Verschwiegene Studiendetails, krank trotz Impfung: Taugt das Biontech-Wundermittel gar nichts?

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Zunehmend in der Kritik: Biontech-Vakzin (Foto:Imago/ZUMAWire)

Für den Impfstoffhersteller Biontech/Pfizer wird der Gegenwind rauher: Zur wachsenden Verunsicherung wegen immer mehr nach der Impfung an Covid Erkrankten oder Verstorbenen kommen zunehmende Zweifel an der Wirksamkeit – nicht länger nur von Impfskeptikern, sondern selbst von renommierten Forschern. Und mittlerweile warnen erste Wissenschaftler bereits vor der generellen Gefährlichkeit von mRNA-Impfstoffen.

Für die Entwickler des Corona-Pionierimpfstoffs, das milliardenschwere Mainzer Biontech-Gründerehepaar Ugur Sahin und Özlem Türeci, bringen die Negativschlagzeilen und Kritik bislang ganz ungewohnte Töne mit sich – die ihnen zwar gleichgültig sein könnten, zumal sie dank weltweitem Impf-Hype finanziell erstrecht für Äonen ausgesorgt haben -, die dennoch am Ego nagen dürften. Schließlich wurden beide von Spitzenpolitikern und Corona-Propagandamedien wie dem „Spiegel“ nicht nur zu halbgottgleichen Brahmanen mit erfolgreicher Migrationsgeschichte hochgejazzt, sondern es wurde gar – etwa von Angela Merkel in ihrer Neujahrsansprache – ein abenteuerlicher Bogen geschlagen zwischen Hightech-Grundlagenforschunen, innerbetrieblicher „Diversität“ und ihrem – nicht unerheblich mit deutschen Steuergeldern ermöglichten – Erfolg.

Ob es allerdings überhaupt einer ist, muss sich erst noch zeigen. Denn im Prinzip sind die derzeit weltweit -zigmillionenfach laufenden Massenimpfungen der im Schnelldurchlauf durchgepeitschte Ersatz für all das, was bei übrigen Impfstoffen über ein Jahrzehnt in diversen Einzelstudien erprobt wird – bevor es dann, wenn überhaupt, zu einer Zulassung kommt. Denn aktuell wird die ganze Weltbevölkerung praktisch zur Studienpopulation erniedrigt.

Denn die dritte und entscheidende klinische Studie, auf deren Grundlage Biontech/Pfizer seine (Not-)Zulassungen beantragt hat, weist anscheinend mehr Lücken auf, als bislang bekannt waren (und öffentlich werden sollten). Im weltweit angesehenen „British Medial Journal“ erschien im Januar eine Analyse des international anerkannten Impfstoff-Zulassungsexperten Peter Doshi, über das die Mainstream-Medien im deutschsprachigen Raum bisher nicht informiert haben, wie der Schweizer Informationsdienst „InfoSperber“ schreibt.

Nur wünschenswerte Teilresultate veröffentlicht?

Die Biontech/Pfizer-Studie, auf die der Nachweis der angeblichen Wirksamkeit gründet, umfasste bekanntlich 40.000 Teilnehmer, von denen die eine Hälfte geimpft wurde, während die andere ein Placebo erhielt. Insgesamt meldete Pfizer als Resultat 170 Covid-Erkrankte – von denen acht aus der Gruppe der Geimpften kamen, 162 jedoch aus der Placebo-Gruppe. Wegen dieses ermutigenden Verhältnisses – 8 zu 162 bei den symptomatischen Fälle – errechnete Pfizer die medial sodann verbreitete „relative Wirksamkeit von 95 Prozent„.

Doshi nahm nun jedoch, so berichtet „InfoSperber“, eine weit ausführlichere Analyse der Studienergebnisse vor – und untersuchte hierzu nicht nur die im New England Journal of Medicine publizierten Studienergebnisse (auf deren Basis die Zulassungen in Europa erfolgten), sondern auch zugehörige Hintergrundberichte auf über 400 Seiten, die Pfizer ergänzend bei der US-Zulassungsbehörde FDA vorgelegt hatte. Und die haben es in sich: Demzufolge erkrankten weit mehr Studienteilnehmende als die in der Studie ausgewerteten 170 Fälle; tatsächlich waren es neben den 162 berücksichtigten Fällen weitere 3.410 Probanden, die ebenfalls an typischen Covid-Symptomen litten.

Ungeheuerlich: Pfizer überging diese schlicht, da bei ihnen der PCR-Test kein positives Resultat ergeben hatte. Die FDA, bei ihrer Zulassungspraxis deutlich gründlicher als die EU-Kommission und auch die britische Gesundheitsbehörden, verfasste deshalb einen eigenen Sonderbericht, indem sie von „insgesamt 3410 Fälle von vermutetem, aber unbestätigtem Covid-19″ sprach. Und sie dokumentierte, was die Pfizer-Berichte über deren Aufteilung in Geimpften- und Placebo aussagten: 1.594 davon waren in der Gruppe der Geimpften aufgetreten, bei den nicht Geimpften waren es 1.816. „InfoSperber“ zitiert  den Wirksamkeitsexperten Doshi: „Mit zwanzigmal mehr Verdachtsfällen als bestätigten Fällen können diese Covd-19-Verdachtsfälle nicht einfach ignoriert werden, nur weil es kein positives PCR-Testergebnis gab.

Erneute Crux ist der PCR-Wert

Dies dürften sie schon deshalb nicht, weil der PCR-Test mittlerweile selbst massiv hinterfragt wird – und mit einer potentiell riesigen Dunkelziffer falsch negative wie falsch positive Ergebnisse produzieren kann. Selbst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält ihn mittlerweile für so unzuverlässig, dass sie bei allen positiv Getesteten, die symptomfrei sind, einen Nachtest empfiehlt und insbesondere den Ct-Wert (Zyklenzahl) problematisiert: Ist dieser zu hoch, ist die Aussagekraft des Tests ohnehin gering bis sogar wertlos. Da in Deutschland die Mehrheit, in manchen Wochen gar über drei Viertel aller positiv Getesteten ohne Symptome sind, müssten sie – würde das Robert-Koch-Institut (RKI) die WHO-Empfehlung ernst nehmen – nachgetestet werden. Doch dies unterbleibt – schon aus Kostengründen. Es werden stattdessen ausnahmslos alle Positiven als „Neuinfizierte“ gewertet und fließen in die „Inzidenzwerte“ ein, mit denen Lockdown und Freiheitseinschränkungen begründet werden. Dort jedoch, wo solche Zweittests gelegentlich durchgeführt wurden, kam es häufig zu genau gegenteiligen Ergebnissen – etwa bei Fußballern, oder auch bei Politikern.

Nimmt man umgekehrt bei negativ getesteten Erkrankten mit klassischen Covid-Symptomen an, dass etliche von ihnen womöglich doch Corona haben, so ergibt sich für die Pfizer-Studie ein völlig anderes Bild: „Rechnet man alle Testteilnehmenden mit Covid-19-Symptomen mit ein, beträgt die Wirksamkeit des Pfizer-Impfstoffs Comirnaty nur noch 19 Prozent„, so Doshi. Selbst wenn man diese Zahl großzügig verdoppelt, landet man immer noch bei einer kläglich geringen Immunisierungsquote, die selbst für eine Notzulassung viel zu niedrig wäre. Dass letztere überall – selbst in den USA – trotzdem erteilt wurde, ist in erster Linie auf einen erheblichen politischen und zeitlichen Druck zurückzuführen, endlich und praktisch „auf Teufel komm raus“ Impfstoffe verfügbar zu machen; auch wenn man hierbei möglicherweise auf einen fatalen Rohrkrepierer gesetzt hat. Erst die Zukunft wird also weisen, ob die angebliche Biontech-„Menschheitsentwicklung“ etwas taugt.

Dieselbe Unsicherheit gilt auch für eine weitere, unheilvolle  Prognose, die allerdings nicht speziell das Pfizer/Biontech-Serum, sondern die mRNA-Impfstoffe generell zum Gegenstand hat: Die irische Molekulargenetikerin Dolores Cahill, Professorin an der Dubliner School of Medicine des dortigen University College Dublin und zugleich als Vorsitzende der Irish Freedom Party politisch tätig, warnt nun in drastischen Worten vor unabsehbaren Nebenwirkungen von mRNA-Impfstoffen. Dabei geht es keineswegs um diffuse Impfgegner-Scheinargumente oder paranoide Verschwörungsvisionen von angeblicher „DNA-Veränderung“ oder dergleichen – sondern um handfeste Einwände.

Geimpft, aber weiterhin hochgefährdet?

Denn laut Cahill treten reale Nebenwirkungen dann gehäuft auf, sobald eine mRNA-geimpfte Person auf die mRNA des Virus trifft – also im Prinzip dann, wenn sie eigentlich akut schützen sollen. Genau dies ergaben ihr zufolge manche Tierversuche mit hoher Prävalenz von 20 bis 50 Prozent (bei manchen Impfstoffkandidaten sogar bei 100 Prozent der Tiere). Bei über 80-jährigen Menschen vermutet Cahill im Fall einer Virusexposition nach Erhalt der ersten Impfdosis in 2,5 Prozent der Fälle schwere Nebenwirkungen – ein Wert, der sich mit den zahlreichen Ausbrüchen in Pflegeheimen unter Geimpften zu decken scheint. Bei der zweiten Impfung könnte es dann allerdings sogar in 80 Prozent der Fälle zu lebensbedrohlichen oder zumindest lebenszeitverkürzenden Reaktionen kommen, wenn die Geimpften erneut auf die Boten-RNA des Virus treffen, zitiert das Portal „connectic-event“ die Wissenschaftlerin. Der gestern bekannt gewordene corona-Ausbruch von bereits mit beiden Dosen geimpften – und damit scheinbar geschützten – Senioren in einem Osnabrücker Pflegeheim könnten eben hierauf zurückzuführen sein (offiziell erklären die Behörden sie mit der „britischen Mutation“ B.1.1.7).

Laut Cahill setzt diese Gentherapie nämlich eine chronische Autoimmunerkrankung in Gang: Nach dem ersten Impfdurchgang durch mögliche Anaphylaxien, nach dem zweiten durch Anaphylaxien und allergische Reaktionen. Aber erst die „dritte Reaktion“ birgt das eigentliche Risiko – dann nämlich, wenn die Geimpften dem viralen mRNA-Protein ausgesetzt werden. Cahill: „Selbst wenn Sie Monate später auf das Virus treffen, wird das Immunsystem stimuliert, um es zu bekämpfen. Bemerkt das das Immunsystem jedoch, dass Sie bereits virale Proteine in Ihren eigenen Zellen besitzen, dann wendet sich das adaptive Immunsystem (der Mechanismus, der spezifische Langzeitgedächtnis-Antikörper gegen einen Krankheitserreger bildet) binnen einer Woche gegen die eigenen Organe – es kommt zur Sepsis, später gar zu Organversagen.

Weil diese Effekte bei Vorerkrankten und alten Menschen besonders durchschlagen können, rät Cahill von dieser „absolut gefährlichen Gentherapie“ für diese Gruppen ab. Die Crux hierbei: Gerade zu deren Schutz ist die Impfung eigentlich entwickelt worden. Cahill vertritt bislang eine Einzelmeinung in der Wissenschaftsgemeinde – und auch hier bleibt vorerst spekulativ, ob sich ihre Warnungen bewahrheiten bzw. empirisch beweisen lassen. Doch leider scheinen ihr die vielen besorgniserregenden Zwischenfälle nach diversen Massenimpfungen, auch in Deutschland, Recht zu geben. (DM)

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