Unser Rentner als Versuchskaninchen: Infektionsforscherin stellt Impfreihenfolge nach Alter in Frage

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Das große Senioren-Experiment? (Foto: Von Rido/Shutterstock)

Aachen – Hat die Bundesregierung leichtfertig die Gesundheit, ja sogar das Leben unserer Alten und Gebrechlichen aufs Spiel gesetzt?

Die international bekannte Infektionsbiologin Gabriele Pradel von der RWTH Aachen stellt die Impfpriorisierung nach Alter in Frage. „Gerade ältere Menschen sprechen oft schlecht auf Impfungen an“, schreibt die Aachener Professorin in einem Beitrag für die „Rheinische Post“. Die Mechanismen der Immunisierung funktionierten bei älteren Menschen meist nicht mehr richtig, so die Naturwissenschaftlerin, die zu den führenden Infektionsforschern Deutschlands zählt.

„Wie alle Organe und Gewebe unseres Körpers altert auch unser Immunsystem. Im schlimmsten Fall müssen ältere Menschen wiederholt in kurzen Abständen geimpft werden, um sie dauerhaft vor einer Infektion zu bewahren“, schreibt Pradel weiter. „Im Kampf gegen Covid-19 ist momentan jedoch nur eine beschränkte Anzahl an Impfdosen vorhanden, um unsere Gesellschaft als Ganzes gesund und funktionsfähig zu halten. Eine Impfpriorität nach Lebensalter ist vor diesem Hintergrund diskutabel.“

Mag sein, aber diese Bundesregierung diskutiert nicht und hört auch nicht auf Ratschläge von wirklichen Fachleuten.

Sie hat sich in ihrem „Führungsbunker“ verschanzt und befindet sich im Zustand des politischen Deliriums – zum Schaden des Volkes. (Mit Material von dts)

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kooka
kooka
23. Februar 2021 11:55

Ich weiß überhaupt nicht, warum gegen eine Krankheit geimpft werden MUSS, von der ca. 99,95% keinerlei Folgen zu erwarten haben. Außerdem sollten gerade jüngere Jahrgänge sich sehr genau überlegen, ob sie angesichts der zum größten Teil unbekannten Spätfolgen dieser mRNA und auch Vektorimpfung das Risiko überhaupt eingehen wollen.

jan.sobieski
jan.sobieski
23. Februar 2021 11:52

Unter 70-jährige Gesunde werden kaum bis gar nicht krank an einer Coronainfektion. Das darf als Faktum bezeichnet werden. Es ergibt sich also die Frage, warum sie ein wenn auch geringes Impfrisiko eingehen sollten, für etwas, was sie nicht real gefährdet. Man könnte argumentieren, dass das Durchimpfen der jüngeren Generation die ältere (ungeimpfte) schützen könnte. Da wissen wir ja nun, dass man als Geimpfter weiter als infektiös gilt und man beispielsweise weiter Abstand halten und Maske tragen soll. Wo wäre demzufolge der Sinn für das Impfen von Menschen, die jünger sind und keine Risikokonstellation bieten? Fazit: Die Impfmaßnahme ist grundsätzlich fragwürdig… Weiterlesen »