Impf-Chaos und immer mehr Zweifel am Impfstoff – aber Pflegekräfte stehen am Pranger

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Auf dem Weg zur Impfung (Symbolfoto: Von Couperfield/Shutterstock)

Immer lauter werden die Zweifel daran, was die vielgepriesenen Impfstoffe überhaupt an Schutzwirkungen bringen, immer schlimmer offenbart sich das von der Bundesregierung zu verantwortende Chaos sowohl beim Nachschub ebenso wie bei der Impf-Desorganisation –  doch statt die Verantwortlichen des Schlamassels zur Rechenschaft zu ziehen, wird das Pflegepersonal zum Buhmann der Impfzurückhaltung gemacht.

Immer größer wird der Druck auf die Mitarbeiter des Pflegewesens in Seniorenheimen und Kliniken, gezielt verstärkt durch Politiker wie Markus Söder, die einen Impfzwang für Pflegeberufe forderten – in schamlosem Widerspruch zu allen vorherigen Beteuerungen, die Impfung seien grundsätzlich freiwillig: Immer mehr Arbeitgeber springen auf die Pogromstimmung an und drohen den „Impfverweigerern“ unter ihrer Belegschaft mit Kündigung. Wie skrupellos und menschenverachtend hierbei mit den Betroffenen verfahren wird, das zeigen nun neue Details zum Fall der sieben gekündigten Pflegerinnen aus Dessau (Jouwatch berichtete). Eine der Betroffenen erhebt nun schwere Vorwürfe:
Als weitere „Strafe“ soll ihr Ex-Chef die laufenden Pflegedienst-Verträge mit Angehörigen der Gefeuerten aufgelöst haben – glatte Sippenhaftung also. Auf das Personal zudem sei massiver Druck ausgeübt worden, es sei zu Drohungen gegen die Impfskeptiker gekommen.

Welch eine widerliche Tour, was für ein infamer Umgang mit denen, die beruflich an vorderster Front der Pandemie kämpfen: ausgerechnet die Pflegekräfte, die bereits seit einem Jahr durch intensive Hygienemaßnahmen und vor allem die (ab Montag für jedermann verpflichtenden, angeblich so sicheren) medizinischen Masken geschützt waren, zu deren Tragen sie bei ihren Dauerschichten und Überstunden stets gezwungen waren, werden jetzt zu rücksichtslosen Keimschleudern und egoistischen Infektionsüberträgern gestempelt, bloß weil viele von ihnen misstrauisch sind gegenüber einer Impfung, über deren tatsächliche Wirkung noch ebenso wenig bekannt ist wie über etwaige Spätfolgen. Es ist die reinste Folter: auf belastende Arbeitsbedingungen folgt jetzt die Dauerschikane, weil sie sich nicht auch noch als Maskottchen der Covid-Impfbewegung vor den Karren spannen lassen, sondern es doch tatsächlich wagen, auch an die eigene Gesundheit zu denken.

Schikane und Folter der Pfegekräfte

Dass sie dazu nicht nur jedes Recht haben (welches ihnen, wie allen Deutschen, in monatelangen Sonntagsreden der Politik sogar ausdrücklich zugestanden wurde, wo es hieß, eine Impflicht werde es nie geben), sondern auch wohlbegründeten Anlass, dass lässt sich immer weniger leugnen – und ist mittlerweile sogar in den Mainstream-Medien angekommen: Die volksverdummende Masche, jegliche gesunde Skepsis gegenüber einem im Rekordtempo entwickelten und politisch durchgeboxten Experimentalimpfstoff gleichzusetzen mit Verschwörungstheorien und „Impfgegnertum“, zieht nicht mehr.

Es ist noch viel zu früh sicher sagen zu können, wie sich die Impfungen langfristig bewähren und ob es nicht doch noch zu Nebenwirkungen kommt. Faktisch ist das, was derzeit weltweit läuft, die klinische „Langzeit-Erprobungsphase“, die bei anderen Impfstoffen Jahre dauert – bloß, dass man hier die gesamte Bevölkerung zur Studienpopulation degradiert hat, also zum Versuchskaninchen macht. Politiker, Behörden, Hersteller und natürlich Propagandamedien bemühen sich nach Kräften, die überall auftretenden Pannen und Komplikationen herunterzuspielen und jeden Zusammenhang zur Impfung, selbst bei noch so auffälligem zeitlichen Zusammenhang, zu leugnen – auch wenn hinter vorgehaltener Hand nach Norwegen, England und zuletzt Frankreich jetzt auch in Deutschland wegen Todesfällen unter geimpften Personen Untersuchungen eingeleitet wurden.

Von ungefähr kommt es zudem nicht, dass nicht nur private Krankenkassen, sondern teilweise auch gesetzliche Krankenkassen wie die Techniker KK in Deutschland keine etwaigen Folgekosten der Corona-Impfung zahlen: Erleidet man eine Impfreaktion, muss zum Arzt oder ins Krankenhaus, darf man die Behandlungskosten komplett selbst zahlen; etwas, das bei sonstigen vorgeschriebenen Schutzimpfungen nicht der Fall ist. Dass Bürger – vor allem involvierte Angehörige der Heil- und Pflegeberufe – hier Impfzurückhaltung an den Tag legen, ist wohl ebenso verständlich wie legitim.

Handelt es sich überhaupt definitionsgemäß um Impfstoffe?

Vor allem jedoch mehren sich die Zweifel, ob es sich bei den gegenwärtig zugelassenen Seren überhaupt um Impfstoffe im klassischen Sinne handelt – weil nämlich eine entscheidende definitionsmäßige Eigenschaft einer jeder Impfung bei den mRNA-Covid-Vakzinen nach wie vor nicht belegt ist: Die Herstellung einer sterilen Immunität.

Darunter versteht man, dass ein Geimpfter den Erreger nicht mehr weitergeben kann. Ohne diese Fähigkeit des Impfstoffs ist letztlich etwas wie Herdenimmunität nicht möglich bzw. tritt erst viel später ein, wenn so gut wie jeder aktiv geimpft ist – weil der Schutz einer nichtgeimpften Minderheit durch die geimpfte Mehrheit ja ausbleibt. Diese Antwort auf die entscheidende Frage, die Millionen Menschen derzeit umtreibt – „bin ich noch ansteckend, wenn ich gegen Corona geimpft bin?“ – bezeichnet „Bild“ als „womöglich ernüchternd“: Viele Experten sind der Auffassung, dass gegen Corona geimpfte Menschen das Virus sehr wohl noch an andere weitergeben könnten. Bei Pfizer/Covid fehlt bislang ein endgültiger Beweis des Gegenteils, und auch beim beim – in Großbritannien bereits zugelassenen – Impfstoff von AstraZeneca deuteten sowohl Tierversuche als auch Studien mit Klinikpersonal darauf hin, dass kein sogenannter Fremdschutz gegeben sei. Dies bestätigte in der „Augsburger Allgemeinen“ kein Geringerer als der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, Carsten Watzl. Auch eine Studie von Astra-Zeneca in Großbritannien bestätigte diesen Verdacht, und bei in Deutschland ständig auf Corona getesteten Berufsgruppen des Gesundheitswesens würden „regelmäßig auch innerhalb der geimpften Gruppe positive PCR-Tests“ vorliegen, ohne dass die Betroffenen an Corona erkrankten.

Selbst wenn jedoch die Impfungen – hypothetisch – unbedenklich UND wirksam sein sollten, dann macht dies die Schande ihrer dilettantischen Minderbeschaffung ebenso wie das Chaos bei der Durchführung der Impfkampagne nur noch größer. Wie miserabel die von Jens Spahns Gesundheitsministerium koordinierte Durchführung und Abstimmung mit den Ländern läuft, wie unpräzise und ineffektiv die Priorisierung der bevorrechtigten Impfgruppen vorgenommen wurde, das machte ein Diskussionsbeitrag der Barmer Krankenkasse dieser Tage deutlich: Der Konzern legte ein detailliertes Konzept zur Verbesserung der Impfstrategie vor, das die vorrangige Impfung von bestimmten Risikopatienten vorsieht.

Datenschutz und Ideen- sowie Planlosigkeit als Hemmschuhe

Das Modell sei entwickelt worden, so Barmer-Chef Dr. Christoph Straub laut „Bild„, um „die bestehende Impfstrategie zu verfeinern“ (eine diplomatisch freundliche Umschreibung für: um den laufenden Wahnsinn zu beenden). Der Ethikrat, die Leopoldina und die Ständige Impfkommission hätten festgestellt, „dass sie innerhalb von Risikogruppen nicht differenzieren können, weil ihnen die Daten fehlen.“ Den Krankenkassen liegen diese Daten aber „sehr wohl vor„. Anhand dieser Daten ist dann die Verfeinerung innerhalb der Prioritätengruppen möglich – also etwa die Bevorzugung von Patienten mit schweren Krankheitsverläufen, die auch innerhalb der Kategorie der Hochbetagten die höchsten Sterberisiken aufweisen. So ließen sich die Todeszahlen tatsächlich um 45 Prozent senken.

Dass solche Daten nicht viel früher in die Festlegung der Gruppen zur Impf-Priorisierung eingebunden wurden, liegt nicht nur an überbordendem Datenschutz, sondern vor allem an der Unkreativität und Einfallslosigkeit von Spahns Saftladen – und peinlichen Defiziten bei der Digitalisierung. Gerade erst feierte sich Spahn für die Abschaffung der Übermittlung von Gesundheitsamtsdaten per Fax; willkommen im 21. Jahrhundert. Und dass in mehreren Bundesländern sogar Tote Einladungen zu Impfungen von den Gesundheitsbehörden erhielten, kann nur vordergründig dem Föderalismus in die Schuhe geschoben werden: Statt Grundrechtseinschränkungen und Freiheitsabbau zu zentralisieren und seine neuerlangte Parlamentsermächtigung zum Corona-Notverordnen nur gegen die Bürger einzusetzen, hätte Spahn sie schon längst und als erstes nutzen können, um den deutschen Datenschutzirrsinn zu vereinheitlichen und die Informationen zusammenzuführen, um daraus kluge – und seiner eigenen Logik nach ja: lebensrettende Entscheidungen zur Impfstrategie zu fällen.

In dieses ganze Wirrwarr platzte dann heute auch noch die Nachricht, dass der Impfstoff von AstraZeneca ebenfalls nicht pünktlich und ausreichend geliefert werden kann – wegen „Lieferproblemen„. Von diesem Hersteller hatte sich vor allem Angela Merkel die Kompensation der durch ihre sträfliche Sabotierung einer frühzeitigen, ausreichenden nationalen Impfstoffversorgung entstandenen Engpässe erhofft – so sehr, dass ihr gestriges vollmundiges Impfversprechen (jedem Bürger würde bis Sommer „ein Impfangebot gemacht“) möglicherweise Makulatur ist. Wenn also der Impfstoff tatsächlich weniger bringt als erhofft, dann kann sich der im Dauerlockdown hingehaltene deutsche Michel ja damit trösten, dass sowieso zuwenig davon da ist. The Show must go on. (DM)

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