Afrikanische Migranten auf Gran Canaria: Erst Gratis-Urlaub im Luxusressort, dann Randale

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Subsahara-Flüchtlinge auf Gran Canaria (Foto:Imago/AgenciaEFE)

Auf den Kanarischen Inseln lässt sich wie in einer Real-Life-Simulation derzeit dieselbe Entwicklung verfolgen, die zuvor schon in Lampedusa, Chios oder Lesbos zu bestaunen war: Sogenannte Schutzsuchende und Flüchtlinge aus unterentwickelten Failed States landen an – und verwandeln binnen kürzester Zeit idyllische Urlaubsparadiese mit funktionierender Infrastruktur in Trümmerfelder und Müllhalden – und damit in die Zustände, vor denen sie in der Heimat angeblich geflohen sind. Die einheimische Bevölkerung ist der Invasion wehrlos ausgesetzt.

Dank Corona ist die Okkupation von Tourismushochburgen derzeit besonders leicht: Hotelburgen, Appartements und Luxusressorts stehen – so gut wie kaum bewacht und somit sturmreif – leer. Dieser Pull-Faktor wirkt sich vor allem auf von der marokkanischen und mauretanischen Küste startenden Boote voller Afrikaner magisch aus, die seit Monaten in immer größeren Massen ankommen. Anfangs bemühte sich die autonome Regionalverwaltung der Kanaren in Abstimmung mit der spanischen Regierung in Madrid noch um die einvernehmliche Unterbringung und sorgte für eine kontingentierte Einquartierung der nordwestafrikanischen „Boat People“ in den südlichen Urlaubshochburgen auf Gran Canaria.

Allein dies ist schon ein Unding: Während weite Teile Europas für Touristen pandemiebedingt gesperrt sind, gelten dieselben Regeln nicht für die Neubürger aus Nordafrika, die zu Tausenden über Atlantik und Mittelmeer Richtung EU-Gestade streben. Die im Lockdown eingepferchten, seelisch krank und pleite gemachten Deutschen und Briten – die Haupturlauber auf den Kanaren – dürfen sich nun im Netz anschauen, wie Afrikaner fröhlich in Hotelpools planschen und in Nobelressorts in Puerto Rico feiern.

Doch die Bedingungen des Gratis-Luxusaufenthalts sagen den „fluchttraumatisierten Migranten“ immer seltener zu. Ihren Unmut demonstrierten sie daher auf ähnliche Weise, wie dies ihre „Schicksalsgenossen“ aus Lesbos taten (die nicht nur ihr Lager in Moria abfackelten, sondern reihenweise Kirchen, Kulturbauten und sogar jahrtausende Olivenheime vandalisierten): Hotels wurden kurzerhand kurz- und kleingeschlagen, wie aktuell ein Netzvideo dokumentiert:

Doch es kommt noch schlimmer: Immer häufiger dringen Flüchtlinge auch illegal in Privathäuser und auf Grundstücke ein. Es kommt zu vermehrten Attacken auf die Inselbevölkerung. Die einheimische Bevölkerung musste bislang ohnmächtig zusehen, wie ihre Inselidylle zunehmend zum neuen Migranten-Hotspot verkommt, und fühlen sich von Frontex und Brüssel ebenso im Stich gelassen wie die griechischen und süditalienischen Insulaner. Inzwischen ist nach Aussagen von Residenten die Zahl der Verbrechen sprunghaft angestiegen.

Auch Kult-Radiomoderator Elmar Hörig, der seit langem einen Wohnsitz auf Gran Canaria hat, berichtet auf Facebook schockiert über die Zustände. So habe die Inselregierung zwar angekündigt, zum Schutz der Bevölkerung würden Einheiten der Guardia Civil vor allem nach Gran Canaria verlegt; doch weil die Umsetzung dieser Pläne bei der spanischen Bürokratie, zumal in Corona-Zeiten, viel zu lange dauert, haben sich nun erste Bürgerwehren gebildet, die kriminelle Migranten in Schach halten sollen. Resigniert schreibt Hörig: „Schade um meine zweite Heimat. Ich habe mich dort eigentlich immer sicher gefühlt. Aber was jetzt ist, habe ich seit Jahren kommen sehen.“ Es ist letztlich – wie im 5.000 km vorgelagerten Deutschland – immer dasselbe Szenario: Wirtschaftsmigranten und Straftäter dringen in fremde Länder ein – und werden von einer humanitätsbeduselten Politik mit Samthandschuhen gepampert, während die autochtone Bevölkerung stillhalten soll, wenn sie sich nicht dem Generalverdacht des Rassismus aussetzen will. (DM)

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