Mutanten-Paranoia und Dritte-Welle-Zwangsstörung: Ist Merkel noch amts- und zurechnungsfähig?

0
Ist die Pandemie schon so schlimm? - Foto: Collage

Der 25. Zusatz der amerikanischen Verfassung regelt eine mögliche Amtsunfähigkeit des US Präsidenten vor, und viele weitere Staaten kennen konstitutionelle Vorschriften für den Fall, dass ihre wichtigsten exekutiven Machthaber aus verschiedenen Gründen mental, psychisch oder körperlich nicht mehr imstande sind, rationale Entscheidungen zu treffen. Festgestellt wird diese Indikation meist von einem unabhängigen Ärztekolleg, dessen Votum dann die Absetzung des Amtsinhabers zur Folge haben kann. Auch in Deutschland stellen sich immer mehr Bürger, mittlerweile aber auch Mediziner die Frage, ob die Kanzlerin und einzelne Mitglieder der Bundesregierung noch in der geistigen Verfassung sind, adäquate politische Entscheidungen zu treffen.

Zunehmende Faktenverleugnung rund um die Corona-Krise, ein immer groteskeres Missverhältnis zwischen den von eigenen Behördenstellen verkündeten Daten und daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen, vor allem aber eine allmählich wahnhafte Dimension annehmende Panikhaltung nähren bei Beobachtern schon seit längerem den Verdacht: Die Kanzlerin – und ihr ausgesuchter Beraterkreis, der sie in eben ihrer verzerrten Realitätswahrnehmung bestärkt – könnte womöglich an einer Erkrankung des neurotischen, wenn nicht gar psychotischen Formenkreises leiden.

Seit Wochen ist aus dem Kanzleramt fast schon pathologisch-zwanghaft von bald nichts anderem mehr als den bedrohlichen „Mutanten“ die Rede, deren schreckliches Wüten jeweils unmittelbar bevorstünde. Wortgleich werden die Warnungen im Prinzip schon seit Weihnachten wiederholt und somit in rund sechs kompletten Durchgängen eines kompletten Inkubationszyklus von jeweils 10 Tagen, nach dessen Verstreichen neue Infektionen spätestens durch Symptome oder positive Labortests manifestiert werden müssten. Seit der ersten Februarwoche ist fast stündlich von einer stetig zunehmend Quote der britischen Mutation B 1.1.7 am Gesamtinfektionsgeschehen, in begrenzterem Umfang auch von der südafrikanischen Variante B.1.351 die Rede: Ihr Anteil hat sich von zunächst vermeldeten 1-2 Prozent über 5,8 Prozent vor zwei Wochen bei bereits über 20 Prozent vor einer Woche verändert – ohne dass sich dies, was bei einem angeblich bis zu sieben Mal ansteckenderen Virus längst zu erwarten gewesen wäre, in steigenden oder gar explodierenden Zahlen niederschlug. Genau die aber hatten bei der letzten Verlängerungsrunde vor über 14 Tagen Merkels „weise“ Experten Lauterbach, Brinkmann und Drosten prophezeit. Inzwischen soll die „Explosion“ dann eben im März stattfinden.

Um überhaupt noch die Drohkulisse aufrecht zu halten, müssen RKI und Corona-Durchhaltemedien schon fast krampfhaft tägliche Zunahmen gegenüber dem jeweiligen Vorwochen-Tageswert um nur wenige Fälle (teilweise nur 20-30, und somit im untersten Prozentbereich liegend) als „erneuten Anstieg“ vermelden. Tatsächlich liegen die derzeitigen Inzidenzen bei weniger als einem Drittel des Durchschnittswertes noch vom Jahresbeginn (als mit den Mutanten auch schon die Pferde scheu gemacht wurden) – und stagnieren derzeit allenfalls moderat.

Krampfhafte Drohkulisse

Derweil sinkt außerdem der Anteil der positiven Corona-Tests weiter: Nach Angaben des Laborverbandes Akkreditierte Labore in der Medizin e.V. (ALM) waren in der zurückliegenden Kalenderwoche vom 15. bis zum 21. Februar 6,5 Prozent aller durchgeführten Tests positiv, während es in der Vorwoche6,8 Prozent – gegenüber Spitzenwerten von über 13 Prozent vor zwei Monaten insgesamt eine absolut ermutigende Entwicklung, die ketzerische Stimmen der Vernunft bereits zur Feststellung verleiteten, damit verhalte sich Corona eben so wie jede jährliche Grippe zum Ende der Saison hin. Auch an der Testfront stehen die Zeichen also auf Entwarnung.

Und noch weitere zuversichtlich stimmende statistische Datenerhebungen wurden gestern bekannt, die die hiesigen Panikpriester zusätzlich in Bedrängnis und Erklärungsnöte bringt: Die aktuell Sterbefallzahlen in Deutschland liegen – trotz weiterhin unveränderter fragwürdiger und manipulativ-aufbauschender Zählweise der Covid-Toten – wieder im völligen Normaldurchschnitt der Vorjahre: In der Woche vom 8. bis zum 14. Februar starben in Deutschland laut Statistischem Bundesamt 20.468 Menschen – exakt dem Durchschnitt 2017 bis 2019 (und auch 2020, wo es in dieser Vergleichswoche noch kein Corona gab) entsprechend. Noch in der ersten Februarwoche hatten laut „dts Nachrichtenagentur“ die Sterbefallzahlen leicht über dem Durchschnitt gelegen – mit drei Prozent oder 623 Fällen mehr als in den vier Vorjahren. Auch hier zeigt sich also markant der Rückgang der Sterbezahlen.

Keine explodierenden Inzidenzen, anteilig immer weniger positiv Getestete, ein rückläufiges und wieder auf Normalniveau zurückgekehrtes Sterbegeschehen: Von einer „Pandemie“ kann bei alledem erst recht keine Rede mehr sein, doch selbst kritischen und auf Vorsicht bedachten Krisenpolitikern muss klar sein, dass das Festhalten an einem ruinösen und seinerseits Gesundheit Menschenleben gefährdenen Lockdown angesichts dieser Entwicklung JEDER Verhältnismäßigkeit entbehrt. Anscheinend jedoch ist die deutsche Bundeskanzlerin nicht mehr in der Lage, die Situation richtig einzuschätzen. Unbeirrt droht sie mit Schreckensszenarien, gestern etwa wieder mit ihrer Warnung vor der „dritten Wellegegenüber der Unionsfraktion.

Dringend angebrachte Überprüfung der Zurechnungsfähigkeit

Bei dem, was für das Land auf dem Spiel steht und was den Deutschen – als Folge dieser offenkundigen und kolossalen Wahrnehmungsverzerrung – durch weitere Lockdownverlängerungen zugemutet wird, müsste eigentlich aus den Reihen der Union längst die Initiative ergriffen worden sein, Merkel psychiatrisch und/oder medizinisch auf ihre Zurechnungsfähigkeit untersuchen zu lassen – und bei der Gelegenheit die ihrer Regierungsvertrauen Holger Braun sowie Jens Spahn gleich mit. Anlass dazu hätten bereits Merkels wiederholte Zitterarien beim Abspielen der deutschen Nationalhymne in den letzten Jahren geboten – doch diesmal wären die Folgen einer kognitiven Beeinträchtigung weitaus gravierender.

Mit dem Gerede von nichtexistenten neuen „Wellen“ (die selbst dann, wenn es sie gäbe, nur in laborgetesteten „Inzidenzen“, nicht aber real oder gar ernsthaft Erkrankten in bestünden) nähert sich die Regierungschefin dem wahnhaften Paralleluniversum an, in dem sich seit Beginn dieser Krise schon SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach befindet. Der wird seit Tagen nicht müde, von der „dritten Welle“ zu schwafeln, die sich „nicht mehr aufhalten“ ließe; freilich ohne zu stutzig zu werden, dass damit selbst den schlagenden Beweis liefert, wie unsinnig und wirkungslos die gesamten Lockdownmaßnahmen waren – wenn trotz ihnen diese Welle entstehen konnte, worauf gestern auch die Opposition hinwies.

Der Zeitpunkt ist definitiv gekommen, an dem Merkel, aber womöglich auch ihre Berater und öffentliche Angsthetzer wie eben Lauterbach von den Leidtragenden und existenziell Betroffenen ihrer absurden unverhältnismäßigen, schadhaften Fehlentscheidungen in Regress genommen werden müssten. Die Bundesregierung müsste mit Schadenersatzklagen überzogen werden, bis hin zu persönlicher Inhaftungsnahme der Kanzlerin und all jener, die uns ein epochales Zerstörungswerk auf fragwürdiger Datengrundlage eingebrockt haben. (DM)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram