Tiefgefrorene Energiewende: Ohne fossile Energien würden wir jetzt erfrieren

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Deutschland versinkt im Schnee (Foto:Imago/Kirchner-Media)

Wenn sich eine ganze Gesellschaft jemals den Darwin-Award qualifizieren wird, für wohlverdientes Aussterben durch eigene Dummheit, dann ist es die deutsche – auf gleich mehreren Ebenen. Wenn es um die ideologische, fahrlässige Preisgabe der eigenen Energiesicherheit geht, ist die Bundesrepublik ohne Beispiel. Spätere Generationen werden die politischen Weichenstellungen von heute als lehrbuchhafte Selbstzerstörung infolge kollektiven Wahnsinns bewerten.

Die aktuelle „Winterwalze“ – von einer in 10 Monaten Pandemie nur noch für Horror-Alarmismen empfänglichen Öffentlichkeit als „Naturkatastrophe“ wahrgenommen, obwohl es sich dabei jenseits aller Erderwärmungs-Narrative um einen stinknormalen breitenüblichen Winter handelt – führt uns derzeit vor allem vor Augen, dass die „Energiewende“ ein lebensgefährlicher Irrweg ist. Mit den Visionen von „regenerativen Energien“ lässt sich auf Klimakonferenzen prahlen, lässt sich die Regierungspolitik greenwashen – etwa wenn Angela Merkel bei ihrer diesjährigen Davos-Wirtschaftsforumsrede in vorsätzlicher Volksverdummung behauptet, Deutschland bestreite „inzwischen mehr als 40 Prozent seiner Energieerzeugung aus regenerativen Energien“ – obwohl sich diese irreführende Zahl nur auf Strom, also Elektroenergie bezieht, nicht jedoch auf den Primärenergieverbrauch, der bei gerade einmal 14,9 Prozent liegt.

Ohne den fossilen und Atomstromanteil könnte Deutschland eine Kältephase wie derzeit schlicht nicht überleben. Bei wenig Sonnenstunden und massiven Schneefällen lässt sich aus noch so vielen installierten Solaranlagen kaum Energie ziehen – mit der Folge, dass derzeit vor allem die Kohlekraftwerke unter Volldampf fahren müssen. Wären die Forderungen von Verblendungsirren wie Luisa Neubauer und ihrer Fridays-for-Future-Sekte, aber auch ihrer grüner Sympathisanten nach sofortigem Kohleausstieg umgesetzt worden, müssten die Deutschen jetzt ihre Wälder abholzen und sich – dann freilich noch CO2-toxischer – um Lager- und Kaminfeuer drängen, damit sie nicht erfrieren.

Alternative Energien als Schönwetterereignis

Vor allem in Mitteldeutschland müssen, wie die „Mitteldeutsche Zeitung“ berichtet, das Kohlekraftwerk in Schkopau im Saalekreis sowie das im sächsischen Lippendorf bei eisigen, teilweise zweistelligen Minustemperaturen unter Volllast arbeiten. Einmal mehr zeigt sich: Alternative Energie ist ein Schönwetterereignis in Deutschland. Zu welch bizarren Erfordernissen die „Energiewende“ führt, die die Öko- und Karbonbilanz der regenerativen Erzeugnisformen immer weiter verschlechtert, zeigt sich etwa bei der Enteisung von zugefrorenen und eisbeladenen Windkrafträdern durch kerosinbetriebene Hubschrauber.

Oder auch in der gänzlichen Nutzlosigkeit von Elektroautos, deren Batterien bei der Kälte schlicht nicht einsatzfähig sind. In vielen Städten brachen Teile des ÖPNV zusammen – weil E-Busse wegen Kälte liegen bleiben. Schöne neue „Energiewende“-Welt! Es würde nicht weiter verwundern, wenn bei diesem strukturellen Totalversagen angeblicher grüner Zukunftstechnologien deren Verfechter insgeheim auf eine möglichst baldige und kräftige Erderwärmung hoffen – um ihren Selbstbetrug nicht zu gefährden. (DM) 

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