Die Pandemie führt uns in die neue Sklaverei

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Foto: Von Tinnakorn jorruang/Shutterstock

Verschiedentlich ist zu lesen, Corona sei nur ein „Trainingscamp“ für die Zukunft. Gemeint ist damit die autoritäre, politische Handhabung kommender Krisen – doch der Begriff ist durchaus wörtlich zu nehmen: Wir sind Teil einer globalen Versuchsanordnung für eine postliberale Lebensweise ohne physische und geistige Freiheitsgrade. Es ist ein Testlauf, der uns an eine neue, smarte Form von Gefangenschaft gewöhnen soll. Ganze Staaten verwandeln sich derzeit in Umerziehungslagern, in denen die Gesellschaften unmerklich abgerichtet werden und an eine neue Realität herangeführt werden. An die Stelle von sozialen Kontakten, individueller Freiheit und heiligem Schutz der Privatsphäre treten Isolation, Fremdbestimmung und Totalüberwachung.

Die derzeitigen Lockdowns befördern und idealisieren – unter dem Deckmäntelchen des Gesundheitsschutzes – perverse, widernatürliche und dem Mensch von Geburt an wesensfremde Verhaltensweisen: Man stilisiert uns regierungsamtlich zu „Helden“, wenn wir total vereinsamt, isoliert und bewegungslos in den eigenen vier Wänden verharren. Man preist es als Solidarität und Opfermut, dass wir paralysiert, zunehmend in Depression und Angstneurosen verfallend, „durchhalten“.

Amateur- und Profisport sind verboten, körperliche Bewegung allenfalls noch rudimentär erlaubt. „Outdoor“ wird zum Risiko und zur potentiellen Rücksichtslosigkeit. Heimtrainer, Peloton oder klassische Gymnastik zuhause müssen reichen. Soziale Begegnungen sind schädlich, gemeingefährlich, tödlich. Von körperlicher Nähe und Intimität ganz zu schweigen.

Interaktion und Austausch ohne „Abstand“ sind uns seit 12 Monaten abtrainiert worden. Präsenzkontakte außerhalb der eigenen vier Wände, ohne die der Mensch als „Zoon Politikon“ eigentlich gar nicht existieren kann, erfolgen nur allenfalls auf Distanz – oder nur maskiert.

Endstufe der Züchtigung

Masken, die (wie alle Formen der Verhüllung) Wesenselement von Untertanengesellschaften mit Totalitätsanspruch sind, dienen stets dem Zweck, ihre Träger – oder im Extremfall eben alle Menschen – an unverstelltem Austausch voneinander zu hindern, sie voneinander abzugrenzen und so wirksam zu trennen; ob praktisch oder rituell, ob aus sexuellen, rassischen oder religiösen Motiven, ist dabei nachrangig. Sind nur bestimmte Teilgruppen (Frauen, Minderheiten) betroffen, so handelt es sich „nur“ um Diskriminierung; die Totalmaskierung ALLER jedoch ist die Endstufe der Züchtigung und Disziplinierung.

Und so wird im endlos weiterlaufenden Corona-Großexperiment ein neuer, degenerierter Typus Mensch hervorgebracht: Der Mustersklave des 21. Jahrhunderts.

Sein Immunsystem wird systematisch geschwächt, da es keine Gelegenheit mehr hat, sich natürlichen Erregern auszusetzen und nicht mehr im Freien, an der Sonne und frischen Luft trainiert wird. Das Überleben sichern uns dafür immer neue Impfstoffe und Medikamente der Pharmaindustrie. UN und WHO dekretieren, was wir fressen, saufen und wogegen wir „immunisiert“ werden müssen. Wer sich nicht bewegt, spürt auch seine Fesseln nicht – und genau deshalb sollen wir uns nicht mehr bewegen.

Solange gerade „Pandemie“ ausgerufen ist, gilt in Wohnungen mit mehr als einer Person natürlich Sprech- und Sexverbot – da in Innenräumen die Virenexposition ja dann besonders erhöht ist: Durch „Quarantäne in der Quarantäne“, Absonderung in speziellen Räumen oder in der Abstellkammer. Als praktischer Nebeneffekt der Konditionierung, andere Menschen als Keimschleudern und krankmachende Bedrohung wahrzunehmen, wird so ganz von selbst die Bevölkerungszahl gesenkt.

Verblödete Psychopathen und Verhaltensgestörte

Doch wo Kinder nunmal schon da sind, spielen diese nur noch mit sich selbst – oder sie verlieren sich am Smartphone, Tablet und PC. Sandkästen und Spielplätze sind kontaminiert, Kita und Schulen sind zu Seuchengebieten erklärt worden. Ihr nie von externen Erregern stimuliertes Immunsystem bleibt unterentwickelt; allergisch, blass und atrophiert lungern sie verhaltensgestört in der häuslichen Enge, familiären Konflikten, Stress und Aggressionen ausgesetzt. In fremden Gesichtern zu lesen haben sie dank Kontaktverboten und Maske nicht mehr gelernt – deshalb wächst die Zahl der Psychopathen unter ihnen. Für nachhaltige Verblödung sorgt die verkrüppelte Restschulbildung am Bildschirm.

Wir arbeiten, lernen oder studiert nicht mehr gemeinsam mit anderen, und auch nicht mehr an dafür vorgesehen Orten – Arbeitsplätze in Büros, Produktionsbetrieben oder Läden, Schulen oder Universitäten. Stattdessen: Home-Office, Home-Schooling, Home-Educating. Und die wenigen, die unverzichtbar doch außer Haus arbeiten müssen, werden in Schweinetransportern zur Firma oder Fabrik transportiert, mit genügend Hygieneabstand in Boxen gepfercht, und nach der Arbeit wieder zurückgefahren. Denn dem allmächtigen Staat die Steuern zu erwirtschaften ist auch im freiheitsfeindlichsten Regime oberste Bürgerpflicht.

Kommunikation findet nur noch digitalisiert und virtuell statt – nicht länger ergänzend oder hilfsweise, sondern ausschließlich. Sogar Gottesdienste und Predigten laufen online ab; Chöre und gemeinsames Singen sind passé. Videokonferenzen statt persönlicher Treffen, Facetime statt tete-a-tete, Zoom und Clubhouse statt abendliche Stammtischrunden in der Kneipe oder im Biergarten. Playstation und Virtual Reality statt gemeinsames Reisen, Gemeinschaftssport, Wandern, Gartenpartys oder Partys. Ego-Shooting statt Wir-Gefühl. Es ist die finale „binäre Gleichschaltung“, wie bei den berüchtigten „Borg“ in Startrek oder fast schon wie im „Matrix“-Plot: Kaserniert in einer Realität, die selbst düsterste Cyberpunk-Alpträume übersteigt, lenken wir uns in virtuellen Parallelwelten ab.

Totalitärer Klimasozialismus

Selbst die Art, wie wir wohnen, wird klimasozialistisch vorgeschrieben: Es winkt uns die Renaissance der Plattenbauten, die die Grünen schon heute flächendeckend umsetzen wollen (durch Neubauverbote für Einfamilienhäuser, in Hamburg bereits Wirklichkeit). Grünfläche ist Landschaftsverbrauch, Weitläufigkeit ist Energieverschwendung. Wer braucht noch große Räume und einen eigenen Garten, wenn die Natur auf der Mattscheibe in 8K-Retina-Auflösung erstrahlt? Doch auch in den Null-Energie-Mietsilos bleibt der Stromverbrauch zur Aufrechterhaltung die virtuellen Scheinwelten riesig, damit die Menschen bei Laune gehalten werden. Und wenn es, als Folge der unzureichenden Versorgungssicherheit dank Energiewende, doch zu Blackouts in der Legebatterie infolge gelegentlicher Stromrationierungen kommt, so ist dies für die Klimarettung des Planeten kein zu großes Opfer, versteht sich.

Konsumiert werden muss und soll, bitteschön, weiterhin und reichlich. Gezielt marketingberieselt dank google-personalisierter Big-Data-Profile, und bombardiert von Onlineofferten bis zur Schwelle der Reizüberflutung, wird der gesamte Bedarf des täglichen Lebens vom Flatscreen bis zum Powerfruit-Smoothie online geordert, von der Pizza bis zum Design-WC-Schrank, die von Drohnen bis vor die Türschwelle geliefert werden – auf kürzestem Weg und klimaneutral einschwebend über den Trümmern geisterhaft verödeter Innenstädte. Amazon und die Big-Tech-Giganten verdienen im größten Vermögensabfluss der Geschichte Billionen, während wir selbst passiv unseren Wohlstand auf der Couch wegmetabolisieren.

Bargeld wird bei diesem Konsumverhalten vollends überflüssig und sogar hinderlich, also verschwindet es nach uns nach ganz. Es bleiben e-Pay- und Kartenzahlungen, die unser Einkaufs- und Ausgabeverhalten lückenlos dokumentieren und für Google, Marktforschungsinstitute, Finanzämter und im Bedarfsfall selbstverständlich auch den Verfassungsschutzbehörden wertvollen Input für die pausenlosen Rasterüberwachung liefert. Bürgernummer, ID-2020 und bald schon umfassende Gensequenzierung aller Bürger in Datenbanken tun ihr übriges.

Willkürliche Existenzvernichtung möglich

Alles wird digital von zuhause abgewickelt – sogar Wahlen (die Alternative sind als Höchstes der Gefühle Briefwahlen; demokratische Teilhabe ist kein triftiger Grund, das Haus zu verlassen. Bei jedem Ton, den wir sagen, bei jedem Bit, den wir aussenden und jedem Click oder Trackpad-Millimeter werden wir in Echtzeit überwacht. Was immer wir anderen mitzuteilen haben, findet nur noch in den sozialen Netzen statt, die ebenfalls von zur willkürlichen Zensur ermächtigten Digitalkonzernen kontrolliert wird und die nur das durchlassen, was ins erwünschte Raster passt. Wer systemkonform denkt, arbeitet, redet und postet, wird nach chinesischem Vorbild auch bei uns im Social Scoring höhergestuft; abweichende Meinungen werden hingegen gefiltert, gelöscht und führen zu Punktabzug – ohne den dann keine Kredite, Mediennutzungs- oder Konsumbeschränkungen oder Nachteile bei der medizinischen Versorgung drohen. Dasselbe Los droht „Klimasündern“, Elementen mit unverantwortlich tiefem CO2-Footprint. Sie landen ebenfalls auf Watchlists.

Im Wiederholungsfall droht Sperre oder De-Platforming. Dasselbe gilt für Nachrichten, die von Propagandazentralen der Regierungen aufbereitet werden. Widerspruch und andere Sichtweisen werden zuerst durch „Faktenchecker“ diskreditiert und dann, nach Flagging als  „falsch“ oder „teilweise falsch“, eliminiert. Auf diese Weise wird uns auch das kritische Denken abgenommen, werden wir geistig betreut und bis in die hintersten Hirnwindungen indoktriniert. Und wer sich dennoch nicht auf Linie bringen lässt, der kann vom Staat fortan theoretisch mit Möglichkeiten neutralisiert werden, von denen die Regimes der dystopischsten Zukunftsvisionen Philipp K. Dicks oder George Orwells nicht einmal träumen konnten: Durch simple Trennung von Internet, Sperrung von Bankkonten und Social-Media-Accounts oder bedarfsweise vom Stromnetz lässt sich die existenzielle Vernichtung von, je nach Belieben, „Schädlingen“, „Leugnern“, „Verschwörungstheoretikern“, „Gesundheitsgefährdend“ oder was auch immer wirksamer herbeiführen als durch jede Geheimpolizei: Ohne Bargeld bedeutet digitale Deaktivierung: Obdachlosigkeit oder Hungertod.

Noch ist es nicht so weit; doch weit sind wir von dieser Vision nicht mehr entfernt, wird sind ihr viel näher, als die meisten sich eingestehen wollen. Die Transformation ist in vollem Gange – doch sie braucht viel Zeit, und eben deshalb darf die Pandemie auch nicht mehr enden. Der aktuelle Lockdown – und alles was ihm folgt – bringt uns dieser Zukunft unweigerlich Tag für Tag näher.

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