Dreifach geknebelt hält besser: Wer erstickt, bekommt auch kein Corona mehr

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Foto: Von Ollyy/Shutterstock

Seit Ende Januar ist an der Maskenfront nur noch der Partikelfilter-Standard FFP2, KN95 / N95 oder alternativ die medizinische, mehlartige OP-Maske aus Vlies zugelassen. Was eigentlich für den professionellen Arbeitsschutz bestimmter Berufsgruppen, in klar definierten Gefahrensituationen und mit befristeter Tragedauer entwickelt wurde, wird unter Inkaufnahme höchster Gesundheitsgefahren jetzt der Gesamtbevölkerung als Virenschutz zugemutet.

Doch das genügt den Hygienefanatikern nicht mehr: Sie wollen unbedingt der eigentlich ausgedienten Alltagsmasken zur Renaissance verhelfen – die 2020 für manche Pandemiebegeisterte als neue Modeaccessoires bejubelt worden war und ihnen schon als nicht mehr wegzudenkendes Kleidungsutensil für die Ewigkeit erschien, ehe die Pflicht zur chirurgischen Maske diesen Gewöhnungsprozess unterbrach. Doch die Fans der selbstgebastelten Stoffmasken lassen nicht locker: Auch in der Wissenschaftsgemeinde finden sich willfährige Vertreter, die den Gesichtslappen als nützliche „Ergänzung“ empfehlen.

So fanden Autoren einer im Auftrag der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC durchgeführten Studie heraus, wie man „mit ein paar einfachen Kniffen die Schutzwirkung für sich selbst und andere deutlich erhöht“. Seit in Washington die neue Administration unter Masken-Fan und „Risikogruppenvertreter“ Joe Biden am Ruder ist, sind wissenschaftliche Beweise für Verstetigung des Maskenzwangs politisch wohlgelitten. Da lassen sich die Corona-Bedenkenträger nicht zweimal bitten.

So kamen die CDC-Forscher laut „n-tv“ zu der Erkenntnis, dass „jede Maske besser ist als keine„, wie der Hauptautor T. Brooks erklärt. Untersuchungen in Haushalten in Peking, in Friseursalons in Missouri und an Bord eines Flugzeugträgers in Guam hätten gezeigt, dass das Tragen einer Maske die Ausbreitung reduziert und dass „in Gemeinden, die das Maskentragen übernehmen„, die Neuinfektionen zurückgingen. Mit „kleinen Optimierungen, die jeder durchführen kann„, könne der Effekt deutlich gesteigert werden: Etwa durch die „Doppelmaske„, bei der „einfach nur eine Stoffmaske über einer dreilagigen chirurgischen Maske getragen wird„. Ganz einfach, logisch.

Mehrfach-Vermummung als neuer Standard

Und bei einer anderen Spielart der Maskerade werden die Schlaufen der OP-Masken Maske „vor den Ohren verknotet und überlappendes Material unter die Seitenränder gestopft„, so die empfohlene Technik. Dadurch sitzen die Masken enger und es strömt „weniger Luft an den Ränder hinein- oder heraus.“ Luftzirkulation und Aerosolausstoß wurden eines anhand von Dummies simuliert; heraus kam als Ergebnis, dass normal getragene chirurgische Masken die Aerosole für den Träger laut Versuch nur um etwa 7,5 Prozent (gegenüber gar keiner Maske) reduziert, bei der Doppelmaske seien es jedoch 83 schon Prozent weniger Aerosole. Und wenn ein Gesunder und Infizierter aufeinandertreffen und beide diese „Mehrfachverschnürung“ praktizieren, dann sei ein Gesunder „in beiden Fällen rund 96 Prozent weniger Aerosolen ausgesetzt„.

Wieso dann eigentlich nicht gleich vier oder fünf Masken? Oder Alltagsmasken additiv über FFP2-Modelle? Anscheinend interessieren all die gesundheitlichen Nebenwirkungen ja plötzlich nicht mehr – Keimbelastung, Kontamination mit Silberchlorid und Mikroplastik, gestaute Atemluft und Sauerstoffmangel, oder all die Warnungen, die vor Corona von Trägern von Partikelfiltermasken laut Berufsgenossenschaften und Arbeitsschutzbestimmungen strikt zu befolgen waren; es zählt nur noch „Aerosole vermeiden“, auch wenn dieser überhaupt nicht gleichbedeutend mit Virenschutz ist.

Was in der Studie übrigens nicht untersucht wurde, aber garantiert zutrifft, wäre auch folgende Variante: Einfach Mund und Nase komplett mit einem kleinen chirurgischen Eingriff vernähen. Dies führt zwar zum sicheren Erstickungstod – aber dafür zu 100 Prozent weniger Aerosolen. (DM)

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