Pekings Fünfte Kolonne: Corona-Systemmedien ziehen Laborursprungs-Studie in den Dreck

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Grundlagenforschung gegen Covid im Labor (Foto:Imago/ZUMAWire)

Eine verhängnisvolle Entwicklung, die mit der dogmatischen Klimalehre ihren Anfang nahm, greift nun endgültig auf den Themenkreis Corona über: Das Ende der freien, unabhängigen und kritischen Wissenschaft ist bereits eingeleitet. Eine Stimme und mediale Resonanz (und schließlich dann auch öffentliche Fördergelder) dürfen nur die erhalten, die nach der offiziell vorgegebenen Partitur spielen, die das sagen, was zeitgeistkonform und ideologisch in den Kram passt. Abweichende Meinungen, Zweifel, Skepsis und das „Rigorosum“ aufgestellter Theorien durch ihre Anfechtung – all diese prägenden Wesensmerkmale einer aufgeklärten, unvoreingenommenen Forschung werden heute als Häresie bekämpft, als „Leugnung“ – und ihre Vertreter werden ins Lächerliche gezogen.

 
So ergeht es derzeit einer vielbeachteten Studie, die der Nanowissenschaftler Roland Wiesendanger von der Universität Hamburg die Woche publizierte: Darin hatte seine interdisziplinäre Forschungsgruppe er aus allen verfügbaren Quellen akribisch den Ursprung des Coronavirus nachverfopgt – und war zu dem Schluss gelangt, dass nicht nur keine belastbaren Beweise für die (auch von der WHO vertretene These) existieren, das Virus sei auf einem Wildtiermarkt in Wuhan ausgebrochen; es deute vielmehr alles darauf hin, dass Sars-CoV2 tatsächlich aus einem Labor des virologischen Instituts Wuhan stammt. Massive dortige Sicherheitslücken, ein dokumentierter Erstausbruch bei einer Angestellten des Instituts sowie eindeutige Vertuschungsversuche der chinesischen Staatsführung stützen diese These.
 
Doch Wiesendangers Team forschte noch weitaus profunder: Über 600 Einzelquellen wurden ausgewertet, zahllose Medienberichte, wissenschaftliche Studien und Ergebnisse internationaler Recherchen analysiert. Die Hamburger Studienautoren dokumentierten, dass auf dem Wildtiermarkt von Wuhan überhaupt keine Fledermäuse angeboten wurden und die ersten Infizierten überhaupt keine Verbindung zu dem Markt hatten – sehr wohl aber zum virologischen Institut; dass zudem die von Fledertieren übertragenen Coronaviren sehr schwierig auf Menschen überspringen können und die hilfsweise behauptete Vektorübertragung durch einen Zwischenwirt bis heute nicht nachgewiesen werden konnte; dass im Wuhaner Labor tatsächlich mit gentechnisch manipulierten Coronaviren geforscht wurde, und es wegen eines strikt geheimgehaltenen „Zwischenfalls“ Anfang Oktober 2019 zu einer Unterbrechung des Laborbetriebs kam.
 
Wiesendangers 100-seitige Studie ist eine höchst aufschlussreiche, seriöse, vollkommen legitime und sogar überfällige Hinterfragung der bisherigen, unangezweifelt für bare Münze genommenen Darstellung, es habe sich bei Sars-CoV2 um eine natürliche, nicht zu verhindernde Entwicklung gehandelt, um eine „Naturkatastrophe“ (A. Merkel). Die Autoren ziehen keine Rückschlüsse, spekulieren nicht über Absichten und betonen ausdrücklich den höchstwahrscheinlichen Unfallcharakter – also nichts von wegen „Plandemie“ oder finsterer Biowaffe. Weil sie dennoch ein weiteres Dogma der Corona-Strenggläubigen ins Wanken bringen und den Maßnahmenkritiker, „Leugnern“ und „Verschwörungstheoretikern“ so scheinbar Munition liefern (was zu keinem Zeitpunkt die Absicht der Forscher war!), haben sie sich sogleich den Zorn von Politik und etablierten Medien zugezogen – die einmal wieder Corona-Wehrkraftzersetzung wittern und deshalb alles tun, um Wiesendanger plattzumachen.
Aufschlussreich, legitim, überfällig – aber „toxisch“
 
Der Hauptvorwurf lautet ungefähr so: Die Studie nähre Verschwörungstheorien, sie sei unwissenschaftlich, Wiesendanger sei ja überhaupt kein Virologe (obwohl seine Studie gerade keine medizinische Expertise ist, sondern Wahrscheinlichkeiten berücksichtigt und alle verfügbaren Fakten aus allen Fachrichtungen auswertet, was bei der Studienfrage absolut erforderlich ist). Besonders schlimm treibt es der „Spiegel„, der – wie heutzutage üblich – nicht den Inhalt, sondern die Plattform ins Visier nimmt, und die Uni Hamburg dafür angreift, dass sie ihren Namen und ihr Renommee für eine „krude Studie“ hergegeben habe, die „diesen Namen nicht verdient“ habe und gar keine „wissenschaftlichen Beweise“ liefere.
 
In dieselbe Bresche keilt auch das „Hamburger Abendblatt„, das sich – anstelle  irgendeiner inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Kernthesen der Arbeit – frontal auf Hamburgs Uni-Präsident Dieter Lenzen einschießt, weil der die (verächtlich in Anführungszeichen geschriebene) Studie gedeckt habe. Dass Wiesendangers Papier zudem „nur“ auf dem Portal ResearchGate publiziert wurde, spreche laut „Spiegel“ zudem für die Unseriosität, weil es sich bei diesem um ein „Wissenschafts-Facebook“ handele.
 
Und wie immer, wenn es darum gilt, unerwünschte Veröffentlichungen unglaubwürdig zu machen, treten auch jetzt wieder die zwangsgebührenfinanzierten „Faktenfinder“ auf den Plan. Diesmal etwa seitens der „Deutschen Welle„, die – ohne inhaltlich auch nur eine einzige Studienaussage zu widerlegen – nachzuweisen versucht, warum es sich um gar keine akademische Arbeit handele; O-Ton: „Faktencheck: Hamburger Corona-Studie, die keine ist“. Auch an anderer Stelle brachte sich die linke Corona-Kamarilla in Stellung – etwa in der Fratze des talentfrei-unkomischen Hetzers Jan Böhmermann, der die Studie niederpöbelte, oder des AStA der Universität Hamburg, der Wiesendanger allen Ernstes vorwarf, er spiele „Verschwörungstheoretiker*innen in die Hände“ und schüre „anti-asiatischen Rassismus“. Wir lernen: Inzwischen gelten also auch schon Vorwürfe an die chinesische Staatsführung, etwa wegen missachteter Sicherheitsstandards (dies wäre nämlich, wenn überhaupt, die einzige aus der Studie ableitbare Kritik) als Rassismus.
Die übliche Kontaktschuldkeule 
 
Auch auf „n-tv“ tobten sich die Inquisitoren der reinen Corona-Lehre aus: Dort ließ man Wiesendanger persönlich in einem Interview zu Wort kommen, das sich zu einem voreingenommenen Verhör auswuchs. Zuerst schlug der Sender ihm eine abgewandelte Kontaktschuldkeule mit Spin um die Ohren: „Ihre Ergebnisse werden bisher vor allem in rechten Kreisen und Netzwerken gelobt. Das ist ein Publikum, das eher ein offenes Ohr für Verschwörungstheorien hat und die Corona-Krise nicht wirklich ernst nimmt„, lautet eine „Frage“. Wiesendanger entgegnete daraufhin tapfer, dass auch der NDR und diverse Zeitungen sachlich darüber berichtet hätten, die mit Sicherheit „nicht rechts“ seien.
 
Weil das Fazit der Studie lautete, man könne zu 99,9 Prozent davon ausgehen, dass das Coronavirus aus dem Labor stamme, wollte „n-tv“ weiter wissen: „Wie können Sie ohne Beweise so sicher sein?„, woraufhin sich Wiesendanger verteidigte, er und sein Team listeten „viele Hinweise auf, die eindeutig auf einen Laborunfall hindeuten.“ Zur Veranschaulichung erklärt er seinen journalistischen Anklägern: „Es ist vergleichbar mit einem Indizienprozess, wo Sie auch keine Beweise haben.“ Hierauf wiederum „n-tv“: „Daraus folgt dann aber, um in Ihrem Bild zu bleiben: Freispruch aus Mangel an Beweisen.“ Welch eine ungeheuerliche Aussage: Nach dieser Logik hätte es nie einen Lockdown, überhaupt die Ausrufung der Pandemie und auch keine nationale Notlage geben dürfen, weil keine einzige wissenschaftliche Erkenntnis – von der schieren Isolierung des Virus bis zu seiner Infektiosität und möglichen Übertragungswerten – bis heute auch nur annähernd so gut belegt ist wie etwa Wiesendangers Labor-These.
 
Fast alles, was zu den PCR-Tests, Schulschließungen, zur Wirksamkeiten von Masken, zum Nutzen von Lockdowns, zur Wirkweise von Impfstoffen oder zu Inzidenz-Prognosen bekannt ist, wurde ebenfalls nur aus Modellierungen, auf Grundlage von Indizien ermittelt. Wer das nicht glauben will, braucht sich nur irgendeine beliebige Folgen von Christian Drostens „preisgekröntem“ NDR-Coronavirus-Podcasts anzuhören, deren Quintessenz sich stets auf die sokratische Weisheit herunterbrechen lässt: Ich weiß, dass ich nichts weiß.
 
Freidenker werden zu Querdenkern
Übrigens werden aktuell, während Wiesendangers Arbeit eifrig kompostiert wird, andere wirre, hochspekulative Thesen in Studienform als unumstößliche Tatsachen wiedergegeben, da sie dem zeitgeistlichen Framing entsprechen: Eine solche, dieser Tage unkritisch verbreitete Studie gelangte etwa zu dem phantasievollen Schluss, der menschgemachte Klimawandel sei eigentlich am Corona-Ausbruch schuld – indem er das Waldwachstum in Südchina und somit die Ausbreitung von Fledermäusen begünstig habe, die dann mit entsprechend höherer Wahrscheinlichkeit gefangen würden und somit zwingend häufiger auf chinesischen Nachtmärkten in die Nähe von Schuppentieren gelangten, woraufhin es zu virulenten Rekombinanten käme. Im Klimawahn um soviele Ecken zu denken, ist natürlich hochwissenschaftlich. Wiesendangers „nur“ 99,9 prozentige Beweislast macht seine Untersuchung hingegen zur kruden Studie; aber sicher doch.
 
Auch dass er Nanowissenschaftler fachlich ja gar nichts zu melden habe und Viren, so die „Welt„, „ein paar Hausnummern zu groß“ seien, gehört zu den populären Anfeindungen gegen Wiesendanger. Dieselbe Fachfremde stört hingegen beispielsweise im Fall des Helmholtz-Wissenschaftler Michael Meyer-Hermann niemanden: Er darf, obwohl theoretischer Physiker, als Kanzlerflüsterer und Regierungsratgeber an Grundrechteinschränkungen beteiligt sein.
 
Das Säurebad, das die Hüter der reinen Lehre über Wiesendanger und seinem Team auskübeln, wird gewiss in Kürze Wirkung zeigen: Eine interne Rüge durch die Merkelregierung dürfte bereits erfolgt sein – höchstwahrscheinlich inklusive der Empfehlung, derartige „Leaks“ unbotmäßiger Forscher künftig zu vermeiden („rückgängig machen„, wie hierzulande Wahlen, lässt sich die Studie ja leider nicht mehr). Es wird sicher nicht lange dauern, bis die Uni Hamburg auf Distanz geht und Wiesendanger fallen lässt – es sei denn, er widerruft. Erste subtile Attacken auf die Freiheit von Forschung und Lehre zeichnen sich bereits ab: So konnte sich die grüne Hamburger Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank einen versteckten Tadel an der Veröffentlichung der Arbeit nicht verkneifen, als sie sagte, es gelte „…für alle Form wissenschaftlicher Forschung, dass bei unklarer oder unsicherer Datenlage Zurückhaltung in der Bewertung angebracht ist„.
 
Nach dieser Argumentation Fegebanks hätte dann allerdings, siehe oben, bis heute keine einzige Studie zu Corona an die Öffentlichkeit gelangen geschweige denn zur Grundlage politischer Corona-Restriktionen gemacht werden dürfen. Und die Studien zu den Covid-Impfstoffen hätten – Stichwort „unklare oder unsichere Datenlage“ – niemals deren Zulassung hergegeben. (DM)
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