Verängstigte Kinder, terrorisierte Spaziergänger: Der Corona-Polizeistaat schikaniert uns nach Belieben

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Der Polizeistaat trumpft auf (Foto:Imago/xcitepress)

Immer frecher und ungeheuerlicher zeigt der deutsche Corona-Staat seine Fratze, die diktatorischen Eigenmächtigkeiten der Politik machen Polizei und Ordnungskräfte mutiger, bei unbescholtenen deutschen Bürgern hart durchzugreifen – und die Autorität auszuspielen, die sich kleine Kinder unter dem Polizeiberuf so vorstellen: Als Uniform- und Waffenträger mit grenzenloser Macht ausgestattet, werden Bösewichte und Regelbrecher zurechtgestutzt. Die Corona-Auflagen bieten für diese unbezahlbare Sheriff-Dominanz alle Voraussetzungen.

So kommt es, dass dieselben Staatsdiener, die ihre situative Überforderung beim leisesten Gegenwind durch Vertreter migrantischer Parallelgesellschaften zeigen, die sich von Linksradikalen in die Flucht schlagen lassen oder bei Drohungen von Clan-Angehörigen im Einsatz einnässen, jetzt umso unerbittlicher und härter den starken Max mimen. Die Corona-Politik lässt alle Hemmungen fahren – und was die Schreibtischtäter in den Amtsstuben ausbaldowern, um die ausgelaugte Bevölkerung noch weiter zu drangsalieren, wird von den Cops und Ordnungsbütteln in den Straßen mit höchsten Elan und in teilweise vorauseilendem Gehorsam umgesetzt.

Von „unfassbaren Szenen, die sich derzeit in deutschen Städten abspielen„, berichtet „Bild“ und schildert anhand beispielhafter Begebenheiten aus Lockdown-Deutschland, wie die Sicherheitskräfte die „immer schärferen und teils völlig überzogenen Corona-Regeln“ durchsetzen. So wird regelrecht Jagd auf Spaziergänger und Jogger gemacht; willkürlich und teilweise im Verhältnis 5 zu 1 werden Passanten, Rad- und Motorradfahrer angehalten und rüde kontrolliert. Kleine Kinder auf Spielplätzen werden von bewaffneten Einsatztrupps eingekreist und verängstigt – nachdem die Polizei sie in den letzten Wochen mit Megaphondurchsagen beim Rodeln oder mit tieffliegenden Hubschraubereinsätzen beim Eislaufen auf zugefrorenen Seen regelrecht gejagt hatte.

„Innere Führung“ Fehlanzeige

Verrutsche oder kurz abgenommene Masken führen zu absurd übersetzten Bußgeldern – und die verschärften Kontaktsperren in Großstädten wie Hamburg lösten gar verantwortungslose Verfolgungsjagden aus, durch die mehr Menschenleben in Gefahr gebracht wurden, als die Auflagen überhaupt retten könnten. „Immer wieder erlassen Städte und Gemeinden neue Regeln, die von den Menschen kaum noch nachzuvollziehen sind„, beklagt „Bild“; vor allem die „Verweilverbote“ in Düsseldorf und teilweise auch Köln, die zu Bußgeldern von 50 Euro oder mehr führen für den, der nur kurz verschnaufen muss und stehenbleibt, zeugen von einem Verbotsterror, der das einst freie Deutschland inzwischen ergriffen hat. „Den Staat, in dem wir derzeit leben, hätte ich mir genauso wenig vorstellen können“, schreibt Julian Reichelt, und ergänzt: „Mehr noch; ich hätte ihn für ausgeschlossen gehalten.“

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Und es ist verstörend mit anzusehen, wie auch heute wieder Vertreter der Staatsmacht Befehle willfährig ausführen, die erkennbar über jedes Normalmaß hinausschießen – und Bürger durch Zudringlichkeiten schikanieren, für die der Staats keine Rechtsgrundlage hat. Die Frage, ob man dafür Polizist geworden ist, um unbescholtene Bürger zu terrorisieren, die im Frühjahr das Menschennatürlichste tun und sich bei sonnigem Wetter im Freien aufhalten, muss sich jeder Beamte selbst stellen, der das auf Polizeischulen wie auch in der Bundeswehr gelehrte Prinzip der „inneren Führung“, des „Staatsbürgers in Uniform“ begriffen geschweige denn verinnerlicht hat. Doch anscheinend sitzt der Kadavergehorsam – wie stets getragen von der Überzeugung, das moralisch Richtige zu tun – heute noch genauso tief wie zu dunkleren Zeiten unserer Geschichte. (DM)

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