Bayerns Innenminister verteidigt Grenzschließungen

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Vorsicht, die Tiroler Mutanten kommen (Symbolfoto: Von Getmilitaryphotos/Shutterstock

Berlin – Im der Spielfilm-Serie „Der Herr der Ringe“ gibt es ein Land, in dem die Mutanten hausen. Das nennt sich Mordor. Jetzt tun unsere Pandemie-Politiker so, als ob Deutschland Mittelerde wäre und wir uns alle vor den bösen Orks schützen müssten:

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat die Schließung der Grenzen zu Tirol und Tschechien gegen wachsende Kritik verteidigt. „Wir müssen die Grenzkontrollen solange durchführen, wie es die aktuelle Pandemielage erfordert, um die hochgefährlichen Coronamutationen aus Tschechien und Tirol einzudämmen“, sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). „Und nur wenn wir die strengen Einreisebeschränkungen konsequent kontrollieren, sind sie auch wirksam.“

Ein einzelner Corona-Infizierter könne bereits eine Infektionslawine lostreten. Die Einschränkungen für die Wirtschaft würden „so verträglich wie nur möglich“ gestaltet, sagte Herrmann zu. Deshalb seien Ausnahmen von den Einreisebeschränkungen für systemrelevante Betriebe und Einrichtungen vereinbart worden.

Und bei den Grenzkontrollen würden die Fahrzeuge „so zügig wie nur möglich“ abgefertigt.

Aber ob das reichen wird, um die Supermärkte in Deutschland zu füllen? Oder lautet das Motto von Herrmann mittlerweile „Gesund, aber unterernährt und ohne Klopapier im Hause“? (Mit Material von dts)

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