Strauß-Tochter auch in CSU-Corona-Maskenskandal verwickelt?

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Monika Hohlmeier (Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0, siehe Link)
Monika Hohlmeier (Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0, siehe Link)

Ein politischer Skandal bahnt sich an. Wie es aussieht, hat Markus Söders CSU einen fulminanten Maskenskandal: Auch die Strauß-Tochter soll darin verwickelt sein. Der Name Monika Hohlmeier soll die Türen zu einem millionenschweren Wuchergeschäft geöffnet haben.

Die Korruptions- und Bestechungsvorwürfe gegen den Berliner CSU-Fraktionsvize Georg Nüßlein (51) im Zusammenhang mit der sogenannten Masken-Affäre könnten nur die Spitze eines millionenschweren Wuchergeschäftes sein. Bislang unbekannte E-Mails sollen aufzeigen, wie Maskenhändler auf Kosten von Bund und Ländern – sprich auf Kosten des Steuerzahlers – dicke Gewinne eingeheimst haben. Die Strauß-Tochter Monika Hohlmeier (CSU), mit einem EU-Abgeordnetenposten versorgt, und zwei weitere CSU-Promis verschafften ihnen wertvolle Zugänge, berichtet hierzu der Spiegel hinter der Bezahlschranke.

Doch nicht nur die Tochter des bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauß sei bei völlig überteuerten Maskendeals „hilfreich“ gewesen, heißt es im Spiegel weiter. Auch Namen anderer „Amigos“ der Söder-CSU, wie der des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesinnenministerium, Stephan Mayer, werden in mehreren Medienberichten genannt.

Der CSU-Vorsitzende und Corona-Warrior Markus Söder schweigt bisher beharrlich zu den aktuellen Vorwürfen. Im vergangenen Jahr wurden Fragen laut, ob die Söder-Ehefrau, Karin Baumüller-Söder, von der Maskenpflicht profitiere. Ihre Firma „Baumüller“ mit Sitz in Nürnberg, die auch eine Produktionsstätte in Kitzingen hat, teilte in einer Pressemitteilung während des ersten Lockdowns mit, sogenannte Face Shields produzieren zu können. Dass es sich hier um eine Verleumdungskampagne handelt, stellte das für seine unglaubliche Seriosität, Unparteilichkeit und politische Unabhängigkeit bekannte „Correctiv“ eindeutig fest. Allein die Nachfrage, ob es sich hier eventuell um Vetternwirschaft handeln könnte, wurde als Machwerk von Verschwörungstheoretikern entlarvt.

Angesichts der aktuellen Vorwürfe in Bezug auf den sich anbahnenden CSU-Corona-Maskenskandal keine falsche Frage. In Berlin sollen zudem erste Gerüchte kursieren, wonach auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in dubiose Maskengeschäfte involviert gewesen sein könnte. (SB)

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