist (Bild: shutterstock.com/Von Ron Ellis)

Theodor Seuss Geisel gehört zu den bekanntesten Kinderbuchautoren der Welt. Nun wurden auch seine Werke von der Rassismus-Säuberungswelle ergriffen. Mehrere Bücher des Autors sollen künftig nicht mehr veröffentlicht werden.

Den „Grinch“ hat er ebenso erschaffen, wie „Horton“, der ein Hu hört, wurde von Theodor Seuss Geisel geschaffen. Der Sohn deutscher Eltern gilt unter seinem Pseudonym „Dr. Seuss“ bis heute als der wohl bekannteste Kinderbuchautor der USA. Seine rund 50 Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und mehr als 650 Millionen Mal verkauft. Nun haben es links-radikale Bücherverbrenner geschafft, auch seine Werke mit dem Rassismusvorwurf zu überziehen.

„Diese Bücher stellen Menschen auf eine Art und Weise dar, die verletzend und falsch ist“: Das schreibt Dr. Seuss Enterprises, das Unternehmen, das den Nachlass von Theodor Seuss Geisel verwaltet. Auf dem Facebook-Auftritt der Verwertungsgesellschaft Dr. Seuss war am Dienstag, zum Geburtstag des 1991 im Alter von 87 Jahren verstorbene Autors und Illustrators zu der miesen Entscheidung zu lesen:

Heute, zu Dr. Seuss´s Geburtstag, feiert Dr. Seuss Enterprises das Lesen und auch unsere Mission, alle Kinder und Familien mit Botschaften der Hoffnung, Inspiration, Inklusion und Freundschaft zu unterstützen. Wir setzen uns für diese Aktionen ein.
In diesem Sinne traf Dr. Seuss Enterprises mit einer Fachgruppe einschließlich Pädagogen, die unseren Titelkatalog begutachteten, letztes Jahr die Entscheidung, die Veröffentlichung und Lizenzierung der folgenden Titel einzustellen:
– „And to Think That I Saw It on Mulberry Street“
– „If I Ran the Zoo“
– „McElligot’s Pool“-
– „On Beyond Zebra!“
–  „Scrambled Eggs Super!“
– „The Cat’s Quizzer“,
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