Pathologisch: Die „Zeit“ über den „Sturm auf das US-Kapitol“

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Proteste vor dem US-Capitol am 6. Januar (Foto:Imago/ZUMAWire

Daß Linke zum Zweck ihrer Selbstexkulpation ständig nach anderen Schuldigen für ihr eigenes Versagen suchen, ist nicht neu. Exemplarisch läßt sich das an Feministinnen beobachten. Es gibt nichts, woran das von ihnen gekaperte Größtmündel, die gesamte Weiblichkeit nämlich, selber schuld wäre. Das nimmt allmählich pathologische Züge an, und die „Zeit“ stellt diesen Sachverhalt wieder einmal vorbildlich aus. Es geht um das Stürmchen auf das US-Kapitol am 6. Januar. Im Hamburger Zentralorgan des juste milieus frönt man jenen selbstexkulpatorischen Wahnvorstellungen, die für den „Kampf gegen rechts“ zwingende Voraussetzung geworden sind.

von Max Erdinger

Der Hass war schon lange organisiert„, titelt die „Zeit“ mit Bezug auf den „Sturm auf das Kapitol“ am 6. Januar in Washington D.C.. „Es wird immer klarer: Der Sturm auf das US-Kapitol war kein spontaner Gewaltakt enttäuschter Trump-Anhänger. Die historischen Wurzeln dieses Terrors reichen weit zurück.“ – Da hört der aufmerksame Leser sogleich die Nachtigall trapsen. Im Artikel selbst wird es wohl weniger um das Stürmchen auf das Kapitol gehen, sondern mehr um die grundsätzliche Verworfenheit von Donald Trump, seinen Wählern und Anhängern. Diese verdammten Rednecks hätten garantiert auch Buffalo Bill zum Präsidenten gewählt, würde er noch leben.

Allein schon die Formulierung „es wird immer klarer“. Klar, klarer, am klarsten. „Wird es“. Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt. Nichts „wird klarer“, sondern in aller Klarheit steht schon seit Wochen fest, daß der zweite, erneut gescheiterte Impeachmentversuch der US-Demokratten deswegen ein Schlag ins Wasser gewesen ist, weil Trump-Anwalt Michael van der Veen vor den Augen der Weltöffentlichkeit eben diesen bigotten US-Demokratten einen Spiegel vorgehalten hat – und zwar in Form mehrerer Videos, in denen sie dabei zu sehen gewesen sind, wie sie mit exakt denselben Worten „Hass“ versprühen, von denen sie im Zuge ihres albernen Impeachmentversuchs angenommen hatten, daß sie geeignet sein müssten, den US-Präsidenten eines Aufrufs zum Putsch zu überführen. Ein „tief betroffener und total erschütterter“ Klageredner der US-Demokratten nach dem anderen war bei den Live-Übertragungen aus dem US-Kongreß zu sehen und zu hören mit den Worten, „Berichten zufolge …“, „Medienberichten zufolge …“, „wie berichtet wurde …“ usw.usf. – und keiner scheint daran gedacht zu haben, daß eigene, hieb- und stichfeste Recherchen zu den Vorwürfen, die man jemandem macht, nicht so ohne weiteres gleichwertig durch „Medienberichte“ zu ersetzen sind. Zumal dann nicht, wenn genau diese Medien selbst Gegenstand einer Debatte zu ihrer Einflußnahme sowohl auf den Wahlkampf als auch später auf den evident stattgefundenen Wahlbetrug geworden sind. Sind sie nämlich. Und überraschenderweise ist es ausgerechnet das „Time„-Magazin gewesen, welches über diese medialen Schattenkampagnen ausführlich berichtet hat, freilich unter der Prämisse, daß dieselben lediglich „die Demokratie“ gerettet hätten. Inzwischen wurde bekannt, daß CNN einem wegen seiner Youtube-Videos berüchtigten, im Zuge des Stürmchens auf das Kapitol identifizierten und verhafteten Antifanten 35.000 Dollar für Live-Bilder aus dem Inneren des Kapitols bezahlt hat.

Jedenfalls sind die US-Demokratten und Teile der RINOs (Republicans in name only) mit ihrem lästerlichen Vorhaben, dem gewählten und betrogenen US-Präsidenten samt 75 Millionen seiner Wähler zum Betrug obendrauf noch mit einem zweiten Impeachment deftig ans Bein zu pinkeln, ganz einfach satt auf die Schnauze geflogen. Evident hatte der gewählte US-Präsident Donald Trump am späten Vormittag des 6. Januar nicht zur Gewalt aufgerufen, sondern zur Gewaltlosigkeit. Wenn überhaupt jemand „Hass geschürt“ hat, dann sind es diese linken Schattenkampagneros und die US-Demokratten mit gewaltiger Unterstützung der Herren Zuckerberg (Facebook) und Dorsey (Twitter) gewesen. Die hatten schließlich den gewählten US-Präsidenten und 75 Millionen Amerikaner um ein korrektes Wahlergebnis betrogen. Daß sie dadurch zugleich überaus berechtigte Zweifel an der grundsätzlichen Integrität demokratischer Wahlen befeuert haben, könnte durchaus als Grund für „Hass“ angesehen werden, wenn man denn von „Hass“ überhaupt reden will. Mir fielen da durchaus andere Wörter ein. „Verzweiflung“, „Enttäuschung“, „Frust“, „ohnmächtige Wut“ und dergleichen mehr.

Das ist der Sachverhalt hinter der „Zeit“-Formulierung von der „immer klarer“ werdenden Tatsache, daß es sich beim „Sturm auf das Kapitol“ um keinen „spontanen Gewaltakt enttäuschter Trump-Anhänger“ gehandelt habe. So muß man das wohl formulieren, wenn man schon nicht schreiben möchte, daß die „Capitol Police“ die „rechten Sturmtruppen“ regelrecht zu offenen Eingangstüren des Kapitols hingeführt hat, anstatt das zu tun, was sie wohl hätte tun sollen: Das Kapitol vor einer möglichen Erstürmung zu schützen. Und es gibt nicht wenige Indizien dafür, daß dieses Stürmchen auf das Kapitol, wie die „Zeit“ richtig schreibt, ein geplantes gewesen ist, nur eben nicht geplant von den dafür Beschuldigten, sondern von den Anklägern selbst. Erstens kam das Stürmchen zeitlich genau richtig, um die Debatten zu den zahlreichen, senatorenunterstützten Einsprüchen von Mitgliedern des Repräsentatenhauses gegen das Votum des Wahlmännergremiums (electoral college) abzuwürgen (Evakuierung des Kapitols) – und zweitens, um damit zugleich eine zweite Fliege mit ein- und derselben Klappe zu schlagen: Die Weltöffentlichkeit hätte wegen einer nicht zu verhindernden Liveübertragung aus dem US-Kongreß erfahren, was ihr vom Medien-Mainstream zwei Monate lang verschwiegen worden war, nämlich, daß alle Zweifel an einer ordentlich verlaufenen Stimmenauszählung mehr als berechtigt gewesen sind. Es ist weder eine Meinung, noch ist es eine Verschwörungstheorie, daß die US-Wahl 2020 in gigantischem Ausmaß getürkt worden ist. Das ist eine zweifelsfrei feststehende Tatsache.

Was weiß die „Zeit“?

Mehr als genug weiß die „Zeit“, um in der Folge ebenfalls zu wissen, was besser nicht Thema werden sollte in ihrem unsäglichen Artikel zum „schon lange organisierten Hass“. Als da wären …

1. Der Hass, der sich in Portland, Minneapolis, Chicago, Seattle und andernorts im Sommer 2020 in monströser Gewalt entlud, als ein von Linken verhetzter Mob unter der Flagge des „Antirassismus“ (BLM) alles kurz und klein schlug, Leute ermordete – und dennoch von der per Wahlbetrug ins Vizepräsidentenamt gehievten Kommunistin Kamala Harris in Schutz genommen worden war. Das hat zweifellos jede Menge Stimmen für den der „Zeit“ so verhassten Donald Trump generiert.

2. Der 270-Seiten- Bericht des Amistand Projekts der Thomas-More-Society zum Wahlbetrug 2020.

3. Der 354-Seiten starke Navarro-Report zum Wahlbetrug 2020.

4. Die Anhörungen zum Wahlbetrug vor den State Legislators der besonders betrugsbetroffenen „Battleground“-States (Swingstates).

5. Die Abweisung der „Texasklage“ durch den Supreme-Court nicht auf juristischer Basis, sondern aufgrund einer pseudodemokratischen Abstimmung unter den Richtern des Supreme-Courts, die dort eigentlich nichts zu suchen gehabt hätte. Zumal nicht in einer derartig wichtigen Angelegenheit. Von wegen „Supreme Court wies Klage ab“. Abgewiesen wurde sie mit 7:2 Stimmen. Angenommen worden wäre sie von Richter Samuel Alito und von Richter Clarence Thomas. Der vorsitzende Richter John Roberts soll einer Zeugenaussage zufolge bereits im August 2020 bei einem Telefonat „geschworen“ haben, daß er die Wiederwahl des „Bastards“ Donald Trump zu verhindern wissen wird. Und als es um die Annahme der „Texasklage“ (plus über 20 weiterer Bundesstaaten incl. US-Präsident) gegangen ist, so wissen „wir“ durch die Zeugenaussage eines Beschäftigten beim Supreme Court anläßlich der Anhörung vor den State Legislators von Texas, habe Chief Justice John Roberts seine Kollegen hinter verschlossenen Türen dermaßen angebrüllt, daß es bis auf den Gang hinaus zu hören gewesen sei. „Wollt ihr wirklich Aufstände in Kauf nehmen?“, soll er gebrüllt haben. Mit 7:2 Stimmen wollte sie dann lieber nicht, die Kollegenmehrheit. Mit Klagebefugnis (legal standing) oder nicht scheint das also rein gar nichts zu tun gehabt zu haben.

6. Nicht Thema werden sollte bei der „Zeit“ auch der Hass derjenigen, die das Haus von Trump-Anwalt Michael van der Veen verwüsteten.  – usw.usf.

Stattdessen in der „Zeit“

Teufelszahl 75 Millionen! Besser nicht erwähnen. Lieber von rechtsradikalen und gewaltbereiten „Proud Boys“, „Oath Keepers“ und „Three Percenters“ schreiben, die – man faßt es nicht – in einer unglaublichen Übermacht von „etwa 50“ am Stürmchen auf das Kapitol beteiligt gewesen sein sollen und deshalb „immer mehr in den Fokus der Ermittler rücken„. (rück, rücker, am rücktesten.)

Und dann beschreibt die „Zeit“ diese hasserfüllte, kriegsfähige Übermacht auch noch. Und wie! „Wachsenden politischen Extremismus“ hat man bei der „Übermacht“ entdeckt – und natürlich nur dort. Keinesfalls bei Kamala Harris, Alexandria Ocasio Cortez oder Nancy Pelosi und den US-Demokratten. Bei BLM -„Aktivisten“ (Terroristen?) auch nicht. Von der Antifa ganz zu schweigen, auch wenn die in Teilen der USA als Terrororganisation definiert ist. Nein, ganz besonders gefährlich ist die hasserfüllte Übermacht von „White Supremacists„. Sie kämen aus allen gesellschaftlichen Schichten und fänden sich in allen Teilen des Landes, heißt es bei der „Zeit“, viele hätten enge Bindungen zu den evangelikalen Kirchen. Dabei sei das weite Feld der Akteure schwer zu überblicken, wie die „disparate Zusammenkunft von Anhängern verschiedener Gruppierungen und Strömungen, Ideologien und Verschwörungstheorien“ in Washington gezeigt habe. Da lernen „wir“ doch sofort: Es gibt wahnsinnig viele hasserfüllte und deshalb sehr fragwürdige Gestalten auf Gottes schönem Erdenrund – nur bei der „Zeit“ gibt es die nicht. Dort ist man total friedlich, frei von allem Hass, man lügt nie, unterschlägt nichts, und ist genau deshalb von den ideologischen Göttern dazu auserwählt worden, den Lesern nichts als die reine Wahrheit aufzutischen.

Und so sieht sie dann aus, die „reine Wahrheit“ über die Hasserfüllten: „nationalistischer Männerbund, der sich militaristisch gebärdet“ – und keiner in diesem Männerbund hat eine Frau oder eine Freundin, die seine Haltung goutiert. Sonst hätte es nämlich „Männer*innenbund“ geheißen in der „Zeit“. „Ihr ideologischer Kern ist ein western chauvinism, also der Glaube an die Überlegenheit der USA gegenüber dem Rest der Welt, der sich zugleich auch als Kampfansage gegen den vermeintlich linken Mainstream versteht.“ – was? – „vermeintlich linker Mainstream“? Die Wahrhaftigen von der „Zeit“ haben wirklich Humor. Wer hätte das gedacht?

Zwar bleibe die Trennlinie zwischen den ganz rechtsextremen Rechtsextremen und den weniger rechtsextremen Rechtsextremen, den Rechtsradikalen (radikalextrem, radikalerextremer, am radikalstextremsten) unscharf, also im „Vagen„, dennoch „zeichnet sich die rechtsradikale und gewaltbereite Miliz der Oath Keepers, die sich als „Beschützer der Republik“ und der Verfassung imaginiert, dadurch aus, dass sie ihre Mitglieder explizit unter Veteranen und ehemaligen Polizisten rekrutiert. Somit verfügt sie über eine teils kampferprobte und bewaffnete Mitgliedschaft, weshalb man ihr Geraune vom Krieg nicht als bloße Spinnerei abtun sollte.“ – und prompt fällt einem ein, daß man in der „Zeit“ zwar lesen kann, daß sich Veteranen und Polizisten als „Oath Keepers“ (Eidbewahrer) lediglich einbilden (imaginieren), Eidbewahrer zu sein, daß man in der „Zeit“ aber, wo sich kein Aktivist nur einbildet, Journalist zu sein, noch nie gelesen hat, „Neonazis“ bildeten sich lediglich ein, Nationalsozialisten zu sein. Und von „kriegsgeschulten und kampferprobten Migranten“ hat man dort auch noch nie auch nur eine Silbe gelesen. Damit man sie nicht für gefährlich halten muß in „Zeit“-Deutschland, wahrscheinlich. Würde nicht so gut in die „Zeit“ passen.

Schon merkt der aufmerksame Leser: Bei der „Zeit“ ist wirklich jeder als „Nazi“ oder „Rechtsextremer“ herzlich willkommen, der auch nur im entferntesten dazu taugt. Weswegen er ja inzwischen auch so „vage“ geworden ist, der Nazi, dieser Rechtsextremradikalstschweinchauvisuprematist, die weiße Männersau also, irgendwie. In absolut allen Gesellschaftsschichten versteckt sie sich. Nicht einmal mehr durch einen besonderen Kleidungsstil gibt sie sich zu erkennen. Da muß man schon ganz genau hinschauen, damit man keine einzige unidentifiziert läßt. Und Verfolgungswahn ist der Wahn der Verfolgten, nicht der von Verfolgern. Ehrlich!

Nun ist es so, daß das Thema „Trump und der globale Populismus“ auch wegen des albernen und gottlob gescheiterten zweiten Impeachment-Versuchs der linksextremistisch gewendeten US-Demokratten und der RINOs noch nicht vom Tisch ist, sondern daß diese meist ausgesprochen friedlichen, dennoch „haßerfüllten“ Populismus-Figuren gar nicht ans Aufgeben denken. Da keimt beim sensiblen Hobbypsychologen der Verdacht, in der „Zeit“-Redaktion könnte eine diffuse Angst umgehen, die dafür sorgt, daß die hasserfüllten „Zeit“-Artikel über den „Hass der Rechten“ (rechts, rechtser, am rechtstesten) immer „hasserfüllter“ (erfüllt, erfüllter, am erfülltesten) werden. Denn so viel liegt auf der Hand: „Zeit“-Artikel wie der gegenständliche sind keinesfalls dazu geeignet, den Hass auf Gottes schönem Erdenrund zu dezimieren. Vielmehr befeuern sie ihn geradezu. Wenn man dann noch bedenkt, daß Lügen kurze Beine haben, an der Wahrheit kein Weg vorbeiführt, weswegen sie auch früher oder später immer ans Licht kommt, und daß die „Zeit“ bis dahin noch viel Gelegenheit finden wird, den Hass gegen sich und den bodenlosen Subjektivismus von ihresgleichen weiter zu befeuern, dann kann man sich ausmalen, welche Horrorszenarien sich in den Hirnen dort abspielen müssen. Das dürfte das erste eigene Dumpfkalkül sein, das den Bauchpinslern des juste milieus ausnahmsweise einmal nicht gefällt.

„Hallo Zeit!“ – wenn ich es noch erlebe, dann lache ich euch so dermaßen aus … – das könnt ihr euch heute noch gar nicht vorstellen. Wenn ihr Glück habt, kommt ihr dereinst damit durch, daß eure Ablehnung des politischen Gegners eben „pathologisch“ geworden war. Also krankhaft. Das könnte euch eine dann sehr willkommene, verminderte Schuldfähigkeit einbringen. Viel Glück!

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