Alle Wahljahre wieder: Das „Breite Bündnis“ warnt vor der AfD

0
Alle Wahljahre wieder -
Alle Wahljahre wieder - "Breites Bündnis" hetzt gegen AfD (Symbolbild: shutterstock.com/G Von geogif)

Da sind sie wieder. Pünktlich und kurz vor den anstehenden ersten Wahlen haben sich über 400 Verbände und Organisationen zu einem sogenannten „breiten Bündnis“ zusammengetan, um gegen die AfD Stimmung zu machen. Unter dem Slogan „Wir für Menschlichkeit und Vielfalt“ wird vor der AfD gewarnt. Das ZDF bewirbt die „Hetz-Aktion“ kräftig mit.

Wird gewählt, dann kann man sich die vergangenen acht Jahre seit Gründung der AfD sicher sein, dass man sich zusammenrottet. Das „breite Bündnis“ aus den Reihen der mit Steuergeld gemästeten sozialen Verbände und Organisationen.

So auch im Superwahljahr 2021. Mehr als 400 dieser Initiativen, Einrichtungen und Verbände –  zu denen unter anderem der Arbeiter-Samariter-Bund, die Diakonie, der Lesben- und Schwulenverband sowie die Arbeiterwohlfahrt gehören – unterzeichneten eine gemeinsame „Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt“ um ihre „gemeinsam klare Haltung gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ zum Ausdruck zu bringen.

Auszug aus dem Paper der gutmenschlichen Stimmungsmacher:

„Als Initiativen, Einrichtungen und Verbände, die sich für Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung oder psychischer Beeinträchtigung einsetzen, wenden wir uns gegen jegliche Form von Ausgrenzung und Diskriminierung. Wir treten ein für Menschlichkeit und Vielfalt“. Man steht damit nicht allein, so die Unterzeichner, die in ganz besonderem Maße gegen die AfD losschlagen:

„Wir stehen für Millionen Menschen in Deutschland, die das Auftreten und die Ziele von Parteien wie der Alternative für Deutschland und anderer rechter Bewegungen entschieden ablehnen. Die AfD hat vielfach gezeigt, daß sie in ihren Reihen Menschen- und Lebensfeindlichkeit duldet. Sie fördert Nationalismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus.“

Diese Entwicklung macht den Unterzeichnern „große Sorgen“. Denn: „[…] heute ist wieder an der Tagesordnung, was in Deutschland lange als überwunden galt: Hass und Gewalt gegen Menschen aufgrund von Behinderung, psychischer und physischer Krankheit, Religion oder Weltanschauung, sozialer oder ethnischer Herkunft, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität sowie nicht zuletzt gegen Personen, die sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft engagieren“.

Die tapferen und auch mutigen Unterzeichner wollten nicht zulassen, „dass in Deutschland eine Stimmung erzeugt wird, die unsere Gesellschaft spaltet. Wir setzen uns ein für eine menschliche und lebenswerte Zukunft für uns alle“.

Genau dabei, bei dieser Spaltung und Stimmungsmache, welche unsere Gesellschaft zerschlägt, wird die „Menschlichkeits und Vielfalts“-Kombo vom öffentlich-rechtlichen ZDF nach Leibeskräften unterstützt. ZDF-heute veröffentlicht ein Interview mit dem Lebenshilfe-Vorstand Sebastian Urbanski. Der am Downsyndrom erkrankte Urbanski darf dann auch zur AfD verkünden:

„Aber es gibt auch Gruppen mit sehr viel Aggressivität. Das sehe ich zum Beispiel bei der AfD. Die Partei grenzt viele Menschen aus. Sie macht das sehr radikal. Das macht mir große Sorge. Da kann ich nur wiederholen: Wir sind doch alle Menschen! Wir haben alle die gleichen Rechte. Ich hoffe, dass die Leute aus den rechten Parteien versuchen, uns zuzuhören. Dass sie mehr Vielfalt versuchen. Sie sollten nicht so engstirnig sein. Sie sollten etwas offener denken und sehen – dass auch andere Leute, die anders leben als sie, etwas wert sind.“

Eine Nachfrage, wann und wo die AfD das von Urbanski Unterstellte gefordert oder gesagt haben soll, unterbleibt. Dafür wird der Zwangsbeitragszahler darüber informiert, dass das „RambaZamba“-Theater leider – wegen Corona – seit Langem geschlossen hat. (SB)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram