Merkels Vernichtungsfeldzug: Eine lange Liste des Schreckens

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Angela Merkel (Bild: shutterstock.com/Von GYG Studio)

Welches Ausmaß Merkels Vernichtungsfeldzug unter der Corona-Fahne annehmen wird, ist noch gänzlich offen. Klar ist jedoch, dass ihr politisches Tun bereits jetzt einen wirtschaftlichen Kahlschlag gleicht. Und die Kanzlerin ist noch lange nicht am Ende.

Unter Merkels Corona-Politik sterben die Unternehmen weg wie die Fliegen. Trotz Kurzarbeitergeld steigt die Arbeitslosigkeit massiv an. So wuchs die Zahl der Arbeitslosen im Osten von Hessen 2020 um 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr, die Zahl der Kurzarbeiter war im Kreis Fulda so hoch wie nie. Jeder vierte Betrieb war im Corona-Jahr 2020 in Kurzarbeit.

Nicht nur in Hessen wütet Merkels Politik. Bundesweit meldeten in den vergangenen Corona-Monaten viele Traditionsunternehmen Insolvenz an. Ein Auszug aus der aktuellen Sterbeliste der deutschen Wirtschaft:

Modeketten Esprit, Adler und Co:

Adler
Die Adler Modemärkte AG hat am Sonntag einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Die Gruppe gehört zu den größten Textileinzelhändlern in Deutschland. 2019 setzte Adler knapp 500 Millionen Euro um und beschäftigte zuletzt 3350 Mitarbeiter in 171 Modemärkte, davon 142 in Deutschland, sowie einen Onlineshop.

Appelrath Cüpper

Der 1882 gegründete Damenmode-Filialist Appelrath Cüpper, eine 100%ige Tochter der Douglas Holding AG. meldete im April 2020 Insolvenz in Eigenverantwortung an und wurde vom österreichische Textilhändler Peter Graf übernommen. Die 13 Fachgeschäfte mit 751 Mitarbeitern der Damenmoden-Branche erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2011/12 einen Umsatz von 122,1 Mio. Euro.

Esprit

Der 1968 gegründete Modekonzern stellten im Zuge der Corona-Krise Ende März 2020 für mehrere deutsche Tochtergesellschaften einen Antrag auf Einleitung eines Schutzschirmverfahrens. Am 1. Juli 2020 hatte das Insolvenzgericht die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung eingeleitet. Das Unternehmen hatte Ende 2018 in Deutschland noch 137 eigenen Läden rund 1540 Mitarbeiter in Lohn und Brot.

Galeria Kaufhof Karstadt

Im April hatte der letzte große deutsche Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof  ein Schutzschirmerfahren eingeleitet. Von den 172 Filialen mussten 46 schließen. Rund 3200 Beschäftigte von Galeria Karstadt Kaufhof haben ihren Job verloren.

Hallhuber

Das Münchner Modeunternehmen Hallhuber hat in Merkels Corona-Krise ebenfalls ein Schutzschirmverfahren eingeleitet. Das vor Corona äußerst erfolgreiche Unternehmen mit mehr als 2000 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 200 Millionen Euro (2018/2019) gehört der Geschichte an.

Picard

Der deutsche Lederwarenhersteller, 1928 gegründet und mit einem hohen Verkaufsanteil bei Galeria Kaufhof involviert, meldete ebenfalls Insolvenz an. Geschäftsführer Georg Picard gegenüber dem Branchenfachblatt „Textilwirtschaft“: „Es ist das Heftigste, das ich jemals erlebt habe. … Das kam wie ein Überfall.“ Am Standort in Deutschland hat das Unternehmen 160 Mitarbeiter. In Tunesien und in der Ukraine sind etwa 400 Mitarbeiter, in Bangladesh 1200 Mitarbeiter tätig.

Strenesse

Die deutsche Modemarke aus dem schwäbischen Nördlingen, 1949 gegründet, teilte Ende 2020 mit, ihr Geschäft Corona-bedingt einstellen zu müssen.

Douglas

Auch wenn im Falle der Islam-affinen Parfümeriekette Douglas das Bedauern etwas geringer ausfallen könnte, für die Mitarbeiter bedeutet der angekündigte Kahlschlag eine Katastrophe. Das Unternehmen plant offenbar, mehr als 50 der 430 Filialen in Deutschland dauerhaft zu schließen. Europaweit will Douglas bis zu 500 seiner rund 2400 Filialen dicht machen, berichtet das ManagerMagazin. Welche Standorte davon betroffen sind, ist derzeit noch nicht bekannt. Es dürfte aber wohl vor allem die Filialen in kleineren Städten treffen. Deren Fußgängerzonen leiden seit der Corona-Krise verstärkt unter einem enormen Filialsterben.

Süßwaren-Kette „Hussel“ und Arko

Am Dienstag teilte die 1949 gegründete Süßwarenkette, die in der Folge – wie das Unternehmen Arko zur Deutschen Confiserie Holding (DCH) gehörte, mit, Insolvenz angemeldet zu haben. Betroffen: Mehr als 1000 Mitarbeiter. Der Zusammenschluss mit Arko und Eilles im Herbst 2018 sollte „Grundlage für gemeinsames Wachstum“ sein und „attraktive Größenvorteile“ bringen. Merkel wusste auch das zu verhindern.

Vapino

Der 2002 gegründete Systemgastronom stellte 2020 stellte beim Amtsgericht Köln den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Mitarbeiterzahl: mehr als 7200 Menschen.

Steakhaus Marcedo

Die 1973 gegründete Steakhaus-Kette ist seit März 2020 insolvent und musste fast alle ihrer Mitarbeiter entlassen. Die Bitte um Corona-Hilfen schlug der Staat nach Angaben der Steakhaus-Kette aus. Von 35 Restaurants wurden 20 zugemacht, etwa die Hälfte der rund 950 Beschäftigten musste gehen. Für die Zahlung von Löhnen und Gehältern sei kaum noch Liquidität vorhanden, berichtet hierzu die Tagesschau Anfang dieser Woche.

Auto-Standort Deutschland in großer Gefahr

Automobilzulieferer Gusswerke Leipzig

Das Traditionsunternehmen Gußwerke Leipzig GmbH, dessen Geschichte bis in das Jahr 1756 zurückreicht, wurde bereits durch Merkels Vernichtungsfeldzug gegen die deutsche Automobilindustrie massiv geschädigt. Nun schließt das Unternehmen für immer seine Tore- das Inventar wird aktuell verscherbelt. Betroffen sind rund 400 Mitarbeiter. Das Gusswerk hatte im Oktober 2019 Insolvenz angemeldet. Zuletzt hatten die Auswirkungen der Corona-Pandemie die Suche nach Investoren zum Erliegen gebracht‎.

BMW, VW und Daimler

23,7 Prozent weniger Autos wurden 2020 innerhalb der EU verkauft als im Jahr zuvor. Der corona-bedingte Absatzrückgang um 3 Millionen auf 9,9 Millionen Stück markiert laut dem Europäischen Automobilherstellerverband ACEA den stärksten Rückgang seit der Jahrtausendwende. Auch wenn BMW, VW und Daimler aus der „Corona-Krise“ besser herauskommen sollten als die Konkurrenz: Was Merkel mit ihrer Corona-Politik nicht schafft, schafft sie durch ihren Ideologie-getriebenen klimapolitischen Irrsinn auf Kosten der hiesigen Arbeitnehmer. Schon heute bauen BMW, Daimler und Volkswagen Autos in Mexiko, Südamerika und Südostasien.

Brauereien

Die Brauwirtschaft macht in der Merkel-Pandemie historische Verluste. Nachdem die Gastronomie durch irrsinnige Lockdowns zum Sterben verurteilt wurde, haben die Brauer in einem Jahr fast so viel Menge verloren wie in den gesamten zehn Jahren davor. Der Absatz der deutschen Brauer sackte durch die Pandemie von 92,2 Millionen Hektolitern 2019 auf voraussichtlich 86,7 Millionen Hektoliter ab, prognostiziert der Deutsche Brauerbund (DBB). „Die Situation ist dramatisch und in der Nachkriegszeit ohne Beispiel“, sagt Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des DBB, laut dem Handelsblatt.

Die Liste des Schreckens ließe sich noch seitenweise fortführen. Nicht eingepreist: die Abertausenden Einzel- und Kleinunternehmer und Selbstständige. Dass die wirtschaftlichen Lockdown-Folgen viel gravierender als die offizielle Statistik glauben macht, führt Norbert Häring in einem Artikel aus. Klar ist, dass Angela Merkel mit ihrer Politik einen noch nie dagewesenen Vernichtungsfeldzug gegen dieses Land und seine Bürger führt – mit noch nicht absehbaren Folgen. Denn diese Frau ist noch nicht am Ende mit ihrem Werk. (SB)

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