Oberrabbi Goldschmidt: „Islamischer Terror und unkontrollierte Einwanderung haben Europa erschüttert“

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Oberrabiner Pinchas Goldschmidt warnt vor islamischem Terror und Antisemitismus

Am Mittwoch fand im EU-Parlament am 76. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz die Holocaust-Gedenkstunde statt. Es sprach der Vorsitzender der Europäischen Rabbinerkonferenz Pinchas Goldschmidt, 1963 in Zürich geboren, heute Oberrabbiner von Moskau und Vorsitzender der Rabbinischen Gerichte der Russischen Föderation.

 

„Das neue Europa sollte (nach dem Holocaust) die Zukunft des Judentums garantieren, da es auf freiheitliche demokratische Werte basiert, die die körperliche Unversehrtheit und Religionsfreiheit für Juden garantieren“, so Goldschmidt.

„Heute steht Europa wieder am Wegscheid: Unsere Werte und Widerstandfähigkeit sind gefordert. Die Einwanderung von Millionen Muslime aus dem Nahen Osten stellen Europa wieder auf die Probe. Die Welle des fundamentalistischen Islamischen Terrors und die unkontrollierten Einwanderungswellen haben Europa im Kern erschüttert… Die Frage, die wir uns stellen müssen ist: Werden wir wieder die selben Fehler machen, die Europa vor einhundert Jahren gemacht hat?“

Dazu kommentierte der AfD-MEP Joachim Kuhs: „All unser Erinnern ist nichts wert, wenn wir einmal im Jahr Betroffenheit mimen, und dabei die selben Fehler wiederholen. Unsere jüdischen Mitbürger machen sich große Sorgen um den Weg, den die Bundesregierung mit ihrer falschen Einwanderungspolitik eingeschlagen hat. Wenn es der Merkel-Regierung wirklich um den Schutz jüdischen Lebens geht, muss sie aufhören, die Tore Europas für massenhafte Einwanderung aus zutiefst antisemitisch geprägten Kulturen zu öffnen!“

Am selben Tag nutzte die Vorsitzende der israelischen Kultusgemeinde München Charlotte Knobloch die Holocaust-Gedenkstunde im Bundestag, um gegen die AfD und Corona-Kritiker zu hetzen und Wahlkampf zu machen. Knobloch steht der CSU nahe und  war 2009 Mitglied der 13. Bundesversammlung auf der Wahlliste der CSU.

Knobloch schien nicht schien nicht zu wissen, von wem heute die größte Bedrohung für jüdisches Leben ausgeht. Nach einer groß angelegten EU-Studie gehen 31 Prozent der antisemitischen Angriffe nach Empfinden von Juden in Europa auf das Konto von Moslems, 21 Prozent auf das Konto von Linken. Rechte Antisemiten werden nur an dritter Stelle genannt, in 14 Prozent der Fälle.

 

 

 

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