Richtern bleibt es selbst überlassen, ob sie Masken tragen und Mindestabstand einhalten

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Richter (Symbolbild: Quelle: Justiz NRW)
Richter (Symbolbild: Quelle: Justiz NRW)

Bayern/Ansbach – Was für den Corona-Bürger eine teuere Geldbuße bis hin zu Knast bedeuten kann: Richter dürfen selbst entscheiden, ob sie eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen oder den Mindestabstand einhalten wollen, oder eben nicht. Begründung bei dieser Corona-Sonderwurst: Die „richterliche Unabhängigkeit“.

Im Ansbacher Landesgericht hatte ein Richter und dessen Beisitzer in der vergangenen Woche den Verhandlungssaal ohne Corona-Mund-Nasenbedeckung betreten und auch auf den angeblich überlebenswichtigen Mindestabstand von 1,5 Meter wurde verzichtet. Nun teilte der Gerichtssprecher mit, dass für die Richterkaste andere Gesetze gelten, als für den Rest der Corona-Bevölkerung. Dem Sprecher zufolge dürften Richter im Sitzungssaal sowie im Beratungszimmer für sich und alle anwesenden Personen entscheiden, ob Masken getragen würden oder nicht. Die nur noch als Komplettverarsche zu bezeichnende Begründung: Die richterliche Unabhängigkeit bleibe auch von einer im November angeordneten Maskenpflicht am Landgericht unangetastet, so der Gerichtssprecher laut dem öffentlich-rechtlichen BR weiter.

Auch die hochumstrittene, einmal mehr vor lauter Corona-Populismus über das bayerische Söder-Knie gebrochene Anordnung zum Tragen von sogenannten FFP2-Masken gelte – wegen der angeblich richterlichen Unabhängigkeit – nur für den Rest der bayerischen Bevölkerung. Diese müssen sich ab Montag die gefährlichen – das RKI warnte ausdrücklich vor unqualifiziertem Gebrauch –  und bei falscher Anwendung gänzlich untauglichen Masken strafbewehrt ins Gesicht binden. Richter indes bleiben sowohl von der Maskerade wie auch den mutmaßlich daraus resultierenden Gesundheitsschäden verschont. (SB)

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