Planned Parenthood klagt gegen Gesetz, das Abtreibung bei Herzschlag verbietet

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Abtreibung (Symbolbild: shutterstock.com/Von Jakub Krechowicz)
Abtreibung (Symbolbild: shutterstock.com/Von Jakub Krechowicz)

Der US-Bundesstaat South Carolina hat ein Gesetz in Kraft gesetzt, welches Abtreibungen verbietet, sobald beim Ungeborenen der Herzschlag festgestellt werden kann. Planned Parenthood, der größte Anbieter von Abtreibungen und Embryonenorganhandel in den USA, hat umgehend gegen das Gesetz geklagt.

Das Gesetz –  mit deutlicher Mehrheit beschlossen und durch die Unterschrift des Gouverneurs des  US-Bundesstaat South Carolina, Henry McMaster, in Kraft gesetzt – sieht vor, dass vor jeder Abtreibung eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden muss. Wird beim Fötus ein Herzschlag festgestellt, ist eine Abtreibung nicht zulässig, außer es handelt sich um einen Ausnahmefall. Ausnahmen gibt es bei Vergewaltigung, Inzest oder bei Gefahr für das Leben der Mutter.

Beide Häuser des Kongresses von South Carolina haben das Gesetz mit jeweils deutlicher Mehrheit beschlossen, berichtet hierzu die Plattform kath.net. Planned Parenthood hat gegen das Gesetz geklagt, weil es „fast fünf Jahrzehnten beständiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs“ widerspreche. Gemeint ist das Urteil „Roe versus Wade“, mit dem der Oberste Gerichtshof der USA 1973 die Abtreibung in allen Bundesstaaten der USA legalisierte.

South Carolina ist nicht der erste Bundesstaat, der ein Gesetz dieser Art beschlossen hat. Lebensschützer hoffen, dass der Rechtsstreit um die Gesetze bis zum Obersten Gerichtshof geführt wird, der dann die Möglichkeit hätte, das Urteil „Roe versus Wade“ aufzuheben.

US-Präsident Joe Biden – formal gehört er der katholischen Kirche an – hat als einer seiner ersten Amtshandlungen mit einem Dekret die Finanzierungsschleusen für die weltweite Abtreibungsindustrie wieder geöffnet. Großen Abtreibungsgruppierungen wie Planned Parenthood und Marie Stopes hatten unter US-Präsident Donald Trump dadurch viele Millionen Steuergelder an Unterstützung verloren.

Barack Obama, Joe Biden, Kamilla Harris – Hardcord-Abtreibungsbefürworter

„Planned Parenthood“ (IPPF) betreibt zurzeit über 700 Kliniken in den USA und wurde bereits von der Obama- Administration mit bis zu 500 Millionen Dollar Steuergelder gefördert. In den USA vertritt die IPPF nach wie vor Positionen, die man nur als extremistisch und in höchstem Maße unmenschlich bezeichnen kann. So wandte sich Planned Parenthood gegen mehrere Gesetzesentwürfe im Bundesstaat Illinois, die unter anderem die Verpflichtung vorsahen, Kindern medizinische Versorgung zukommen zu lassen, wenn diese nach einem Abtreibungsversuch lebend geboren werden. Auch das gesetzgeberische Vorhaben, Ärzte straf- und zivilrechtlich in die Verantwortung zu nehmen, wenn sie diesen neugeborenen Kindern nicht halfen und somit letztlich töteten, wollten die PP-„Sexualberater“ nicht Wirklichkeit werden lassen. Sie setzten einiges daran, diese Kindstötung durch Unterlassung weiterhin ermöglichen. Bei diesem Vorhaben half der Organisation ein Senator der Demokratischen Partei: Barack Hussein Obama. Dieser stimmte wiederholt in den Jahren 2001 bis 2003 ganz im Sinne von Planned Parenthood ab.

Mit Jo Biden und seiner Genossin Harris werden die USA von dem abtreibungsfreundlichsten Duo, das es jemals gegeben hat, regiert. Denn auch Harris setzte sich – wie Obama – dafür ein – Kinder, die eine Abtreibung überleben, nicht medizinisch zu versorgen. Wie mehrfach berichtet, stand Planned Parenthood im Verdacht, Teile abgetriebener Embryonen zu verkaufen. Kamala Harris hatte in ihrer Funktion als Attorney General (Generalstaatsanwältin) des Bundesstaates Kalifornien gegen David Daleiden, Leiter der Lebensschutzorganisation „Center for Medical Progress“ (CMP), ermitteln lassen. Daleiden, der mit verdeckt gedrehten Videos den Skandal um Planned Parenthood wegen des Verdachts auf verbotenen Organhandel von abgetriebenen Kindern aufgedeckte, wurde wegen Urkundenfälschung von Harris Behörde angeklagt.

Auf Twitter warnte Daleiden in der vergangenen Wahl vor einer Vizepräsidentin Kamala Harris und wies darauf hin, dass sie bei ihren Wahlkämpfen zur Attorney General (2011-2017) und zur US-Senatorin (seit 2017) von Planned Parenthood und anderen Pro-Abtreibungsorganisationen finanziell unterstützt wurde und wird.

CMP veröffentlichte im vergangene Jahr ein drittes Video: Führende Planned Parenthood (PP)- Vertreter sagen unter Eid aus, dass PP-Abtreibungsärzte die Verfahrensweise bei Abtreibungen geändert hätten um besser verwertbare Organe und Gewebe zu erhalten:

(SB)

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