Corona-Dämmerung: WHO entzieht „epidemischer Notlage“ den Boden, Gerichte zerlegen verfassungswidrigen Lockdown

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Naht der Anfang vom Ende der "Pandemie"? (Symbolbild:Imago/ZUMAWire)

Gleich zwei nachgerade sensationelle Nachrichten ließen in den letzten Tagen aufhorchen, die eigentlich gewaltige mediale Sprengkraft entfalten müssten – da sie das Potential haben, die gesamte Corona-Pandemie und sämtliche staatlichen Restriktionen schlagartig zu beenden: Die WHO erklärt faktisch, dass die PCR-Tests als Datengrundlage des Pandemiegeschehens nur sehr eingeschränkt taugen. Und ein Weimarer Richter bewertet die gesamte Lockdown-Politik als verfassungswidrige, katastrophale Fehlentscheidung.

In einem Land mit intakter, kritisch-differenzierter und bestmöglicher Aufklärung der Öffentlichkeit verpflichteten Medienlandschaft wären beide Meldungen absolutes Hauptthema mit gewaltiger Brisanz – werfen sie doch einen völlig neues Licht auf einen unnatürlichen, schädlichen und historisch einmaligen Ausnahmezustand, der immer mehr Opfer und Kollateralschäden fordert. Jedoch ist das genaue Gegenteil der Fall: Die WHO-Einschätzung wurde in den Mainstream-Medien erst gar nicht rezipiert, das Weimarer Urteil von manchen Onlinemedien allenfalls ‚unter ferner liefen‘, als eine Art juristische Einzelmeinung – lange nachdem die freien Medien darüber im Netz schon berichtet hatten und kritische Geister – etwa Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen – dazu hoffnungsfroh Stellung genommen hatten.

Offenbar empfinden deutsche Journalisten ebenso wie die heillos verrannten Corona-Hardliner der deutschen Politik jede Form von Kritik am jeweils härtesten, radikalsten Kurs geradezu als persönliche Beleidigung oder narzisstische Kränkung – vor allem dann, wenn sie nicht von den „üblichen Verdächtigen“ aus der Querdenkerszene und/oder der (angeblich prinzipiell paranoid-extremistischen) Netzöffentlichkeit vorgebracht wird, sondern von WHO und deutscher Justiz. Instanzen also, die bislang stets als hochgeschätzte, sakrosankte Quellen galten, solange sie den „alternativlosen“ Kurs der Krisenkanzlerin stützten.

Was die WHO in ihrer Nutzanwendungsrichtlinie WHO Information Notice for IVD Users 2020/05 bestätigt, bedeutet nicht weniger als eine Sensation, als dass ein Großteil der gegenwärtig mit „Neuinfektionen“ gleichgesetzten positiven PCR-Tests mutmaßlich gar keine Aussage über eine Corona-Infektion treffen kann –  weil eine zu hohe Zahl an Replikationszyklen beim Labortest (Ct-Wert), wie sie etwa in Deutschland bislang akzeptiert wird, kaum noch zum Nachweis einer echten Sars-CoV2-Infektion taugt. Je höher der Ct-Wert, desto geringer ist die Belastung der Probe mit dem Virus bzw. dessen genetischem Material.

Spektakuläre Zäsur der Pandemiebewertung

Der sich hieraus ergebende Schluss – oder zumindest erhebliche Verdacht -, dass eine unbekannte, womöglich dominante Zahl von als positiv gewerteten Tests überhaupt keine Infektion nachweist, hat weitreichende Konsequenzen – auch und gerade in Deutschland: Nicht nur wären damit die Fallzahlen, auf deren Basis ausschließlich die „Inzidenzwerte“ ermittelt werden, wertlos. Ebenfalls ist die „Epidemische Lage von Nationaler Tragweite“, auf deren Grundlage seit über 10 Monaten in Deutschland ausschließlich Politik gemacht wird, hinfällig – und damit auch das auf deren Grundlage in Kraft gesetzte, im November deutlich nachgeschärfte Infektionsschutzgesetz (IfSG), mit dem das Parlament (etwa in Artikel 28) die Regierung zu weitreichenden Vollmachten ermächtigt hat.

Dass die WHO mit ihrer nunmehrigen Relativierung des PCR-Verfahrens, das nur in engen Grenzen bis zu bestimmten Ct-Werten aussagekräftig ist, praktisch global die Rechtfertigungsgrundlage aller Lockdowns pandemischen Notlagen beseitigt hat, sollte weltweit eigentlich die spektakulärste Nachricht seit einem Jahr sein – und ein sofortiges Umdenken zur Folge haben haben. Ebenso wie das gestern in Jouwatch ausführlich thematisierte Weimarer Urteil unter normalen Umständen ganze Kompanien von kritischen Journalisten, Juristen, vor allem aber Politikern wachrütteln und so eigentlich erzwingen müsste, dass die komplette Corona-Politik von Bund und Ländern auf den Prüfstand gestellt wird. Die Regierung müsste unter Druck bzw. in Erklärungsnot geraten, gar juristische Konsequenzen fürchten, wenn sie nach dieser Zäsur beim „Weiter so!“ verharrt. Aber Pustekuchen: Bis auf kritische Alternativmedien – gestern etwa auch die „Achse des Guten“ – werden die brisanten News totgeschwiegen, sie werden nicht einmal mehr „eingeordnet“. Die Gegenpropaganda läuft reibungslos.

Unbeirrte Gegenpropaganda

Immerhin: Erste Mainstream-Publikationen lassen sich mit wolkigen und arbiträren Regierungsverlautbarungen über absurde Inzidenzwerte (erst 50, später dann 10), an die die Aufhebung des grundgesetzwidrigen Lockdowns geknüpft ist, nicht länger abspeisen (aktuell etwa das „Handelsblatt„). Dass es sich dabei noch um Ausnahmen handelt, beweist, wie hoffnungslos gehirngewaschen und konditioniert die Gruppensphären längst sind. Dass sich gegenüber der von virologischen Regierungsratgebern unterstützten Wahnsinnsparole von der gänzlichen „Ausrottung“ Coronas à la „ZeroCovid“ kein Aufschrei regt, sondern weiterhin in den Nachrichtenformaten das Gefahrenpotential von Virusmutanten und explodierende Fallzahlen als Mantra und Drohkulisse aufgebauscht werden, zeigt das ganze Dilemma der Massenpsychose.

Als der Mitentwickler des von der WHO relativierten PCR-Coronatests, Christian Drosten, gestern in der Bundespressekonferenz auf die neue Richtlinie hingewiesen wurde, spielte er selbige geradezu spöttisch, mit demonstrativem Desinteresse, zur unbedeutenden Randnotiz herunter, die im Prinzip nicht mehr besage, als dass Labore in Entwicklungsländern besser die Gebrauchsanleitung der Tests lesen sollten. Für etablierte Medien und die Politik war der Fall damit erledigt.

Kein Zweifel: Wenn Corona von Zauberhand morgen beseitigt würde – sie würden es auch dann nicht glauben und ewig in ihren restriktiven, freiheitsberaubenden Zwangshandlungen verharren. Erst Geschichte wird wohl irgendwann den Nachweis führen, wo am Ende die größeren „Leugner“ in dieser Krise am Werk waren. (DM)

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