An Corona-Impfung gestorben? Beunruhigende Obduktionsergebnisse in Köln

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Obduktion (Bild: shutterstock.com/Von asiandelight)

Geht es nach den Leitartiklern und Nachrichtensprechern der Staats- oder staatsnahen Medien, dann ist jede Diskussion müßig: Es gibt keine Impftoten. Wer in noch so auffälligem zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung das Zeitliche segnet, der ist an seinen Vorerkrankungen oder notfalls Altersschwäche gestorben. „Gestorben in Verbindung mit„: so etwas darf es nur bei Corona geben, nicht bei den Corona-Impfungen. Das allerdings sehen neuerdings Juristen und Strafermittler ganz anders.

So wollte sich in Köln die Staatsanwaltschaft jedenfalls nicht auf die öffentlichen Beschwichtigungen von Impfherstellern, Spitzenpolitikern und Vertretern eines wohlgefälligen medizinischen Zitierkartells verlassen: Weil sie einen Zusammenhang zwischen Corona-Impfungen und dem Tod von drei Menschen (drei von bundesweit womöglich Hunderten oder Tausenden, wohlgemerkt!) nicht ausschließen mochte, ordnete sie die Obduktion der Leichen an. Laut Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer sollte durch die Ermittlung geprüft werden, ob womöglich eine „strafbare Fehlbehandlung vorliegen“ könnte.

Das Ergebnis ist keine Entwarnung, sondern alles andere als beruhigend: Der zuständige Pathologe Professor Markus Rothschild, Direktor der Kölner Rechtsmedizin, konnte einen Zusammenhang zwischen dem Tod der drei Personen und der Corona-Impfung „nicht komplett ausschließen“. Offiziell galt bei zweien der autopsierten Patienten eine schwere Lungenentzündung als todesursächlich, bei der dritten Patientin eine Hirnblutung. „Bild“ zitiert Rothschild, es seien alle drei Fälle an das für Impfungen zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeldet worden, das „diese Fälle registrieren, sammeln und prüfen“ werde, um zu ermitteln, ob es „einen kausalen Zusammenhang zwischen Impfung und Todeseintritt“ gibt. Die Ergebnisse stünden allerdings noch aus.

Fragliche Objektivität der Nachprüfung

Die Crux hierbei ist, dass das PEI eine recht dezidierte Sichtweise zu den Impfungen hat – weshalb die Frage ist, wie objektiv und ehrlich die Nachprüfung der Fälle ausfallen wird. In seinem „Bericht über Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen nach Impfung zum Schutz vor COVID-19 (Berichtszeitraum 27.12. bis 31.01.2021)“ kam das Institut zu dem Schluss, es gäbe keinen Grund anzunehmen, dass die nach der Impfung gemeldeten Todesfälle durch sie verursacht wurden: Häufig hätten die Personen unter Grunderkrankungen gelitten.

Allerdings räumt das PEI auch ein, dass 113 Tote „nach Impfung gegen das Covid-19-Virus ab dem Alter von 46 Jahren“ gemeldet wurde. Und die auffällige Häufung von Massenausbrüchen und/oder Todesfällen in den zahlreichen Heimen, wo kurz zuvor Impfungen in praktisch ganz Europa durchgeführt wurden, machen einen Zusammenhang durchaus wahrscheinlich. (DM)