Markus, der grausame Kinderschreck: Wie Söder denn Kleinen Angst einimpft

0
Söder als "böser Wolf" beim "Bild-Kindergipfel" (Screenshot:Youtube)

Dass Söder von allen guten Geistern verlassen ist, dass er sich in seiner hoffnungslos verunglückten, Hulk-ähnlichen Verwandlung zum Corona-Krisenmanager von allen politischen und ethischen Anstandsregeln weit entfernt hat: Das wissen wir längst, seit er sich nicht schämte, die Covid-Toten in Opferzahlen abgestürzter Passagierflugzeuge umzurechnen oder das langsame Krepieren alter Menschen zu instrumentalisieren. Doch nun erklimmt er in seiner moralischen Verrohung neue Höhen – und macht inzwischen schon kleinen Kindern Angst.

In einer von „Bild Live“ organisierten Live-Konferenzschaltung „(Bild-Kindergipfel„) mit mehreren Kids sollte Söder den Jüngsten seine Politik erläutern und unter anderem Fragen beantworten wie „Wann darf ich meinen Geburtstag wieder feiern?„. Neben dem üblichen Geseiere über die Impfungen, den Sinn der Maßnahmen und das alle sonstigen Gemeinschaftsaufgaben in den Schatten stellende Prinzip der „Vorsicht“ brachte der mit wichtigtuerischem Pathos auftretende Söder dann den Klopper schlechthin: Einem 7-jährigen Mädchen, die sich über die Schulausfälle betrübt zeigte, antwortete er trocken: „Wenn du eine Woche nicht in die Schule kannst, ist das schlimm. Aber wenn jemand stirbt, kann derjenige nie wieder was machen.“
Erneut wird hier in Kindern auf unverantwortliche Weise eine Urangst geweckt, wird ihnen ein schlechtes Gewissen gemacht und werden sie mit Schuldkomplexen überladen – durch die perverse Botschaft: Eure Freiheit, euer Lebensdrang töten andere. In dieselbe Richtung hatte sich eine nicht minder empathielose Vertreterin des Corona-Irrsinns kurz vor Weihnachten im Bundestag geäußert – Angela Merkel höchstselbst, indem sie Kindern sinngemäß erklärte, wenn sie an Weihnachten Oma und Opa nahe kämen, wären diese ein paar Wochen später tot. Was wir in dieser Pandemie an galoppierender Verzückung von Maßstäben, an pädagogischen Entgrenzungen, an Gehirnwäsche und Volksverhetzung im eigentlichen Wortsinne, lässt sich kaum noch in Worte fassen. Es ist, als seien nicht nur die Grundrechte außer Kraft gesetzt, sondern auch die Gesetze des gesunden Menschenverstands und jedes zwischenmenschliche Normalmaß.
Vielleicht begeben sich Söder und Merkel einmal auf die Kinderonkologie der Klinik München und schauen sich dort das Schicksal todgeweihter krebskranker Kinder an, die leider tatsächlich „nie wieder etwas machen können“ – und das ganz ohne eine zur „Pandemie“ aufgebauschten Virusinfektion, die für die Jüngeren und erst recht Kinder auf dem Risikoniveau eines Schnupfens rangiert – und deren Gefährlichkeit für Risikopatienten dadurch keinen Deut geringer wird, dass Kinder vom Schulbesuch ferngehalten werden und ihren natürlichen Bewegungsdrang, das Zusammensein mit Freunden und ihre soziale Entwicklung nicht mehr ausleben dürfen.
Empathielose Heuchler ohne Selbstreflexion
Oder sie beschäftigten sich mit den Folgen ihrer (aus Sicht künftiger Generationen mit hoher Wahrscheinlichkeit als verbrecherisch bewerteten) Lockdown-Politik – deren katastrophale Nebenwirkungen inzwischen fast täglich mosaikartig sichtbarer werden. Gestern erst vermeldete etwa das nordrhein-westfälische Innenministerium, dass die Zahl der registrierten Fälle von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung bei Kindern im vergangenen Jahr auf 4.304 Fälle – plus eine angenommene hohe Dunkelziffer – anstieg – eine Zunahme von fast 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr, und das bei „nur“ 14 von 52 Wochen Lockdown 2020. Das ist nicht alles: Schon seit längerem können sich kinderpsychiatrische Kliniken und Einrichtungen vor einem nie dagewesenen Andrang nicht mehr retten – und hier finden tatsächlich Triagen statt, weil die Behandlungskapazitäten nicht einmal für die schwerwiegendsten Fälle ausreichen. Und Jugendämter, Kinderpsychologen und Erziehungswissenschaftler warnen sein einem Jahr vor zunehmenden Fällen von seelischer und körperlicher Gewalt gegen Kinder.
Diejenigen, die sich dank Corona mit ihrer durchgedrehten Fürchtemacherei, mit ihren immer autoritäreren Zwangsmaßnahmen selbst ein Denkmal setzen und profilieren wollen, sollten es uns zumindest ersparen, Mitgefühl zu heucheln und den Opfern ihrer Politik vergiftete Ratschläge zu erteilen. So machen sie alles nur noch schlimmer. (DM)
Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram