„Unterschlagung von Impfstoff“: Razzia bei Halles Oberbürgermeister

2
Foto: Bernd Wiegand (über dts Nachrichtenagentur)

Halle (Saale) – Wegen des „Verdachts der veruntreuenden Unterschlagung“ von Corona-Impfstoff hat die Staatsanwaltschaft am Montag Diensträume von Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) durchsucht.

Wiegand werde verdächtigt, unter Missachtung der in der Coronavirus-Impfverordnung geregelten Impfreihenfolge dafür gesorgt zu haben, dass er selbst sowie weitere noch nicht berechtigte Personen bereits geimpft worden seien, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Der der Stadt Halle (Saale) und damit dem Beschuldigten als deren Hauptverwaltungsbeamten anvertraute und ihm nicht gehörende Impfstoff unterliege den rechtlichen Vorgaben der Coronavirus-Impfverordnung und dürfe auch hinsichtlich sogenannter Impfreste nur in der dort vorgesehenen Reihenfolge verimpft werden.

Durchsucht wurden das Büro des Oberbürgermeisters und Diensträume des städtischen Gesundheitsamtes sowie des Impfzentrums. (dts)

4.8 8 votes
Article Rating
Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram
2 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
hiroshima
hiroshima
22. Februar 2021 20:20

Dieser Oberbürgermeister muß wohl der letzte Depp sein, der das Coronamärchen noch glaubt. Oder wollte er die unterschlagenen Ampullen an noch größere Idioten verkaufen?

Hildegard Hardt
Hildegard Hardt
22. Februar 2021 17:04

Herr Wiegand kann es wohl gar nicht abwarten, sich endlich mit einem Serum impfen zu lassen, dessen Wirkung mehr als fragwürdig. Auch sind die Nebenwirkungen noch nicht hinreichend bekannt, von den Folgeschäden ganz schweigen.

Wer sich so sehr nach der Spritze sehnt, sollte wirklich bestraft werden – allerdings wegen offensichtlicher DUMMHEIT.