Zahlen wir dafür Rundfunkgebühren? „Dreckschleuder“ Böhmermann hetzt gegen ARD-ZDF-Reformpläne

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Böhmermann wird immer untragbarer (Foto:Imago/FutureImage)

Neues vom schlimmsten Hassprediger, den sich die öffentlich-rechtlichen Sender Deutschlands auf Gebührenzahlerkosten leisten: Mit einer erneuten kalkulierten Provokation rückt der ebenso geist- wie talentfreie „Comedian“ Jan Böhmermann, diese Galionsfigur eines sauertöpfischen linken Mittelmaßes, die Mittelstandsvereinigung der CDU (MIT) in die Nähe von Rechtsextremen. Die Frage stellt sich immer drängender, wie lange sich das ZDF diese verbale Dauerzumutung noch leisten kann.

Anlass für Böhmermanns neuesten Brechanfall auf Twitter war der Fusions-Reformplan der MIT für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, den Böhmermann in seiner unerträglich-versimpeltem Borniertheit in der Nähe der ÖRR-kritischen AfD verortete. „Der Reformvorschlag der MIT ist innovativ und notwendig„, verdeutliche nochmals Gitta Connemann, Kultur- und Medienpolitikerin der Unionsfraktion, in der „Welt„: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sei zwar „existenziell für die Demokratie„, doch
er biete „zu viele Angriffsflächen„. Deshalb bestünde ein nicht zu ignorierender Reformbedarf.

Eine dieser „Angriffsflächen“ ist definitiv Berufskotzbrocken Böhmermann. Während ZDF-Chef Thomas Bellut seit dem Platzen der im Entwurf des neuen Rundfunkstaatsvertrags vorgesehenen Erhöhung des Rundfunkbeitrags keine Gelegenheit auslässt, Krokodilstränen über drohende Einschnitte im Programm zu vergießen, und warnt, die ÖRR-Sender könnten ihrem gesetzlichen Senderauftrag nicht mehr vollumfänglich nachkommen (wohlgemerkt wegen einer nicht zustandsgekommenen Aufstockung des ohnehin weltweit rekordhöchsten Zwangsbeitrags um nochmals 86 Cent pro Haushalt monatlich!), da ist anscheinend noch immer genug Geld für abnorme Intendantengehälter, für Luxuspensionen, für tendenziöses Volkserziehungsfernsehen, Framing und seichte Unterhaltung. Und natürlich für einen Hetzer, wie es ihn im deutschen Fernsehen seit Jahrzehnten nicht gab.

(Screenshot:Twitter)

Anscheinend gehört Böhmermann für Bellut zu den tragenden Pfeilern des öffentlichen Auftrags seines Staatssenders – denn anders ist es nicht zu erklären, dass Böhmermann nach all seinen primitiven Tiefschlägen weiterhin senden darf, sogar im Hauptprogramm. Ob er dem Kabarettisten Dieter Nuhr öffentlich empfahl „Fresse halten!„, ob er an CSU-Bundesinnenminister Horst Seehofer gewandt schrieb „F*** Dich, Opa„, ob er dem damaligen österreichischen FPÖ-Chef HC Strache wünschte „Ich will dich brennen sehen“ oder sein angeblich „satirisches“ Ziegenficker-Gedicht vortrug, das zwar eindeutig rassistisch und türkenfeindlich war, von seiner linken Posse jedoch gefeiert wurde, da es sich gegen den Diktator Erdogan gerichtet hatte: Wenn Böhmermann den Mund aufmacht, kommt fast immer Schmutz heraus. Die Schweizer Bloggerin Tamara Wernli schrieb gestern treffend: „Jan Böhmermann tut wahrscheinlich mehr für den Missmut der Leute gegen die öffentlich-rechtlichen Sender als alle einseitigen Kommentare, Berichterstattungen & Sendungen der Öffentlich-Rechtlichen zusammen.

Man darf gespannt sein, wie Union – die sich ja ironischerweise immer weiter von der Mitte wegbewegt, aber nach links – auf diese Böhmermann’sche Engführung reagiert, durch die sie nun auf eine Linie mit der Werteunion gesetzt wird, die bisher als einzige CDU-Unterorganisation polemisch mit der AfD vergesellschaftet wurde. Offenbar handelt es sich bereits um ein erstes Wahlkampfmanöver der Dreckschleuder Böhmermann, denn es sollte nicht vergessen werden, dass dieser seit knapp eineinhalb Jahren der SPD angehört. CSU-Generalsekretär Markus Blume forderte bereits eine Entschuldigung des ZDF und erklärte: „Die Einlassungen von Jan Böhmermann sind komplett daneben. Die Gleichsetzung der Mittelstandsunion von CDU und CSU mit der AfD ist eine ungeheuerliche Grenzüberschreitung„, sagte Blume laut „dts Nachrichtenagentur“. Das ZDF müsse sich für Böhmermann entschuldigen, eine solche Entgleisung könne nicht unwidersprochen stehen bleiben. Vielleicht gelobt die Mittelstandsvereinigung im ZDF ja aber auch bald eine noch stärkere Abgrenzung von „Rechts“, um sich im „Magazin Royale“ künftig besser dargestellt wiederzufinden. (DM)

 

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