Gottschalk im Nacken des NDR

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Betroffenheitskasper (Bild: Screenshot / shutterstock.com)
Betroffenheitskasper (Bild: Screenshot / shutterstock.com)

Eine Rassismus-Entschuldigungsorgie jagt die andere: Thomas Gottschalk hat in einer öffentlich-rechtlichen Plapperrunde das „Z-Wort“ gesagt, geht nun in Sack und Asche und schwört, nie mehr „gewisse Begriffe“ zu benutzen. Der WDR hat das Verbrechen des „Blackfacing“ begangen und sucht aktuell händeringend nach Schuldigen. Im Merkel-Corona-Land haben wir – Gott sei Dank! – keine anderen Probleme, als Befindlichkeiten links-grüner Gesellschaftsumerzieher zu bedienen. Und Kaspernasen wie Gottschalk turnen im Narrenzug Deutschland vorneweg.

Ewigkeits-Showmaster Thomas Gottschalk hat in einem dieser öffentlich-rechtlichen „wir-plappern- uns-Probleme-daher“-Format offenen Rassismus begangen. In der WDR-Sendung „Die letzte Instanz“ brabbelte der 70-jährige Gottschalk mit weiteren ÖR-Gewächsen über die Verwendung von „diskriminierenden Begriffen im alltäglichen Sprachgebrauch“ – oder was von links-grünen Weltenverbesserern und Gesellschaftserziehern dazu gemacht wurde. Gestalten aus benannten Ideologiekreisen beschwerten sich danach auf dem sozialen Medien, dass in der Runde nur Käsegesichter und keine Menschen mit der „richtigen“ Hautfarbe – sprich Migranten – saßen. Zudem hatte Gottschalk wohl nicht ganz so devot reagiert, wie erwartet.

In einem Gastbeitrag in der „Welt am Sonntag“ entschuldigte sich Gottschalk in epischer Länge für seine Wortwahl und verspricht hoch und heilig: „Ich werde gewisse Begriffe nicht mehr benutzen“. Niemals habe er Menschen verletzen wollen, niemals habe er es böse gemeint, niemals wollte er jemandem wehtun, jammert sich Gottschalk im bekannten Political-Correctness-Sound durch den Print-Artikel der WELT. Seinen Gratismut, er werde sich jedoch nicht „für etwas entschuldigen, das weder verletzend noch bösartig gemeint war“, kann „Thomi“ einfach stecken lassen.

„Blackfacing“-Skandal beim WDR

Ein ganz ähnliches Verbrechen wurde durch den WDR am Samstagabend begangen. Unter Corona-Quarantäne strahlte der Sender ein Karnevalsspecial mit dem Titel: „Jet zo fiere! Das Beste aus der Verleihung des Ordens ‚Wider den tierischen Ernst’“ aus. Der Ausschnitt stammt aus einer Übertragung von 2010, in der Désirée Nick die Büttenrede hielt. Dabei ist Nick als ägyptische Pharaonin verkleidet. Begleitet wird sie von drei Personen: einer Frau mit übergroßem Palmenblatt und – halten Sie sich fest! – zwei weiße Personen, deren Gesichter und Körper – schwarz angemalt wurden!!! Auf Twitter brach die „Blackfacing-Hölle“ am Brodeln. Anti-Rassismus-Warriors kommentierten: „Hey WDR, ihr wollt halt auch einfach nichts lernen oder? Rassistische Sprache diskutieren und jetzt Blackfacing ausstrahlen? Und jetzt kommt mir nicht mit Wiederholung und Entschuldigungen!“

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk tat einmal mehr das, was er stetig tut, er beugte sich – von Panik getrieben, gegen irgendeinen links-grünen Kodex zu verstoßen – und säuberte die Mediathek. Auf der Tafel steht nun: „In diesem Video ist ein Ausschnitt aus 2010 enthalten, den wir entfernt haben. Er zeigt Personen mit ‚Blackfacing‘ auf der Bühne. Blackfacing wird mittlerweile im Karneval zurecht kritisiert und verpönt. Die Szene hätte nicht in den Zusammenschnitt aufgenommen werden dürfen.“ Auf Twitter heißt es devot:  „So etwas darf uns nicht passieren – erst recht nicht nach den Diskussionen der vergangenen Wochen. Und es zeigt: Wir haben hier noch viel zu tun.“

Nein – eigentlich nicht. Es würde reichen, den öffentlich-rechtlichen Betroffenheitsladen einzudampfen, Gestalten wie Thomas Gottschalk aufs Altenteil zu schicken und den Bürgern ihr sauer verdientes Geld nicht mehr in Form von Zwangsgebühren aus den Geldbeuteln zu klauen. Denn die haben demnächst andere, existenzielle Probleme.  (SB)

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