Stillende Transmänner, gendergerechte Laborkinder: Wenn Degeneration zum Kult wird

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Moderne Zeiten: Transgender über alles (Foto:Imago/Panthermedia)

Ein gruseliger Biologismus bleckt uns derzeit hinter dem pseudoprogressiven Vorhang einer sexuellen Identitätspolitik an. Es beschleunigt sich eine Entwicklung, die zunehmend wahnhafte Züge trägt: Nach der rechtlichen, gesellschaftlichen und sprachlichen Gleichstellung aller real existierenden und auf dem Reißbrett konstruierten „Geschlechter“ und Emanzipation all ihrer untereinander möglichen Beziehungsformen wird jetzt auch zunehmend die Natur vergewaltigt, um geschlechterspezifische Körperfunktionen „anzugleichen“ und nach Belieben zu übertragen.

„Identität“ soll sich fortan von „identisch“ ableiten – Mann, Frau, Irgendwas, alles dasselbe; alles das wird zum angeblichen gesellschaftlichen „Konstrukt“ erklärt, das es niederzureißen und als Form struktureller Gewalt zu überwinden gilt. Biologische Diskriminanten werden als Diskriminierung gebrandmarkt, und natürlicherweise angeborene, in hunderten Millionen Jahren Evolution herausgebildete genetische Feinabstimmungen sollen mit dem Holzhammer per Bio-Engineering eingeebnet und umgemodelt werden. Hier ist nicht die Rede von geschlechtsangleichenden Operationen bei Transsexuellen, die damit dem Wunsch nach körperlicher Entsprechung ihrer sexuellen Selbstwahrnehmung Rechnung tragen – sondern von Auswüchsen einer Wissenschaft, die die Schöpfung selbst zum Spielball makabrer Selbstverwirklichungsexperimente macht.

In Schweden werden nun quasi erstmals zwei Frauen auch biologische Eltern – möglich gemacht durch eine labormedizinische Errungenschaft namens „Egg-Sharing“: Der einen Partnerin wurden hierzu, so „Bild„, Eizellen entnommen, künstlich mit Spendersperma befruchtet und dann dem anderen Partner eingesetzt. Derartige Verfahren sind bislang nur in absoluten medizinischen Ausnahmefällen möglich (etwa wenn die Einnistung der Zygote in der Gebärmutter scheitert und eine Schwangerschaft der biologischen Mutter nicht möglich ist) – und das aus gutem Grund: Macht es biologisch doch überhaupt keinen Sinn, eine gesunde Eizelle dem sie hervorbringenden, zugehörigen, ureigenen Organismus zu entnehmen und in einem fremden Körper wachsen zu lassen. Die damit in Kauf genommene Risikoschwangerschaft zu Lasten des späteren Kindeswohls ist nachrangig gegenüber lesbischer Selbstverwirklichung.

Selbstverwirklichung und Egoismus über allem

Neben solchen Zuchtspielereien und de-facto-Menschenexperimenten nimmt auch der Trend zu Transgender-Hormonbehandlungen in den westlichen Gesellschaften immer weiter zu. Besonders aufschlussreich hierbei: Es sind vor allem kommerzielle und gesellschaftspolitische Lobbyorganisationen, die derartige Therapien anbieten – dieselben oftmals, die auch Abtreibungen im großen Stil propagieren und ermöglichen. Allen voran „Planned Parenthood“, eine NGO mit dem Schwerpunkt auf gendergerechte Familienplanung und sexualmedizinische Eingriffe, die rund 650 Kliniken weltweit betreibt. Allein in den USA erhöhte die Organisation die Zahl der Kliniken, in denen sie Transgender-Hormonbehandlungen durchführt, binnen weniger Jahre von 26 auf 210 – Ausdruck einer zunehmenden, politisch geförderten „Hinterfragung“ der eigenen „Geschlechterrolle“, die sich dann bei vielen in der Neuentdeckung als „diverser“ Sexus (oder irgendeiner noch unerforschten Form von Geschlechtlichkeit) manifestiert.

In Europa treibt der Genderwahn ebenfalls immer kuriosere Blüten – und keine staatliche Ordnung gebietet dem mehr Einhalt, da der beliebige und exzessiv-tolerante Zeitgeist auch die Politik durchdrungen hat und niemand als Reaktionär, als heteronormativer Ewiggestriger am Pranger stehen will. Auf den Geburtenstationen britischer Universitätskliniken, aktuell etwa in Brighton (Europas „Transsexuellen-Hauptstadt“) und Sussex, gelten fortan etwa „neue Begriffe“ im Bereich Kreißsaal, Gebärende und Neugeborene, wie mehrere britische Zeitungen berichten, darunter „The Times“ und das Newsportal „Metro“. So soll ab sofort von „Menschenmilch“ bzw. „Milch vom Menschen“ oder von „Milch vom stillenden Elternteil“ gesprochen werden, nicht mehr von Muttermilch.

Hormonbehandlung für mehr „Menschenmilch“

Und da zunehmend – entweder durch besagte Hormonbehandlung oder induziert durch männliche Scheinschwangerschaft – auch Männer oder „Diverse“ stillen können, soll der Terminus „die Brust geben“ (englisch „breastfeeeding“) durch „Oberkörper geben“ („chestfeeding“) ersetzt werden. Väter werden deklariert als „Co-Elternteil„, wenn die Mutter keine Frau ist, soll fortan vom „gebärenden Elternteil“ die Rede sein. Entsprechende pfuscherische Sprachvergewaltigungen sind auch in Deutschland auf dem Vormarsch.

Während im Westen die Zuwanderung aus traditionalistischen, patriarchalen und strengkonservativen Kulturkreisen unaufhaltsam voranschreitet, degeneriert die postmodernistische Ursprungsbevölkerung immer weiter. Der Hyper-Individualismus wird zur alles beherrschenden Doktrin, „Selbstverwirklichung“ und „Selbstoptimierung“ sind die höchsten Rechtsgüter, und Persönlichkeitsfindung ist sogar dann heilig, wenn sie eher die Züge einer Persönlichkeitsstörung trägt. Eine infantile Gesellschaft immer entwurzelterer, orientierungsloseser und dekadenterer Egoisten erkennt keine Grenzen mehr an – nicht einmal die der Natur. Der völlige Verlust von Demut ist die Vorstufe des Untergangs. (DM)

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