Warum? Bill Gates gehört jetzt zu den größten Ackerlandbesitzern der USA

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Bill Gates - Foto:Von Frederic Legrand - COMEO/shutterstock

Bill Gates baut sein Imperium weiter aus. Neben seinem Einfluß auf Universitäten, Wissenschaft, Forschung und Bildung, die er sich durch seine finanziell Förderung erkauft hat, sichert er sich nun Ackerland in den USA. Mehr als 100.000 Hektar nennt der „Menschenfreund“ nun sein Eigen. Damit gehört zu den größten privaten Ackerlandbesitzer in den Vereinigten Staaten. 

Bill Gates, der viertreichste Mensch der Welt und ein selbstbeschriebener Nerd, der eher für seine frühen Programmierkenntnisse als für seine Liebe zur Natur bekannt ist, hat sich in Amerika leise fast 269.000 Acres Ackerland gekauft, berichtet The Land Report.

Nach dem er jahrelang auf Shopping-Tour in Ländern wie Florida und Washington unterwegs war, soll der 65-Jährige Microsoft-Gründer, der laut Forbes ein Nettovermögen von fast 121 Milliarden US-Dollar besitzt, ein riesiges Ackerland-Portfolio in 18 Bundesstaaten aufgebaut haben. Seine größten Beteiligungen befinden sich in Louisiana (69.071 Acres), Arkansas (47.927 Acres) und Nebraska (20.588 Acres). Darüber hinaus ist er an 25.750 Morgen Land auf der Westseite von Phoenix, der bevölkerungsreichsten Stadt in Arizona und der zehntgrößten Metropolregion des Landes beteiligt. Hier soll ein ein neuer Vorstadtbezirk mit wahrscheinlich 200.000 Einwohnern entstehen.

screenshot The Land Report

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Laut The Land Report wird das Land direkt und über Dritte von Cascade Investments, dem persönlichen Anlageinstrument von Gates, gehalten. Zu den weiteren Investitionen von Cascade zählen das Unternehmen Ecolab, das sich um Nahrungsmittelsicherheit kümmert, der Gebrauchtwagenhändler Vroom und die Canadian National Railway.

Gates ist nicht der einzige Milliardär auf der Liste der Großgrundbesitzer. Die Mitbegründer von Wonderful Company, Stewart und Lynda Resnick (Nettowert: 7,1 Milliarden US-Dollar), belegten mit 190.000 Acres den dritten Platz. Auf ihrer Fläche produzieren sie Waren für ihre Marken, einschließlich POM Wonderful, Wonderful Pistachios und Wonderful Halos Mandarinen.

Während Gates der größte Ackerlandbesitzer des Landes sein mag und offen ist, was er mit seinem kostbaren Ackerboden so vorhat, ist er keineswegs der größte einzelne Landbesitzer. In dieser Liste belegt laut The Land Reporter der US-amerikanischer Unternehmer und Verleger John Malone den ersten Platz. Er soll 2,2 Millionen Acres Farmen und Wälder besitzt. CNN-Gründer Ted Turner belegte mit 2 Millionen Acres Ranchland in acht Bundesstaaten den dritten Platz. Sogar Jeff Bezos, CEO von Amazon, investiert in großem Umfang in Land und landet mit seinem Besitz von 420.000 Acres, hauptsächlich in West-Texas, auf dem 25. Platz.

Unterdessen arbeitet WWF-Gründer Klaus Schwab emsig an seiner neuen Weltordnung. In seinen Büchern über „The Great Reset“, macht er keinen Hehl daraus, das die der „vierte industrielle Revolution“ zum Verlust von persönlichem Besitz führen wird. Auf seiner offiziellen Webseite träumte bereits 2016 die dänische Theologin und Politikerin Ida Auken den Traum der Besitzlosigkeit: „Willkommen im Jahr 2030. Willkommen in meiner Stadt – oder sollte ich sagen,„ unsere Stadt “. Ich besitze nichts. Ich besitze kein Auto. Ich besitze kein Haus. Ich besitze keine Geräte oder Kleidung“, weissagt die 42-Jährige die Zukunft.

Ganz real verwirklichen die Grünen in Berlin solche Visionen. In ihrem neuen Programmentwurf wollen sie bis nicht nur das Aus für Kohlekraftwerke bis 2030 trotz eines drohenden Blackouts wegen einer Stromunterversorgung. Auch den Autofahrern stehen harte Zeiten bevor: „Die klima- und gesundheitsschädlichen fossilen Verbrenner sollen bis 2030 aus der Innenstadt und bis 2035 aus ganz Berlin verschwinden (Kapitel 2.5., Zeile 707), heißt es da in ihrem Wahlprogramm für September. „Das Auto sollte in der Innenstadt nicht mehr die Norm, sondern nur noch die Ausnahme sein“, so ihr naher Zukunftsentwurf. Und der könnte im rotgrünen Berliner Milieu ganz schnell Wirklichkeit werden. Angesichts der vom Normalverdiener kaum zu bezahlenden Elektrofahrzeuge, steigender Strompreise und Versorgungslücken, dürfen sich die Hauptstädter schon mal auf viele lange Fußmärsche einstellen.

Kein Privateigentum, leben in einer ständigen Abhängigkeit von einer kleinen Anzahl reicher Elitisten, denen alles gehört, daß nennt man auch Sklaverei. Schöne neue Welt. (MS)

 

 

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