Schrumpelhits und Presswurstpop: Gehirne junger Menschen immer kleiner (Samsung-Studie)

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Sie bejubeln das Nichts (Foto: Von dwphotos/Shutterstock)

Im politischen Alltag hatte es sich längst abgezeichnet. Inzwischen sind auf die einst geburtenstarken Jahrgänge, die es mit Fleiß und Leistungswillen noch schafften, das einstige Wirtschaftswunder der Deutschen weiter auf- und auszubauen, erschreckend viele Nichtskönner und Totalversager nachgewachsen.

Von Hans S. Mundi

Der wohl prominenteste unter den Luschen und Flaschen, die in der Merkel-Ära fruchtbaren Boden für Aufstieg dank Anpassung fanden, ist der ehemalig als Juso-Vorsitzender in Erscheinung getretene Kevin Kühnert (SPD). Der Mann mit Nix-Hintergrund will in den Bundestag einziehen, ist schon in der SPD-Parteispitze angekommen und dabei symbolisiert er trefflich die anwachsende gähnende Leere in jungen deutschen Köpfen.

Kevin Kühnert ist der Sprecher der Generation Nix

„Als der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert am Dienstag bekannt gab, 2021 für den Bundestag kandidieren zu wollen, ging es ihm wie vielen Leuten, die sich um einen Job bewerben: Es wurde erst mal sein Lebenslauf durchgekaut. In dem finden sich dreieinhalb Jahre Callcenter sowie ein Studium an der FU Berlin (Publizistik und Kommunikationswissenschaft) und ein Studium an der Fernuni Hagen (Politikwissenschaft), jeweils nicht abgeschlossen. Sofort kam die Frage auf, warum der 31-Jährige noch keinen Bachelor habe, und ob er als Studienabbrecher ohne richtigen Job überhaupt geeignet für die Aufgabe sei. In die Rolle der mäkelnden Personalchefin schlüpfte die AfD-Abgeordnete Joana Cotar, die Kühnert auf Twitter vorwarf: „Kein Studium, keine Ausbildung, kein richtiger Beruf.“ Und schon im vergangenen Jahr hatte der CSU-Politiker und Bundestagsvizepräsident, Hans-Peter Friedrich, Kühnert als jemanden bezeichnet, der „nichts gelernt hat, nichts kann und nichts arbeiten will“.“

How dare you? Do you follow the crowd…?!

Im Neuen Deutschland unter Angela „Ostzone“ Merkel ist das absolute berufliche Nichtskönnen kein Hinderungsgrund mehr für politische Karrieren. Es geht um Sattelfestigkeit im Zeichen der opportunen Mitläuferei, es geht um das Erkennen des vorauseilenden Gehorsams unter die Vorgaben ökolinker Think Tanks, welche aus elitären Machtzirkeln heraus im Westen ganze Länder unter ihr Kommando bringen – inklusive der Parteien und der Medien. Gelobt sei, wer sich auf seichte Unterhaltung bettet, auf Facebook nicht auffällt, keine falschen Fragen stellt und keine falschen Parteien wählt. Der Mainstream liebt nicht mehr Leistung und Fleiß für Anerkennung unter diesen Vorzeichen, heute will man knalldoofe Untertanen – und daran arbeitet man im Zeichen solch komischer Figuren wie Greta. How dare you…?!

40 Jahre im selben Sabbeltakt, Pop ist tot

Schulen und Hochschulen sind schon lange kein Garant mehr für Bildung und Verstand, Eltern taugen nicht mehr oft als tugendhafte Vorbilder und die einst rebellischen Nischen und Moden der Popkultur kleben seit ca. 40 Jahren an der immer prolligeren „Jugendkultur“ namens Rap oder HipHop – keine heißen Trends mehr in Sicht und auch Punk-Poseure wie Campino mit „Die mausetoten Unterhosen“ sitzen längst auf dem Schoß der Kanzlerin und sind nun Bänkelsänger der ökolinken Obrigkeit. Die Musik passt sich dem Mainstream streamend final an. Alles stirbt. Silence. Samsung ermittelt. Eine neue Hörerstudie lässt erschrecken.

Schrumpelhits und Presswurstpop

Lange Pop-Balladen werden im Streaming-Zeitalter nicht überleben, der Trend geht unaufhaltsam zu kurzen Stücken, die in unter drei Minuten zur Sache kommen. Es ist keine große Leistung, Popmusik zu hören? Offenbar doch. Die Aufmerksamkeitsspanne von Musikfans ist seit dem Jahr 2000 von zwölf auf acht Sekunden gesunken, so eine Studie von Samsung. In diesen acht Sekunden wird zwischen Top oder Flop entschieden. Samsung sagt voraus, dass die Hits des Jahres 2030 sehr kurz sein werden, um der schrumpfenden Aufmerksamkeitsspanne gerecht zu werden.“

Grüne Jugend will die totale Öko-Diktatur

Es passt alles zusammen. In Baden-Württemberg verkündete gerade die Grüne Jugend, dass sie einen eigenständigen Wahlkampf betreiben will – abgegrenzt von der eigenen Regierungspartei unter dem letztlich beliebten Ministerpräsidenten Kretschmann. Der MP sei der Jugend schwer vermittelbar, meinen die Junggrünen, auf deutsch: Kretschmann und seine Regierungsgrünen sind nicht links und nicht extrem genug, zusammen ergibt das einen Absturz in einen neuen, parasitären und inhaltlich selten geistlosen Linksextremismus, der in die Zeit der Maschinenstürmerei und einen Totalitarismus a la Maos „Kulturrevolution“ zurück will. Kapitalismus, Industrie, Automobilität – alles kommt weg, alles dann in eine große Kommune samt Chaos und Elend gepackt. Abweichler wird man aussortieren, Maos Leichenberge sind da nicht fern.

Jugend ohne Musik und Verstand

Ungebildet, unfair, uninformiert und wahrscheinlich demnächst auch noch zunehmend ungewaschen kommt diese sektiererische Generation der „Weltenretter“ daher und will und wird alles zum Einsturz bringen. Dazu hört man so gut wie nichts. Töne sind so beliebig wie Menschen, Intelligenz ist nicht mehr nötig. Der Staat ernährt alle – siehe wie gut das geht bei Kevin Kühnert. Pfeifen wir den immer gleichen Ton, spielen wir nur noch den Pausen- und den Schlußakkord. Nicht nur im einstigen Land der Dichter und Denker, der großen klassischen Komponisten, geht langsam nicht nur das Licht sondern auch der Ton aus. Iron Butterfly und Pink Floyd sind auf dem Index. Sollte nochmal einer wie Keith Jarrett ein „Köln Concert“ wagen, muss der mit Berufsverbot rechnen! Lange Soli strengstens verboten. Die Menschheit verabschiedet sich in tiefste Finsternis. Vollidiotie im Zwei-Minuten-Takt.

Nichts mehr hören, nichts mehr verstehen, nicht mehr denken

„Am Ende des Jahrzehnts, so die Prognose, wird der durchschnittliche Song maximal zwei Minuten lang sein. Das wäre das Ende der Ära des dreiminütigen Popsongs. Diese Länge haben die Radioformate durchgesetzt. Nur in der Punk-Phase waren die Stücke ähnlich kurz. Subtile Balladen und verträumte Instrumentalstücke werden es im Streaming-Rennen schwer haben, so Samsung. Schon heute sind 80 Prozent der zehn meist gestreamten Songs auf Spotify kürzer als vier Minuten. Auch die Länge eines Nummer-eins-Songs ist in den letzten zwei Jahrzehnten geschrumpft. In Großbritannien ging es von vier Minuten und 16 Sekunden im Jahr 1998 auf drei Minuten und 3 Sekunden im Jahr 2019. Eine Minute und 13 Sekunden wurden eingespart. Die Zeiten von Hits wie Madonnas Frozen – sechs Minuten und 12 Sekunden – und Oasis All Around The World mit enormen neun Minuten und 38 Sekunden sind lange vorbei. Wer heute an die Spitze der Charts kommen will, muss immer unter vier Minuten bleiben.“

POP IST TOT – Der nun auf solche Umfragen einsetzende Anpassungsprozess bei den Marketing-Strategen, mit ihrem Einfluss auf Hörfunk und Streaming-Mediendienste, wird der sterbenden Popkultur den Rest geben. Das inhaltliche Siechtum der Popularmusik wird beschleunigt, die Musen verbannt, die populäre Avantgarde und die subversive Kraft innovativer Musik und ihrer Akteure werden ins Nichts verbannt. Tote Töne aus totem Äther. Der Tanz ums goldene Nichts wird zum Walhalla einer toten und verlorenen Generation, die irgendwas retten wollte – und dabei alles zerstörte.

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