Leben und Sterben auf dem Teststreifen

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Foto: Von Spitzi-Foto/Shutterstock

Mit den Schnelltests, die jetzt wie Sand am Meer über die debile Bundesrepublik gestreut werden, erfüllen sich endlich die Träume der politischen Sadisten. Streckbank und Daumenschrauben waren gestern, ab sofort wird der Bürger, natürlich auch der gesunde, zwischen den Schnelltests im Auftrag des Bundesgesundheitsministers und seiner Pharma-Kaiserin Angela ausgepresst wie eine Zitrone.

Im Grunde genommen könnten sie fortan jeden Menschen gleich nach seiner Geburt in ein Pflegeheim stecken, denn mehr Freiheiten außerhalb dieser Körper- und Seelenbeseitungsanstalten gibt es wohl für keinen mehr.

Denn ab sofort heißt es „ohne meinen Test“ gehe ich nirgendwo mehr hin. Weder zum Bäcker, noch in den Blumenladen. Weder zum Baumarkt, noch zum Stammtisch oder in den Biergarten. Weder zum Nacktbadestrand, wo Masken naturgemäß verboten sind, noch auf ein Kreuzfahrtschiff. Und ginge es nach den Sadisten Spahn und Lauterbach, würde man auch sein Klopapier bald nur noch nach Vorlage eines negativen Schnelltests bekommen.

300 Millionen dieser „Rotzlöffel“ soll das Bundesgesundheitsministerium geordert haben. Die müssen also unter das Volk gebracht werden, sonst sind die Steuergelder mal wieder futsch.

Zehn Euro kostet der Mist und nun rechnen wir mal durch: Eine vierköpfige Familie will am Sonntag ins Ausflugslokal, Kaffee und Kuchen genießen. Macht dann locker 40 Glocken. Vater will anschließend dann noch um die Häuser ziehen, also noch mal 40 Euro.

Kann sich ernsthaft jemand diesen Schwachsinn leisten? Jetzt, wo kaum noch jemand Arbeit hat (es sei denn er ist beim Staat angestellt).

Außerdem: Wie soll das mit den Selbsttests funktionieren? Wie lange sind die gültig? Und was ist, wenn ich mit dem vollgerotzten Negativ-Test eines Freundes in der Kneipe auftauche? Ist das überhaupt kontrollierbar?

Wenn eine selbsternannte „Amtsperson“ beim Testen anwesend sein muss, um das zu kontrollieren, kann man die Sache ebenfalls in die Tonne treten. Wer will sich schon vom Zimmermädchen, dem Türsteher oder Kellner in der Nase herumpopeln oder sich einen Streifen in den Hals stecken lassen?

Echtes und damit berechtigtes Gesundheitspersonal wird sich so leicht flächendeckend nicht auftreiben bzw. einkaufen lassen. Oder plant die Bundesregierung weitere Milliarden Steuergelder für treue Staatsdiener auszugeben, die dann im Auftrag der Gesundheitsämter vor jeder Kneipentür stehen und den „Gefährdern“ den Einlass verwehren?

Wird aus dem Teststreifen so irgendwann ein Todesstreifen, weil ein „falsches Ergebnis“ zum Ausschluss aus dem gesellschaftlichen Leben führt?

Einen Vorteil hätte die Sache aber natürlich: Die harten Drogen würden vom Markt verschwinden. Stattdessen würde dann in Parks und in den dunklen Ecken der Großstädte vollgerotzte, aber garantiert negative Selbsttests feilgeboten werden. Für 50 Euro das Stück, mehrfach verwendbar – da wird den üblich Verdächtigen gewiss noch jede Menge einfallen. QR-Codes sind schließlich auch überall zu haben.

Apropos Kriminelle. Für die beginnt mit der bundesweiten Einführung dieser Tests eine neue Ära: Sie können sich aus gesundheitlichen Gründen ab sofort jeglicher Verhaftung entziehen – es sei denn, der Bulle rotzt vor ihren Augen und in Anwesenheit eines Beamten des Gesundheitsamtes auf eben diesen Streifen und das Ergebnis ist negativ.

Schließlich hat kein Polizist das Recht, gegen das Infektionsschutzgesetz zu verstoßen. Ausreden wie „Ich trage doch eine Maske“, oder „Ich bin doch geimpft“ zählen nicht.

Denn Masken und Impferei schützen ja nicht wirklich, oder?

Oder warum müssen auch Gesunde eine Maske tragen? Oder warum dürfen Geimpfte nicht ohne Maske in den Urlaub fahren?

Das Virus hat offensichtlich die Gehirne vieler Politiker zerfressen, anders kann man sich diesen Wahnsinn, der fast jeden Tag von Neuem übertroffen wird, nicht mehr erklären.

Was wir viel dringender brauchen als diese Corona-Schnelltests, sind Intelligenz-Schnell-Tests für die Bundesregierung und ihrer Vasallen in den Bundesländern.

Hoffen wir wenigstens, dass wir zur eigenen Beerdigung keinen negativen Test vorweisen müssen. Zuzutrauen ist der Bundesregierung schließlich alles.

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