Erste Lieferengpässe: Bald leere Regale in den Supermärkten dank Merkel-Söder-Panikkurs?

0
Beschert der Lockdown uns bald wieder solche Bilder? (Foto:Imago/AAP)

„Die Versorgung der Bevölkerung ist zu jedem Zeitpunkt gesichert“: Dieses Versprechen der Bundesregierung aus dem ersten Lockdown wird auch im zweiten stetig wiederholt. Sogar bei noch so verschärften Maßnahmen zur Eindämmung des Virus (bzw. dessen jeweils neuester Mutanten) ändere sich an dieser Garantie nichts, versprechen Bundesamt für Zivilschutz, Kanzleramt und Ministerpräsidenten. Die Realität aber spricht eine ganz andere Sprache: Schon jetzt kommt es zu ersten Engpässen beim Nachschub bestimmter Lebensmittel – und das Problem kann sich rasant verschärfen.

Wenn deutsche Politiker „Entwarnung“ geben oder „versichern“, was ganz bestimmt nicht eintreten wird, dann ist höchste Vorsicht angesagt – weil es nämlich genau so kommen wird. Bei der Verhängung der beiden bisherigen Lockdowns war das so: Der erste wurde im letzten Frühjahr bis unmittelbarer vor seiner Verhängung von der Bundesregierung als Gerücht und Fake-News dementiert, den zweite sollte es laut Versprechen Jens Spahns nie mehr geben. Auch bei Impflicht und Gesundheitsnachweisen erweist sich die Verlogenheit der bisherigen Beteuerung, beides werde es niemals geben, täglich deutlicher.

Jetzt drohen auch noch ernsthafte Probleme bei der Grundversorgung der Bevölkerung – und diesmal geht es nicht um Nudel-Großpackungen oder Klopapier, sondern um Wichtigeres: Wegen der rasant steigenden Nachfrage in der Corona-Krise verzeichnen viele Nahrungsmittelhersteller aktuell Engpässe – vor allem bei Gemüse: Die großen Konserven- und Tiefkühlproduzenten Bonduelle und Iglo sorgen sich, so berichtet „Focus“ unter Berufung auf die Lebensmittel-Fachpresse, um knappe Gemüsevorräte. Es kommt bereits zu ernsten Lieferproblemen. Grund ist ein partielles Hamsterverhalten auf die ursprünglich geplanten, wenn auch zurückgestellten Planspiele von Merkels Corona-Junta, mit einem „Mega-Lockdown“ die Wirtschaft komplett herunterzufahren.

Ausfall ganzer Logistikketten

Weil die Bundesregierung allerdings weiterhin an illusorischen Inzidenzwerten festhält und diese sogar 50 auf 10 pro 100.000 Einwohner absenken will, droht nicht nur eine weitere Verlängerung des Lockdowns Mal um Mal, sondern auch – früher oder später – ein Zusammenbruch der Lebensmittelversorgung, wenn Teile der Produktions- und Logistikketten ausfallen. Genau das befürchten wohl etliche Verbraucher – was sich in einem Run auf Gemüsekonserven und Tiefkühlkost niederschlägt. Deshalb können bereits mehrere Unternehmen, darunter die genannten Marktführer, die Händler momentan nur noch eingeschränkt beliefern und müssten, so „Focus“, ihre Ware sogar zeitweise rationieren.

Sieht es in manchen Abteilungen der Supermärkte also bald wieder so aus, wie Angela Merkel dies aus ihrer DDR-Zeit noch vertraut ist? Will die Kanzlerin gar dahin zurück? Ihre Politik lässt es vermuten. Jedenfalls wird die Entwicklung von den deutschen Lebensmittelmärkten mit wachsender Sorge gesehen, die sich bereits intensiv – und erstmals seit Kriegsende – mit der Versorgungslage beschäftigen. Die Ausfallquote der Lieferungen liegt etwa bei „Rewe“ bereits bei rund 11 Prozent; auch Aldi Süd hat laut dem Bericht Versorgungsprobleme, die von dem Konzern allerdings nicht allein auf Hamsterkäufe, sondern auf „weltweite Verschiffungsprobleme“ im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zurückgeführt werden.

Tatsächlich sind die globalen Transportketten derzeit zunehmend behindert – und Forderungen verantwortungsloser Panikmache in den Regierungen, wegen der „Corona-Mutanten“ (über deren tatsächliche Gefährlichkeit in Wahrheit ebenso wenig bekannt ist wie darüber, ob und inwieweit diese nicht schon längst in Deutschland verbreitet sind) verstärkte Grenzkontrollen einzuführen, gefährden die Versorgungssicherheit weiter.

Grenzkontrollen führen zum Kollaps

So redet Bayerns Ministerpräsident Markus Söder etwa plötzlich der Abschottung das Wort. Gestern warnte das deutsche Speditionsgewerbe mit deutlichen Worten vor den Folgen möglicher Schließungen der EU-Binnengrenzen: Es drohten, so die „Welt„, nicht nur Lieferengpässe und steigende Preise; auch Lkw-Fahrer würden plötzlich zur Mangelware, weil sich den Strapazen und Quarantänerisiken bei jedem neuen Grenzübergang niemand mehr aussetzen mag.

Noch sind vielen die Bilder von Weihnachten aus dem britischen Dover präsent, wo tausende LKW’s tagelang in Giga-Staus auf ihre Abfertigung und Überfahrt warten mussten. Dieselben Szenen drohen demnächst auch wieder innerhalb der EU. Schon im letzten Frühjahr war es zu 60-Kilometer-Staus an der deutsch-polnischen Grenze gekommen, als Folge der damaligen Grenzschließungen einiger deutscher Nachbarländer. Wenn die Bundesregierung nun im Alleingang die Grenzübergänge für den Warenverkehr schließt, etwa nach Tschechien, zur Slowakei oder Polen, befürchten die Logistikverbände und Transportunternehmen laut „Welt“ ähnliche oder noch schlimmere Zustände.

Wenn das geschieht, sind die Folgen unabsehbar – nicht nur in der Lebensmittelversorgung, sondern auch für die Industrie: Zulieferer müssen auf Teile warten, die Wertschöpfungsketten geraten ins Wanken. Schon warnt der Bundesverband der Deutschen Industrie: Trotz aller Lockdown-Maßnahmen müsse der grenzüberschreitende Warenverkehr funktionieren, sonst drohe Europa ein noch stärkerer wirtschaftlicher Einbruch als im Frühjahr 2020. (DM)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram