Auf Facebook posten – bald nur noch mit Impfausweis?

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Die Zensur immer vor Augen (Foto: Collage/Shutterstock)

Die linksextremistischen Strategen haben die sozialen Netzwerke aus nur einem Grund eingerichtet: Dass nämlich so viele politische Gegner wie möglich in ihre Honigfallen laufen, darin hängen bleiben und dann von den Linksextremisten ganz langsam und genüsslich verspeist, verdaut und wieder ausgespuckt werden.

Facebook zum Beispiel ist eine Sucht, von der sich nur die wenigsten befreien können. Das wissen die Linksextremisten und deshalb haben sie auch so viel Spaß dabei, User immer wieder kalt zu stellen, zu isolieren und aus der Kommunikationsgesellschaft zu entfernen.

Jetzt gerade sind die Corona- und Impfkritiker an der Reihe. Damit im Auftrag der Pharmaindustrie so viele Menschen wie möglich so schnell wie möglich an der Nadel hängen, hat Facebook gerade seine Richtlinien angepasst. Sie lesen sich wie eine Fibel aus dem Dritten Reich:

COVID-19-Richtlinie – Aktualisierungen und Schutzmaßnahmen

Da Menschen weltweit aktuell von einem beispiellosen Gesundheitsnotstand betroffen sind, möchten wir sicherstellen, dass unsere Richtlinien dazu beitragen, Nutzer vor gefährlichen Inhalten und neuen Formen von Missbrauch im Zusammenhang mit COVID-19 und Impfstoffen zu schützen.

Wir arbeiten daran, Inhalte zu COVID-19, die das Risiko erhöhen, offline Schaden anzurichten, zu entfernen. Grundlage dafür sind unsere Richtlinien gegen die Koordination von schädigendem Verhalten, den Verkauf von medizinischen Masken und ähnlichen Produkten, Hassrede, Mobbing, Belästigung sowie Falschmeldungen, die das Risiko von Gewalt und körperlichen Schäden verstärken. Bei einigen Richtlinien sind zur Durchsetzung weitere Informationen und/oder mehr Kontext erforderlich. Die entsprechenden Details werden nachstehend erläutert.

Da sich die Situation fortlaufend ändert, prüfen wir weiterhin Inhalte auf unserer Plattform, untersuchen Kommunikationstrends und arbeiten mit Experten zusammen. Hierzu gehören beispielsweise die Weltgesundheitsorganisation (WHO), Gesundheitsbehörden und Personen und Organisationen, die die Vielfalt unserer Nutzer abbilden. Außerdem werden wir gegebenenfalls zusätzliche Richtlinien erarbeiten und bereitstellen, um Menschen während dieser Krise zu schützen.

Gemäß unserer Richtlinie gegen Propagieren und Organisieren von Schaden untersagen wir Inhalte, die:

  • die aktive und vorsätzliche Verbreitung übertragbarer Krankheiten durch den Nutzer/die Nutzerin oder mit ihm/ihr in Verbindung stehende Personen koordinieren, darstellen, zugeben oder fördern.

Wir untersagen darüber hinaus folgende Inhalte, wenn wir diese anhand weiterer Informationen und/oder Kontext identifizieren können:

  • Inhalte, die Präsenzveranstaltungen oder Zusammenkünfte koordinieren, wenn mit COVID-19 infizierte Personen daran teilnehmen oder dazu eingeladen werden
  • Inhalte, die Störungen bei der Verabreichung des COVID-19-Impfstoffs koordinieren
  • Inhalte, die andere dazu aufrufen, sich nicht gegen COVID-19 impfen zu lassen, dies befürworten oder fördern

Im Rahmen unserer Richtlinie zu reglementierten Gütern haben wir Maßnahmen ergriffen, die davor schützen, dass jemand diese Krise ausnutzt, um sich finanziell zu bereichern. Demnach sind die nachstehenden Inhalte untersagt, wenn wir diese anhand weiterer Informationen und/oder Kontext identifizieren können:

  • Inhalte, die versuchen, medizinische Gesichtsmasken und Atemschutzmasken sowie COVID-19-Testkits zu verkaufen. Diese Richtline erstreckt sich nicht auf Angebote von oder Anfragen nach Maskenspenden oder nichtmedizinischen Schutzmasken.
  • Inhalte, die medizinische Produkte und COVID-19 erwähnen und eine gewisse Dringlichkeit andeuten oder behaupten, dass ein Schutz gewährleistet sei.

Im Rahmen unserer Richtlinie zu Hassrede untersagen wir die nachstehenden Inhalte, wenn wir diese anhand weiterer Informationen und/oder Kontext identifizieren können:

  • Inhalte, die behaupten, dass Menschen mit einem gemeinsamen geschützten Merkmal wie ethnische Zugehörigkeit oder Religion infiziert seien, das Virus geschaffen haben oder es verbreiten. Dies gilt nicht für Behauptungen über Personen aufgrund ihrer nationalen Herkunft, da wir Diskussionen erlauben möchten, in deren Mittelpunkt Reaktionen und Auswirkungen auf nationaler Ebene stehen (Bsp.: „X Italiener haben COVID-19“).
  • Inhalte, die Personen mit einem gemeinsamen geschützten Merkmal wie ethnische Zugehörigkeit oder Religion wegen einer Infektion mit COVID-19 verspotten.

Im Rahmen unserer Richtlinie zu Mobbing und Belästigung untersagen wir die nachstehenden böswillig auf Personen abzielenden Inhalte, wenn wir diese anhand weiterer Informationen und/oder Kontext identifizieren können:

  • Inhalte, die behaupten, eine Privatperson habe COVID-19, es sei denn, die Person hat dies selbst mitgeteilt, oder die Informationen über ihren Gesundheitszustand sind öffentlich zugänglich.

Im Rahmen unserer Gemeinschaftsstandards entfernen wir Fehlinformationen, wenn Gesundheitsbehörden zu dem Schluss kommen, dass die Informationen falsch sind und wahrscheinlich zu drohender Gewalt oder körperlichen Schäden beitragen. Seit COVID-19 im Januar 2020 zu einer Gesundheitlichen Notlage internationaler Tragweite (Public Health Emergency of International Concern, PHEIC) erklärt wurde, haben wir diese Richtlinie auf Inhalte mit Behauptungen zu COVID-19 angewendet, die laut Gesundheitsbehörden (a) falsch sind und (b) wahrscheinlich zu drohenden körperlichen Schäden beitragen (einige Beispiele für drohende körperliche Schäden: Erhöhung der Wahrscheinlichkeit einer Exposition gegenüber dem Virus oder einer Übertragung des Virus oder negative Auswirkungen auf die Fähigkeit des öffentlichen Gesundheitssystems, die Pandemie zu bewältigen). Das Ziel dieser Richtlinie besteht darin, den gesundheitlichen Schaden für die Menschen möglichst gering zu halten und ihnen zugleich die Möglichkeit zu geben, zu diskutieren, zu debattieren und ihre persönlichen Erfahrungen, Meinungen und Neuigkeiten im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie zu teilen. Insbesondere entfernen wir Fehlinformationen zu folgenden Themen:

  • Existenz und Schweregrad von COVID-19. Die Existenz von COVID-19 anzuerkennen und zu verstehen, wie schwerwiegend diese Pandemie ist, trägt entscheidend dazu bei, die Menschen zu schützen und ihnen die Gefahren dieser gesundheitlichen Notlage bewusst zu machen. Wir entfernen Behauptungen, die die Existenz der Krankheit leugnen oder den Schweregrad von COVID-19 herunterspielen. Dazu gehören:

    • Behauptungen, die die Existenz der COVID-19-Krankheit oder -Pandemie leugnen
    • Behauptungen, die den Schweregrad von COVID-19 herunterspielen. Zum Beispiel:

      • Behauptungen, dass COVID-19 für Menschen nicht gefährlicher als eine normale Grippe oder Erkältung sei
      • Behauptungen, dass niemand an COVID-19 gestorben sei
      • Behauptungen, dass die Mortalitätsrate von COVID-19 gleich hoch oder niedriger als bei der saisonalen Grippe sei
      • Behauptungen, dass man eher infolge einer Grippeimpfung sterbe als an COVID-19
      • Behauptungen, dass die Anzahl der durch COVID-19 verursachten Todesfälle deutlich unter den offiziellen Angaben liege (zusätzliche Informationen und/oder Kontext erforderlich)
    • Behauptungen hinsichtlich der Ursache von COVID-19, die mit 5G-Kommunikationstechnologien zusammenhängen. Zum Beispiel:

      • Behauptungen, dass die wegen COVID-19 vorgeschriebenen Kontaktbeschränkungen in Wirklichkeit dem Aufbau einer Infrastruktur für die 5G-Mobilfunk-Kommunikationstechnologie dienen
      • Behauptungen, dass die Symptome von COVID-19 in Wirklichkeit Folgen von 5G-Kommunikationstechnologien seien
    • Beispiele: „Niemand ist an COVID-19 gestorben.“, „Die Kontaktbeschränkungen dienen tatsächlich dem Aufbau der 5G-Infrastruktur.“, „COVID-19 ist nicht real!“
  • Übertragung von COVID-19 und Immunität: Zu wissen, wie COVID-19 übertragen wird und wer sich anstecken kann, ist ein entscheidender Bestandteil der Maßnahmen, um Menschen davor zu schützen, sich mit dem Virus anzustecken oder es zu verbreiten. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden kann COVID-19 an jedem Ort und in erster Linie durch kleine Tröpfchen aus Nase oder Mund von Mensch zu Mensch übertragen werden. Diese Tröpfchen werden ausgestoßen, wenn jemand mit COVID-19 hustet, niest oder spricht. Die Gesundheitsbehörden sind sich außerdem einig, dass sich alle Menschen unabhängig von ihrem Alter oder anderen individuellen Merkmalen mit COVID-19 infizieren und das Virus verbreiten können. Wir entfernen falsche Behauptungen darüber, wie und wo COVID-19 übertragen werden und wer sich infizieren kann. Dazu gehören:

    • Behauptungen, dass eine Gruppe immun sei oder nicht an COVID-19 sterben könne oder dass eine bestimmte Aktivität oder Behandlung zu Immunität führe
    • Behauptungen, dass COVID-19 in bestimmten Klimazonen, unter bestimmten Wetterbedingungen oder an bestimmten Orten nicht übertragen werden könne
    • Behauptungen, dass COVID-19 auf andere Weise als von Mensch zu Mensch übertragen werden könne. Zum Beispiel:

      • Behauptungen, dass COVID-19 die Ursache von 5G-Technologien sei oder dadurch übertragen werde
      • Behauptungen, dass COVID-19 durch die Grippeimpfung übertragen werde oder dass Menschen aufgrund der Grippeimpfung anfälliger für COVID-19 seien oder eine Ansteckung damit wahrscheinlicher werde
      • Behauptungen, dass COVID-19 von Stubenfliegen oder Mücken übertragen werde
      • Behauptungen, dass COVID-19-Impfstoffe die Ursache von COVID-19 seien oder Menschen mit COVID-19 infizieren
    • Beispiele: „Ältere Menschen sind gegen COVID-19 immun.“, „COVID-19 kann in tropischen Klimazonen nicht übertragen werden.“, „Der COVID-19-Impfstoff verursacht COVID-19!“
  • Garantierte Heilmittel oder Präventionsmethoden für COVID-19: Gesundheitsbehörden wie der WHO zufolge gibt es derzeit nichts, was eine Genesung garantieren oder gewährleisten kann, dass sich eine durchschnittliche Person nicht mit COVID-19 infiziert. Darüber hinaus haben wir von Gesundheitsbehörden gehört, dass Menschen, die glauben, dass es ein garantiertes Heilmittel oder eine Präventionsmaßnahme für COVID-19 gibt, falsche Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, angemessene Gesundheitsempfehlungen außer Acht lassen oder sogar schädliche Selbstmedikation versuchen könnten. Aus diesem Grund lassen wir falsche Behauptungen zu Heilmitteln oder zur Prävention von COVID-19 nicht zu. Dazu gehören:

    • Behauptungen, dass der Durchschnittsbürger mit einer bestimmten Maßnahme garantiert eine Ansteckung mit COVID-19 verhindern oder garantiert von COVID-19 genesen könne, bevor ein solches Heilmittel oder eine solche Präventionsmaßnahme zugelassen wurde, u. a.:

      • Verzehr oder Inhalation bestimmter Mittel
      • Medizinische oder pflanzliche Heilmittel
      • Äußerlich anwendbare Heilmittel für Körper oder Haut
    • Beispiele: „Nehmt Vitamin C ein, es heilt COVID-19.“, „Wenn du dieses pflanzliche Mittel einnimmst, bekommst du COVID-19 nicht.“, „Diese Hautcreme verhindert eine Ansteckung mit dem Coronavirus.“
  • Abschreckung von sinnvollen Gesundheitsmaßnehmen: Es gibt eine Reihe von sinnvollen Gesundheitsmaßnahmen, die die Gesundheitsbehörden Menschen empfehlen, um sich vor einer Ansteckung mit COVID-19 zu schützen oder die Verbreitung des Virus einzudämmen. Dazu gehören das Tragen einer Gesichtsmaske, soziale Distanzierung, COVID-19-Tests und seit kurzem auch die Impfung gegen COVID-19. So genannte Stringent Regulatory Authorities (SRAs, strenge Aufsichtsbehörden) haben Notfallzulassungen für mehrere COVID-19-Impfstoffe erteilt. Daher lassen wir neben falschen Behauptungen zu Gesichtsmasken, sozialer Distanzierung und Tests auch keine falschen Behauptungen über die Impfstoffe oder Impfprogramme zu, die nach Meinung anerkannter Gesundheitsexperten zur Ablehnung des COVID-19-Impfstoffs führen könnten. Dazu gehören auch falsche Behauptungen zur Sicherheit, Wirksamkeit, den Inhaltsstoffen, der Entwicklung, Existenz oder Verschwörungen im Zusammenhang mit dem Impfstoff oder dem Impfprogramm. Während weitere Informationen zu den COVID-19-Impfstoffen verfügbar werden, werden wir unsere Maßnahmen zur Anwendung dieser Richtlinie weiter optimieren. Dazu gehören:

    • Behauptungen über das Tragen einer Gesichtsmaske, u. a.:

      • Behauptungen, das Tragen einer Gesichtsmaske trage nicht dazu bei, die Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern
      • Behauptungen, dass Gesichtsmasken 5G-Technologie enthalten oder damit verbunden seien
      • Behauptungen, das Tragen einer Gesichtsmaske könne krank machen
      • Behauptungen, gesunde Menschen sollen laut Empfehlungen von Gesundheitsbehörden keine Maske tragen
    • Behauptungen, dass soziale/räumliche Distanzierung nicht dazu beitrage, die Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern
    • Behauptungen, die jemanden von einem staatlich zugelassenen COVID-19-Test abschrecken können, u. a.:

      • Behauptungen, dass COVID-19 ohne zugelassenen Test erfolgreich getestet werden könne
      • Behauptungen, dass COVID-19-Tests in Wirklichkeit vorinfiziert seien oder jemanden mit COVID-19 infizieren können
      • Behauptungen, dass von Gesundheitsbehörden zugelassene COVID-19-Tests COVID-19 nicht nachweisen können
    • Behauptungen über COVID-19-Impfstoffe, die zur Ablehnung von Impfstoffen führen können, u. a.:

      • Behauptungen über die Verfügbarkeit oder Existenz von COVID-19-Impfstoffen, insbesondere:

        • Behauptungen, dass COVID-19-Impfstoffe nicht existieren oder nicht zugelassen seien
        • Behauptungen, dass man sich mit anderen Mitteln als mit einem COVID-19-Impfstoff gegen COVID-19 impfen lassen könne
    • Behauptungen über die Sicherheit oder schwere Nebenwirkungen von COVID-19-Impfstoffen, u. a.:

      • Behauptungen, dass COVID-19-Impfstoffe tödlich seien oder Menschen schwer schädigen können
      • Behauptungen, dass COVID-19-Impfstoffe Autismus verursachen
      • Behauptungen, dass der Aufbau von Immunität durch eine Ansteckung mit COVID-19 sicherer sei als die Impfung
      • Behauptungen, dass COVID-19-Impfstoffe für bestimmte Bevölkerungsgruppen unsicher seien, sofern diese Gruppe anhand geschützter Eigenschaften oder anderer Merkmale identifiziert wird, die nicht unmittelbar mit der Gesundheit, dem Alter oder Behinderungen der jeweiligen Personengruppe zusammenhängen (z. B. sozialer Status, Religion oder politische Einstellungen)
      • Behauptungen, dass der COVID-19-Impfstoff die DNA einer Person verändere
      • Behauptungen, dass COVID-19-Impfstoffe Unfruchtbarkeit verursachen
      • Behauptungen über die Nebenwirkungen von COVID-19-Impfstoffen, die unglaubwürdig oder absurd sind, z. B. durch die Impfung werde man zum Affen
    • Behauptungen über die Wirksamkeit von COVID-19-Impfstoffen, u. a.:

      • Behauptungen, dass Menschen durch COVID-19-Impfstoffe keine Immunität erhalten
      • Behauptungen, dass COVID-19-Impfstoffe zur Prävention von COVID-19 nicht wirksam seien
    • Behauptungen über die Entwicklung des COVID-19-Impfstoffs oder seiner Inhaltsstoffe, u. a.:

      • Behauptungen, dass COVID-19-Impfstoffe giftige, verbotene oder schädliche Inhaltsstoffe, Mikrochips, tierische Erzeugnisse oder andere Stoffe enthalten, die nicht auf der Liste der Inhaltsstoffe des Impfstoffs stehen
      • Behauptungen, dass COVID-19-Impfstoffe nicht getestet seien
      • Behauptungen, dass COVID-19-Impfstoffe das Zeichen des Tieres (Antichrist, Satan) enthalten
      • Behauptungen, dass COVID-19-Impfstoffe im Rahmen klinischer Studien nicht im Vergleich zu einem Placebo getestet werden
      • Behauptungen, dass Menschen infolge der Impfung mit dem COVID-19-Impfstoff von Pfizer/BioNTech im Rahmen klinischer Studien gestorben seien (Hinweis: Wir lassen Behauptungen zu, Menschen seien während der klinischen Studien der COVID-19-Impfstoffe von Pfizer/BioNTech gestorben)
    • Behauptungen im Zusammenhang mit Verschwörungstheorien zu einem COVID-19-Impfstoff oder -Impfprogramm, u. a.:

      • Behauptungen, dass COVID-19-Impfstoffe mit dem Ziel konzipiert oder entwickelt worden seien, die Bevölkerung für nicht öffentliche Gesundheitszwecke zu kontrollieren
      • Behauptungen, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen eingesetzt oder gezielt angesprochen werden, um die tatsächliche Sicherheit oder Wirksamkeit eines COVID-19-Impfstoffs zu testen
    • Beispiele für Behauptungen, die gegen die oben genannten Richtlinien verstoßen sind u. a.: „Das Tragen einer Gesichtsmaske trägt nicht dazu bei, die Ausbreitung von COVID zu verhindern.“, „Soziale Distanzierung trägt nichts dazu bei, COVID in der Gemeinschaft einzudämmen.“, „COVID-Tests sind bereits mit der Krankheit infiziert.“, „Der COVID-Impfstoff ist tödlich.“, „Der COVID-Impfstoff enthält einen Mikrochip.“, „Der COVID-Impfstoff erzeugt keine Immunität.“, „Der COVID-Impfstoff verursacht Autismus!“
  • Zugang zu unverzichtbaren Gesundheitsleistungen: Die öffentliche Gesundheitsinfrastruktur ist das zentrale Element im weltweiten Kampf gegen die COVID-19-Pandemie. Laut der WHO und anderen Gesundheitsbehörden haben frühere Ausbrüche von Infektionskrankheiten gezeigt, dass Störungen unverzichtbarer Leistungen mehr Todesopfer fordern können als der Krankheitsausbruch selbst. Die Gewährleistung des Zugangs zu diesen unverzichtbaren Leistungen ist daher der Eckpfeiler einer effektiven Reaktion der Gesundheitsbehörden. Negative Auswirkungen auf die Fähigkeit des öffentlichen Gesundheitssystems, die Pandemie zu bewältigen, können unmittelbare Folgen für die Gesundheit und Sicherheit der Menschen in dieser gesundheitlichen Notlage haben. Wir entfernen Inhalte, die zu körperlichen Schäden beitragen können, indem sie den Zugang zu oder die Verfügbarkeit der öffentlichen Gesundheitsinfrastruktur falsch darstellen. Wir untersagen darüber hinaus folgende Inhalte, wenn wir diese anhand weiterer Informationen und/oder Kontext identifizieren können:

    • Behauptungen, die den Zugang zu, die Verfügbarkeit von oder den Anspruch auf Gesundheitsleistungen wie Krankenhäuser, Notfallhelfer, Rettungsdienste, Behandlungen oder Impfstoffe falsch darstellen.

      • Behauptungen, dass Krankenhäuser oder ein bestimmtes Krankenhaus geschlossen sei(en) und keine infizierten Menschen aufnehme(n)
      • Behauptungen, dass nur bestimmte Menschen im Zusammenhang mit COVID-19 medizinisch versorgt werden dürfen
      • Behauptungen, dass Menschen in Krankenhäusern getötet werden, um die Anzahl der an COVID-19 verstorbenen Personen künstlich in die Höhe zu treiben, um mehr Geld zu erhalten oder um die Organe der Menschen zu verkaufen

        • Beispiele: „Krankenhäuser bringen Patienten um, damit sie ihre COVID-Zahlen erhöhen und mehr Geld bekommen!“
  • Für die Dauer des COVID-Gesundheitsnotstands entfernen wir außerdem bestimmte Fehlinformationen zu COVID-19. Im Rahmen unserer unabhängigen Faktenprüfung prüfen und bewerten unsere Faktenprüfer Inhalte aller Art. Wir fügen ggf. einen Warnhinweis mit weiteren Informationen hinzu und reduzieren die Verbreitung des betreffenden Beitrags (weitere Informationen). Wir entfernen jedoch bestimmte Fehlinformationen zu COVID-19, die zuvor von mehreren unabhängigen Faktenprüfern aufgedeckt wurden. Das Ziel dieser Richtlinie ist es, häufige virale Falschmeldungen zu entfernen, die wiederholt von unabhängigen Faktenprüfern aufgespürt wurden. Unter anderem haben wir diese Richtlinie auf folgende Behauptungen angewendet:

    • COVID-19 wurde von Menschen verursacht, u. a.:

      • Behauptungen, dass das Virus künstlich hergestellt oder genmanipuliert sei
      • Behauptungen, dass es eine Biowaffe sei
      • Behauptungen, dass es von einer einzelnen Person, einer Regierung oder einem Land erschaffen wurde

        • Ausgeschlossen davon sind Behauptungen, dass das Virus in einem Labor studiert wurde, es aus einem Labor stamme oder daraus entwichen sei, ohne es ausdrücklich als von Menschen verursacht zu bezeichnen.
      • Beispiele: „Das Coronavirus ist in Wirklichkeit eine Biowaffe!“
    • COVID-19 ist oder wurde patentiert, unter anderem von einer bestimmten Person oder Einheit

      • Beispiele: „Wusstest du, dass COVID-19 schon vor vielen Jahren patentiert wurde?“
    • COVID-19 wurde vorhergesagt, u. a.:

      • im Pandemie-Planspiel von „Event 201“ im Oktober 2019
      • in der Pandemie-Simulation von „Event 201“ im Oktober 2019
      • Ausgenommen davon sind:

        • Diskussionen über das Planspiel/die Simulation von Oktober 2019 ohne ausdrückliche Behauptung, der Ausbruch des neuartigen Coronavirus sei dabei vorhergesagt worden
        • Behauptungen über andere mögliche Vorhersagen
      • Beispiele: „Im Oktober 2019 wurde beim Event 201-Pandemie-Planspiel die COVID-19-Pandemie vorhergesagt.“
      • COVID-19 ist nicht neu, u. a.:

        • Wie durch die Existenz von Tierimpfstoffen gegen das Coronavirus nachgewiesen
        • Wie durch Produktetiketten von Desinfektionsmitteln nachgewiesen
        • Beispiele: „Glaubt nicht, dass COVID-19 etwas Neues ist. Es gibt seit Jahren Tierimpfstoffe gegen das Coronavirus.“
    • Gesundheitsbehörden wie die WHO oder das RKI raten gesunden Menschen davon ab, eine Maske zu tragen.

      • Beispiele: „Die WHO empfiehlt gesunden Menschen nicht, eine Maske zu tragen.“
  • Ebenso entfernen wir für die Dauer des COVID-Gesundheitsnotstands Inhalte, die andere falsche Gesundheitsinformationen wiederholen, in erster Linie über Impfstoffe, die von führenden Gesundheitsorganisationen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) weithin wiederlegt wurden. Mit dieser Richtlinie sollen Fehlinformationen zu Impfungen und Erkrankungen bekämpft werden, die zu weniger Impfungen führen sowie der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit schaden könnten, wenn man ihnen Glauben schenkt. Unter anderem haben wir diese Richtlinie auf folgende Behauptungen angewendet:

    • Impfstoffe verursachen Autismus.

      • Beispiele: „Die zunehmenden Impfungen sind der Grund dafür, dass heutzutage so viele Kinder Autismus haben.“
    • Impfstoffe verursachen plötzlichen Kindstod.

      • Beispiele: „Wisst ihr nicht, dass Impfstoffe plötzlichen Kindstod (SIDS) verursachen?“
    • Impfstoffe verursachen die Krankheit, vor der sie eigentlich schützen sollen, oder bewirken, dass die geimpfte Person die Krankheit eher bekommt.

      • Beispiele: „Nach einer Impfung ist es sogar wahrscheinlicher, dass du die Krankheit bekommst, da die Krankheitserreger jetzt in deinem Körper sind. Vorsicht!“
    • Impfstoffe oder ihre Inhaltsstoffe sind toxisch, giftig, schädlich oder gefährlich.

      • Beispiele: „Natürlich kannst du dich impfen lassen, wenn es dir egal ist, dass du deinen Körper vergiftest.“
    • Die natürliche Immunität ist sicherer als die durch den Impfstoff erlangte Immunität.

      • Beispiele: „Es ist sicherer, die Krankheit einfach zu bekommen, als sich impfen zu lassen.“
    • Es ist gefährlich, in kurzer Zeit mehrere Impfungen zu bekommen, selbst wenn der Zeitplan medizinisch empfohlen wird.

      • Beispiele: „Du solltest niemals mehr als einen Impfstoff zugleich nehmen, das ist gefährlich, ganz gleich, was dein Arzt dir sagt!“
    • Impfstoffe können die Krankheit, vor der sie eigentlich schützen sollen, nicht wirksam verhindern.

      • Beispiele: „Impfungen können nicht verhindern, dass man die Krankheit bekommt.“
    • Masern können nicht zum Tod führen (zusätzliche Informationen und/oder Kontext erforderlich)

      • Beispiele: „Mach dir keine Sorgen um die Masern. Daran kann man nicht sterben.“
  • Gegen Seiten, Gruppen, Profile und Instagram-Konten, auf denen wiederholt Fehlinformationen zu COVID-19, Impfstoffen und Gesundheit gepostet werden, können Einschränkungen durchgesetzt werden, darunter (jedoch nicht beschränkt auf) reduzierte Verbreitung, Entfernen aus Empfehlungen oder Entfernen von unserer Website.

Häufige Fragen dazu, wie wir Maßnahmen im Zusammenhang mit Fehlinformationen zu COVID-19 und Gesundheit durchsetzen

A. Wie gehen wir mit Humor oder Satire um?

Wir lassen Inhalte zu, die ausdrücklich mit humoristischem oder satirischem Zweck geteilt werden. Humor und Satire sind wichtige Ausdrucksformen. Sie erlauben es uns, herausfordernde Konzepte zu übermitteln, die Gemeinschaft zu stärken und diese schwierigen Zeiten zu bewältigen.

B. Wie gehen wir mit Inhalten um, die der Verurteilung oder Aufdeckung dienen?

Wir lassen Inhalte zu, die der Verurteilung oder Aufdeckung dienen.

C. Wie gehen wir mit persönlichen Erlebnissen oder Anekdoten um?

Grundsätzlich lassen wir Behauptungen zu, in denen ein persönliches Erlebnis oder eine Anekdote geschildert wird, getreu unserem Wert, den Menschen eine Stimme zu verleihen, es sei denn, im Zusammenhang mit der Behauptung werden gefährliche Handlungen gefördert oder befürwortet.

D. Welche Optionen stellen wir Nutzern zur Verfügung, die mit unserer Entscheidung nicht einverstanden sind?

Weitere Informationen dazu, wie Widerspruch gegen unsere Entscheidungen, Inhalte zu löschen, eingelegt werden kann, sind hier zu finden. (In Bezug auf Inhalte, die unmittelbar von unseren Partnern für Faktenprüfung bewertet wurden, kann direkt bei diesen Einspruch eingelegt werden. Weitere Informationen zu unserem Faktenprüfungsprogramm sind hier zu finden.)

E. Wie findet Facebook Fehlinformationen zu COVID-19 und Impfstoffen?

Wir arbeiten mit einer Kombination aus manuellem Review, Technologie und Meldungen von Nutzern, um Inhalte zu finden und zu entfernen, die gegen diese Richtlinien verstoßen. Außerdem fordern wir die Nutzer auf, solche Inhalte zu melden, wenn sie darauf stoßen.

Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ›Ich bin der Faschismus.‹ Nein, er wird sagen: ›Ich bin Facebook.‹