„Luftangriff“ per Helikopter gegen schlittschuhlaufende Kinder: Berlins Polizei ist nichts mehr zu peinlich

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Polizeieinsatz "Helm on Ice" am Sonntag in Berlin (Foto:ScreenshotYoutube)

Während sich im Hintergrund die Berliner Polizei immer mehr zum Hanswurst krimineller Clans, migrantischer Parallelmilieus und des organisierten Verbrechens macht, setzt sie im Einsatz gegen spielende und Wintervergnügungen hingebende Kinder (vor allem jene aus der generalsuspekten einheimischen Bevölkerung) auf martialische Machtdemonstrationen. Peinlicher und erbärmlicher haben sich hierzulange schon lange keine Vertreter der „Staatsgewalt“ mehr präsentiert.

Nachdem soziale Netzwerke und Youtube-Kanäle seit Wochen vor hunderten Videos von geharnischten Polizeieinsätzen gegen rodelnde Knirpse, Teilnehmer von Schneeballschlachten oder im Schnee herumtollende Kids schier bersten, knöpfen sich die Beamten von SPD-Innensenator Andreas Geisel jetzt die Schlittschuhfahrer auf den zugefrorenen Berliner Seen vor. Hierzu sorgte die Hauptstadtpolizei für regelrechtes „Vietcong-Feeling“, für Szenen wie aus „Apocalypse Now“: Polizeihubschrauber kreisten in niederer Höhe, mit ohrenbetäubendem Lärm, über der Eisfläche, wirbelten Schnee- und Eiskristalle auf – und versetzten hunderte Kinder in Angst und Panik.

Auf dem Müggelsee, später auch über der Rummelsburger Bucht in Friedrichshain, über dem Pankower Weißen See sowie über dem Schlachtensee markierten die Polizisten den starken Max, während sie bei den wirklichen Missetätern den Schwanz einziehen. Feiger und bürgerfeindlicher geht es kaum – typisch Berlin, typisch R2G-Shithole Nummer 1 der Republik. Vordergründig sei es um den Gefahrenhinweis wegen zu dünner Eisdecken gegangen, doch vor allem standen wieder einmal die Corona-Regeln im Mittelpunkt. Das eigentlich (wenn überhaupt) angebrachte mildere Mittel des Megaphon-Zurufs als „Ansprache“ vom Ufer aus sei angeblich zu wirkungslos gewesen, rechtfertigten die Beamten den Heli-Einsatz.

Vietcong-Feeling über winterlichen Seen

Schnee wirbelt durch den starken Wind der Rotorblätter auf, Kinder klammern sich an ihre Eltern. Verstört versuchen die Menschen mit ihren Schlitten, Kindern und Hunden die Eisfläche durch das Chaos zu verlassen„, so beschreibt „Bild“ in dramatischen Worten die Szenerie. Die Zeitung zitiert die Berliner Journalistin Jagoda Marinić mit den wutschnaubenden Worten: „Impfungen kann man in Deutschland wohl nicht organisieren. Aber den Polizeihubschrauber über Kinder jagen, die auf dem eingefrorenen See spielen. Germany priorities.“

So präsentiert sich der Corona-Polizeistaat in Zeiten der Pandemie nur allzu gerne: Endlich dürfen die Uniformträger den harten Mann markieren – wo sie sich doch sonst so zurück halten müssen, weil sie Diskriminierungsanschuldigungen oder Rüffel aus der eigene Leitstelle fürchten müssen, wenn sie wieder einmal gegen die Heiligen Kühe des bunten Linksstaats ausgerückt sind. Im Görlitzer Park würden Drogendealer von der Polizei absichtlich geschützt, kommentierte die CDU-Opposition im Berliner Abgeordnetenhaus am Wochenende laut „Welt“ die zuletzt massiv angestiegenen Straftaten – vor allem Gewalt- und Rauschgiftdelikte – in Berlins berüchtigstem Park.

Und während Geisel seine bedenkliche Grundeinstellung zu Verfassung und Demokratie im vergangenen Sommer mit hinterfotzigen Manövern gegen Corona- und Grundrechtsdemonstranten unter Beweis stellte (indem er sie zuerst verbieten wollte und dann taktisch einkesselte, bis die Abstandsregeln nicht mehr einhaltbar waren und er den Vorwand zur Auflösung der Versammlung hatte), sabotiert der rot-rot-grüne Senat weiterhin die öffentliche Sicherheit durch Zersetzung der Grundordnung: Gerade erst wurde das neue Versammlungsgesetz beschlossen, das eine Lockerung des Vermummungsverbots beinhaltet – zur Freude von autonomen Straftätern und „Migrantifa“. So sieht linksradikale Klientelpolitik aus.

Widerstand der Vielen

Dass der zivile Ungehorsam oder „Widerstand der Vielen“ zumindest eine erfolgversprechende Strategie, ein Ausweg aus dem verfahrenen Dauer-Lockdown sein kann (da selbiger ohne entsprechenden Gegendruck der Bürger von der Politik ohnehin nicht mehr aus freien Stücken beendet werden wird!), das bewiesen übrigens ebenfalls Eis-Fans – die sich entgegen der „Warnungen vor zugefrorenen Gewässern“ in Berlin-Kreuzberg in großer Zahl am Urbanhafen auf dem Eis versammelten. Darunter befand sich auch ein Techno-DJ, der der Menschenmenge kräftig einheizte.

Zwar lösten Polizisten, so die „Welt„, die „nicht genehmigte Veranstaltung“ am Sonntagnachmittag dann doch auf; es habe sich um 2.000 bis 2.500 Menschen handelt, die „bei Musik auf dem Eis unterwegs gewesen“ seien, sagte eine Polizeisprecherin gestern. Bloß: Einzelne Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz  konnten eben gerade NICHT geahndet werden – weil es schlicht zu viele waren, die die Auflagen missachteten und gar nicht genug Beamte vor Ort verfügbar waren.

Wer weiß: Wenn derartige Aktionen als subversive Versammlungen oder „Flashmobs“ Schule machen sollten, wird die öffentliche Courage, gegen den Willkür der nutzlosen Lockdownbeschlüsse aufzubegehren, vielleicht ja doch noch stimuliert und es beginnt sich etwas zu ändern… (DM)

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