Praktisch keine Ansteckungsgefahr im Freien – wieso dann trotzdem weiter Maske und Kontaktverbote?

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Unsinnige Masken-Mania in Deutschland Foto:Imago/Döring)

Ständig werden uns neue Weisheiten und Erkenntnisse über die praktischen Ansteckungsrisiken rund um das Corona-Virus aufgetischt. Fast kein Tag vergeht ohne neue Studien und Theorien über das Ausbreitungsverhalten der Viren bei bestimmten Luft- und Strömungsverhältnissen, Temperaturen und Umgebungsbedingungen. Nun meldet sich ein Aerosol-Physiker zu Wort, der mal eben so den gesamten Masken- und Abstandszinnober im Freien für sinnlos erklärt: Seinen Erkenntnissen nach soll Sars-CoV2 nur in Innenräumen infektiös sein.

Gemäß den jüngsten Äußerungen von Aerosolforscher Gerhard Scheuch im Gespräch mit „RTL“ gäbe es so gut wie kein Übertragungsproblem bei Aktivitäten an der frischen Luft: Spazierengehen, joggen, rodeln – all dies kann ihm zufolge bedenkenlos im Freien betrieben werden. Auch ohne diese wissenschaftliche Absolution gehen die meisten Deutschen im Dauer-Lockdown diesen letzten verblieben Ausgleichshandlungen und Freizeittätigkeiten mit näherrückendem Frühlingserwachen zunehmend nach – und was Scheuch ihnen verkündet, nimmt ihnen weitgehend das schlechte Gewissen von den Schultern, das ihnen Corona-Psychopathen und Paniktröten der Politik pausenlos aufladen.

Das Corona-Virus sei ein „Innenraum-Problem„, so der Wissenschaftler. Unter Berufung aus Auswertungen aus China während der ersten Phase der Pandemie im vergangenen Frühjahr führt Scheuch aus, dass von über 7.000 dortigen Infektionen nur eine Einzige im Freien erfolgt sei. Für eine Ansteckung mit dem Virus müsse man je nach Konstitution des Immunsystems 400 bis 3.000 Viren auf einmal einatmen. Dies sei im Außenbereich so gut wie ausgeschlossen und allenfalls dann möglich, wenn man „sehr lange und sehr eng“ mit einer Person zusammenstehe und sich unterhalte, und dabei direkt „der Aerosol-Wolke des Gegenübers über eine längere Zeit“ ausgesetzt sei.

Corona-Auflagen im Freien müssten sofort gekippt werden

Beim Schlittenfahren, beim gemeinsamen Spielen von Kindern oder gar beim Sport im Freien sind diese Bedingungen ausgeschlossen. Wieso es dann dennoch zu den zahlreich dokumentierten, martialischen Polizeieinsätzen selbst gegen Kinder beim Rodeln kam und landauf, landab auch weiterhin die Ordnungsämter und Streifen patrouillieren, ob Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen eingehalten werden – all dies erweist sich ihn Licht der Erkenntnisse Scheuchs als nicht mehr zu rechtfertigende Willkürmaßnahmen eines autoritären Büttelstaats.

Wenn Scheuch Recht hat – woran angesichts seiner plausibel belegten Forschungsresultate wohl kein Zweifel besteht – dann müssen die Restriktionen im Freien sofort aufgehoben werden; zumindest wäre die Regierung verpflichtet, sofort Untersuchungen einzuleiten, inwieweit die Corona-Allgemeinverfügungen begründbar sind. Weil eben dies nicht passieren wird, ist es völlig angebracht, von einem immer anmaßenderen und grundrechtswidrigeren Pandemie-Regime zu sprechen. (DM)

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