Klimawandel: Merkel verschenkt weitere 220 Millionen an Entwicklungsländer

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Geldgeschenke (Bild: shutterstock.com/ Von 360b)

Angela Merkel ist nicht nur in der Lage, einen Virus zu bekämpfen. Die Bundeskanzlerin kämpft auch mutig den Kampf gegen den menschgemachten Klimawandel. Um Entwicklungsländer nicht nur psychisch im Klimawandelkampf zu unterstützen, verschenkt Merkel 220 Millionen Euro Steuergeld in alle Welt beim „Klima-Anpassungsgipfel“. Das beste aller Deutschlands, das wir je hatten, ist – wie wir alle wissen – in der Mitverantwortung.

Angela Merkel ist eine Superheldin. Mutig kämpft sie an der Corona-Front gegen ein böses Virus, das die ganze Welt befallen hat. Dennoch findet unsere Bundeskanzlerin Zeit, das Weltklima zu retten. Weil aber die Menschen in den Entwicklungsländern es einfach nicht alleine schaffen und die Industriestaaten, insbesondere wir Deutschen, ja an deren Elend Schuld tragen, sieht Merkel uns in einer ganz besonderen Verpflichtung. Beim „Klima-Anpassungsgipfel“ auf Einladung des niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte am Montag sagte „Mutti Merkel“den Entwicklungsländern weitere 220 Millionen Euro Steuergeld für den Kampf gegen den Klimawandel zu. „Deutschland sieht sich in der Mitverantwortung, die Resilienz armer und ärmster Länder zu stärken“, so Merkel in einem Grußwort beim ersten „Climate Adaption Summit”  – dem „Globalen Klimaanpassungsgipfel“.

Die Mittel dienten dem Ausbau von „Klimarisikofinanzierung und -versicherungen“. Ziel sei es, bis 2025 „jährlich 500 Millionen besonders arme Menschen gegen verheerende Klimarisiken wie Ernteausfälle oder Überschwemmungen abzusichern“, kann in der Stellungnahme der Bundesregierung nachgelesen werden.

Deutschland einer der größten Geber der Klimafinanzierung

Nachdem Merkel immer dann den Finger nach oben schnellen lässt, wenn irgendwo auf der Welt Geld verteilt werden soll, zählt Deutschland – sprich die Steuerzahler dieses Landes – international zu den größten Gebern für Klimafinanzierung. Bereits 2019 wurden vier Milliarden Euro auf der Basis von Haushaltsmitteln zur Verfügung gestellt. Der „Einsatz“ – also das Geld, das die Bürger dieses Landes nicht in ihrem Geldbeuteln haben, sondern zum Teil auf den Bankkonten von afrikanischen Gewaltherrschern landen, hat sich seit 2014 verdoppelt. Afrika ist eine Schwerpunktregion des „deutschen Engagements für Anpassung an den Klimawandel“.

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Entwicklungsminister Gert Müller (CSU) – jener Herr, der sich von der Frau Gemahlin auf luxuriösen Afrikareisen im Regierungsflieger begleiten, sich zum Frühstück Schwarzbrot aus der Heimat einfliegen lässt und nun kurz vor seinem Ausscheiden besonders getreue Weggefährten mit lukrativen Staatsjobs versorgt hat bezeichnete die zusätzliche Unterstützung laut dem ZDF als „wichtiges Signal“. Gerade in den ärmsten Ländern hätten Naturkatastrophen in den vergangenen Jahren Milliardenschäden angerichtet. „Läuft dies einfach so weiter, dann tragen vor allem die Entwicklungsländer die katastrophalen Folgen“, warnte der CSU-Luxusminister. Bereits jetzt gebe es 20 Millionen „Klimaflüchtlinge“. Nach Einschätzung der Weltbank können daraus in wenigen Jahren 140 Millionen Menschen werden. Die Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ kritisierte die von Merkel verschenkte Geldsumme als zu gering. Die Bundesregierung werde „dem Problem der wachsenden Anpassungskosten und auch der zunehmenden Klimaschäden im globalen Süden nicht gerecht“. Es darf fest davon ausgegangen werden, dass Merkel sich in ihrer Funktion als Welt-Super-Heldin diesem Problem vorrangig annehmen wird.  (SB)

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