Erste Tiefgaragen werden gesperrt: E-Autos als fahrende Brandsätze?

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Brennender Tesla (Symbolbild: youtube)

Statt Verbrennungsmotor brennende Motoren: Die ideologisch-planwirtschaftlich durchgezogene Mobilitäts- und Energiewende in Deutschland wird zunehmend zum explosiven Sicherheitsrisiko. Nach vermehrten Zwischenfällen mit Elektro- und Hybridfahrzeugen, die in Flammen aufgingen, erlassen erste Städte Tiefgaragen-Verbote für E-Mobile. Feuerwehren und Brandexperten fordern inzwischen spezielle automatisierte Löschvorkehrungen für Tiefgaragen – weil sich die „Stromer“ wesentlich schlechter löschen lassen als Diesel- und Benzinfahrzeuge.

Eben der erhöhte Löschaufwand und die von in Flammen stehenden Elektro- sowie Plug-In-Hybridfahrzeugen ausgehende enorme Hitzestrahlung, die sogar Eisen schmelzen und Stahlbeton platzen lassen kann, sind denn auch die Hauptgründe für immer mehr Einfahrt- und Abstellverbote in öffentlichen Garagen: Es kann akute Einsturzgefahr bestehen. Wollte man jedoch alle öffentlichen Parkhäuser und Tiefgaragen (und übrigens zwingend auch Tunnel) entsprechend mit speziellen Löschvorrichtungen ausrüsten oder schärfere Brandschutzvorkehrungen installieren, so würde sich der infrastrukturelle Mehraufwand der Elektro-Wende im Straßenverkehr potenzieren und diese vollends unrentabel machen. Je mehr Elektrofahrzeuge jedoch mittelfristig zugelassen werden, umso drängender stellt sich das Problem.

In den Städten Kulmbach und Leonberg gelten jedenfalls bereits entsprechende Parkhausverbote, wie „Focus“ berichtet – und es werden demnächst noch mehr folgen. Denn so sicher, wie oft getan wird, ist die Akku- und Ladetechnik anscheinend bei weitem nicht. Erst gestern früh kam es in Bamberg wieder zu einem fatalen Zwischenfall: In den frühen Morgenstunden kam es an einer Ladestation zu einem massiven Fahrzeugbrand eines Elektroautos, eines Renault Zoe: Dieser war an einer Ladestation angeschlossen, als es im Bereich des Ladekabels plötzlich zu brennen begann.

Sicherheits- und Kostenfalle E-Auto

Nur mit viel Glück und einem Großeinsatz von 20 Einsatzkräften konnte die Feuerwehr verhindern, dass der Brand auf umliegende Wohnhäuser übergriff. Wie bei ausgebrannten E-Autos üblich, muss das abgelöschte Fahrzeug – obwohl bereits Totalschaden – nun noch 24 Stunden in der Werkstatt beobachtet werden – weil es, im Gegensatz zu ausgebrannten Verbrennungsfahrzeugen, nach Löschungen mit Wasser immer noch zu und Rückzündungen mit Wiederentflammung und Nachbränden kommen kann.

Bei verschiedenen Bränden, in denen in Tiefgaragen parkende Elektro-Audi oder ein Tesla spontan in Flammen aufgingen, waren vergangenes Jahr riesige Sachschäden entstanden. Im Fall Kulmbach musste die betreffende Tiefgarage für rund fünf Monate gesperrt werden, die Sanierungskosten beliefen sich auf rund 200.000 Euro. Zwar behaupten Hersteller wie Tesla stets, ihre Autos würden deutlich seltener brennen als Benzinfahrzeuge.

Doch Brand- und vor allem Versicherungsspezialisten sind skeptisch: Sie weisen darauf hin, dass das statistische Brandrisiko mit dem Fahrzeugalter steigt, und deshalb bei den noch jungen Elektroautos überhaupt keine aussagekräftigen Daten vorliegen können. So lässt sich etwa nicht wissenschaftlich seriös abschätzen, wie sich der Effekt des sogenannten „Thermal Runaways“ – eine der potentiellen Gefahrenquellen bei E-Autos – wirklich auswirkt: Darunter versteht man den elektrischen Kurzschluss eines Lithium-Ionen-Akku durch Defekt oder mechanische Beschädigung, die eine Kettenreaktion auslöst und zu einem Brand führen kann. (DM)

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