Schon wieder Mist gebaut, Herr Spahn? Gesundheitsämter lehnen Corona-Software des Bundes ab

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Masken-Mann Jens Spahn (Foto:Imago/Schicke)

Berlin – Alles, was dieser Versager in die Hand genommen hat, ging bislang in die Hose. „Betrogene“ Maskenhändler haben gegen sein Ministerium geklagt, die Corona-Warn-App war ein kostspieliges, aber völlig überflüssiges Vergnügen und jetzt auch noch das hier:

Bund und Länder werden aller Voraussicht nach ihr Ziel verfehlen, wonach alle Gesundheitsämter bis Ende Februar eine einheitliche Corona-Software einrichten sollen. Das berichtet die „Welt am Sonntag“. Auch im Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), das die entsprechende Software entwickelt, gibt es demnach Zweifel, ob der Zeitplan noch eingehalten werden kann.

Nach Angaben vom HZI haben derzeit erst 239 der 375 Gesundheitsämter die Software Sormas eingerichtet. Davon haben nur 84 Ämter die Software auch tatsächlich in Betrieb, wie eine Abfrage der Zeitung bei allen 16 Bundesländern ergab. Demnach hatten am Freitag mehr als 130 Gesundheitsämter noch nicht einmal die notwendigen Verträge unterzeichnet.

Die Kontaktnachverfolgung von Infizierten ist angeblich wichtig, um Ausbruchsgeschehen zu kontrollieren. Sie gilt als Bedingung, um restriktive Maßnahmen lockern zu können.

Doch die zuständigen Beamten stellen sich weiterhin quer: So teilt etwa die Hamburger Sozialbehörde mit, man habe „keinen Bedarf“ an Sormas, wird in der „Welt“ behauptet.

Das kommt eben davon, wenn sich fachfremde Leute etwas ausdenken, dass dann von der Realität in die Mülltonne getreten werden.

Wann tritt dieser Typ endlich zurück? (Mit Material von dts)

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