Ein Volk wird sinnlos krankgemacht: Der große FFP2-Schwindel

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Im FFP2- und Schnelltest-Wahn (Foto:Imago/photothek)

Sicher ist: Die seit 10 Monaten getragenen Mund- und Nasenbedeckungen brachten rein gar nichts. Auf das mit Beginn der Grippesaison steil hochgeschossene Infektionsgeschehen hatten sie praktisch keinen Einfluss. Das hält die Anhänger der neuen „Ersatzreligion Maske“ nicht ab, immer rigorosere Regeln zu fordern – denen die Politik nun, passend zum bevorstehenden Mega-Super-Hyper-Lockdown nachkommt. Der von Bayerns „Södolf“ losgetretene FFP2-Zwang entwickelt sich dabei nicht nur zum bürokratischen Alptraum. Er wird zudem auch etliche Menschen erst recht krank machen.

„Krank“ jedenfalls in dem Sinne, dass sie sich sonstigen gesundheitlichen Schädigungen und Beeinträchtigungen aussetzen, die nichts mit Corona zu tun haben – doch weil andere Krankheiten und Todesursachen in diesem Land ja völlig aus dem Blick geraten und zur absoluten Nebensache geworden sind, für die sich kein Mensch mehr interessiert, sind vermutlich auch Atemprobleme, Herz-Kreislauf-Komplikationen, eine massive Exposition durch sonstige Krankheitserreger und Keime völlig vernachlässigbar, die bei ständigem und langfristigen Tragen der Aktivschutzmasken drohen können.

Wer noch vor einem Jahr im Baumarkt oder in der Apotheke nach Schutzmasken gefragt und sich erkundigt hätte, ob FFP2-Masken sinnvoll sind, sich im Alltag vor Viren zu schützen, der wäre zu Recht belustigt bis befremdet angeschaut worden. Nicht nur auf den Verpackungen mancher Hersteller, auf auf der Webseite des Robert-Koch-Institut (RKI) höchstselbst wird ausdrücklich vor Gesundheitsrisiken gewarnt, vor allem bei Daueranwendung und für ältere Personen. Die Politik ignoriert diese Risiken dreist.

Nachdem sie uns nun ein dreiviertel Jahr lang wie Idioten hat herumlaufen lassen, mit all den fatalen psychischen und sozialen Folgen, gibt sie mit ihrer Verschärfung auf den FFP-Maksenstandard nun indirekt selbst zu, dass es sich bei dem Alltags- und OP-Masken-Mummenschanz also doch nur um einen nutzlosen Rohrkrepierer handelte, der gänzlich verzichtbar gewesen wäre. Schlimmer noch: Aus ihrer eigenen Logik heraus, die Bevölkerung vor der todbringenden Seuche zu bewahren, hat sie uns damit folglich sogar ins offene Messer laufen lassen, da wir uns ja damit in trügerischer Sicherheit wiegten. Rechnen die Auguren der Pandemiebekämpfung, die Expertenrunden und Hygieniker der Bundesregierung diesen Irrtum eigentlich um in dadurch zu Tode gekommene alte und kranke Menschen? Vom Tisch scheinen übrigens auch solche begnadeten Empfehlungen wie das Tragen doppelter Masken; warum dann nicht gleich fünf- oder zehn Masken tragen, für fünf- oder zehnfachen Schutz… mit der Chance auf Erstickungstod inklusive?

Teuer, gesundheitsgefährdend, schikanös

Fakt ist: Eine OP-Maske über die vorgesehene Maximaltragedauer zu tragen, oder eine Stoffmaske undesinfiziert und ungewaschen über längere Zeit, ist bei weitem nicht so potentiell gesundheitsschädigend wie im Fall der starrer, eng anliegenden und mit Aktivfiltern (teilweise nur beim Einatmen, normalerweise auch beim Ausatmen) versehenen FFP2-Kategorien. Deshalb sind sie massiv teurer – und obwohl, dank der Masken-Milliarden-Misswirtschaft von Gesundheitsminister Jens Spahn im vergangenen Frühjahr – Riesenbestände solcher Masken auf Halde liegen, die jetzt erstmal aufgelöst werden, wird der langfristige Bedarf an FFP2-Masken erheblich sein. Dies bedeutet massive Kosten pro Haushalt. Weil sich dies kaum jeder leisten kann, ist somit schon jetzt so gut wie gesichert, dass es zu massenhafter Falschanwendung durch zu langes Tragen der Masken kommt. Mit unabsehbaren medizinischen Schadauswirkungen; von der noch augenfälligeren optischen und funktionalen Ähnlichkeit der FFP2-Masken mit einem Maulkorb ganz zu schweigen.

Hinzu kommt noch der monströse bürokratische Aufwand bei der initialen Masken-Ausgabe. Schon die jetzt angelaufene Ausgabe der „Erstausstattung“ für alle Deutschen – per speziell durch die Bundesdruckerei angefertigten fälschungssicheren Bezugskarten, die über die Krankenkassen an 60 Millionen Deutsche verschickt werden – hat mehr von der Lebensmittelrationierung in Notzeiten als von einer vernünftigen, funktionsfähigen Logistik. Nicht einmal die bei Drogendealern übliche Devise „die erste Charge ist immer umsonst“ gilt hier: Für die im Januar und Februar jeweils sechs Masken pro Kopf, die sich die Bevölkerung gegen die Bezugskarten in den Apotheken abholen darf, wird eine Zuzahlung von 2 Euro pro Monat fällig.

Diese sechs Masken reichen dabei nicht ansatzweise aus: Es handelt sich ausdrücklich um Einmalmasken, die – selbst bei der drohenden Ausgangssperre – nach spätestens einer Woche aufgebracht sind. Ob dann Millionen Bürger die Wohnungen verlassen und in überfüllten Apotheken, zu hohen Infektionsrisiken und gepfefferten Preisen um Nachschub anstehen werden, das darf getrost bezweifelt werden. Die meisten werden die Masken wieder und wieder tragen. Eine vorausschauende Politik preist so etwas ein. Hier nimmt die Regierung krankmachende Zwangshandlungen vorsätzlich in Kauf. (DM)

 

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